Drohnen-Inspektion in engen Räumen
Viele Industrie-Anlagen haben enge Räume. Zum Beispiel Tanks, Kessel oder Silos. Diese Räume sind gefährlich für Menschen. Kopterflug schickt eine Drohne hinein. Kein Mensch muss rein. Das ist sicherer und schneller.
Was sind enge Räume?
Enge Räume sind Bereiche in Industrie-Anlagen, die für Menschen schwer zugänglich sind. Der englische Fachbegriff ist Confined Spaces. Das bedeutet: umschlossene Räume.
Typische Beispiele sind:
- Tanks – große Behälter für Öl, Wasser oder Chemikalien
- Kessel – Dampf-Kessel und Druck-Behälter
- Silos – Behälter für Zement, Getreide oder Kohle
- Schornsteine – hohe Rohre von innen
- Kanäle und Schächte – Abwasser-Kanäle und Zuleitungen
- Reaktoren und Kolonnen – Anlagen in der Chemie-Industrie
- Öfen – Industrie-Öfen in Stahlwerken und Hütten
Warum sind enge Räume gefährlich?
Wer in einen engen Raum einsteigt, braucht viele Schutz-Maßnahmen. Das kostet Zeit und Geld. Und es ist gefährlich:
- Sauerstoff-Mangel – es kann zu wenig Luft zum Atmen geben
- Gefährliche Gase – giftige oder explosive Gase können im Raum sein
- Schlechte Sicht – viele Räume sind sehr dunkel
- Rettung ist schwierig – bei einem Unfall ist die Rettung aus engen Räumen sehr schwer
- Gerüst und Kletterer – für hohe Bereiche braucht man oft Gerüste oder Industriekletterer
- Lange Stillstand-Zeiten – die Anlage muss oft tagelang abgeschaltet werden
Die deutschen Regeln dafür heißen DGUV Regel 113-004. Diese Regeln schreiben viele Sicherheits-Maßnahmen vor, wenn ein Mensch in einen engen Raum einsteigt.
Die Drohne als Lösung
Die ELIOS 3 Drohne mit Schutz-Käfig. Sie kann Wände berühren, ohne abzustürzen.
Kopterflug nutzt die Flyability ELIOS 3. Das ist eine spezielle Drohne für Innen-Räume. Sie hat drei wichtige Eigenschaften:
- Schutz-Käfig aus Carbon – die Drohne kann Wände berühren, ohne kaputtzugehen
- Kein GPS nötig – sie orientiert sich selbst im Raum (sogenannte SLAM-Navigation)
- Viele Sensoren – 4K-Kamera, Wärmebild-Kamera und 3D-Laser-Scanner (LiDAR)
Ein Pilot steuert die Drohne von außen. Er sieht auf einem Bildschirm alles, was die Drohne sieht. Kein Mensch muss den Raum betreten.
Wo setzen wir die Drohne ein?
Wichtig: Die Drohne braucht einen Eingang von mindestens 60 cm. Das nennt man DN 600. Das ist die Größe eines normalen Mannlochs.
Was findet die Drohne?
Die Drohne sucht nach Schäden und Auffälligkeiten. Zum Beispiel:
- Rost und Korrosion – wenn Metall durch Wasser oder Chemikalien kaputt geht
- Risse – in Wänden, Schweißnähten oder Beschichtungen
- Ablagerungen – wenn sich Material an den Wänden sammelt
- Heiße Stellen – sichtbar mit der Wärmebild-Kamera
- Verformungen – wenn ein Behälter seine Form verändert hat
- Beschädigte Schutz-Schichten – wenn die Beschichtung sich löst
Am Ende bekommen Sie einen Inspektions-Bericht mit Fotos, Wärmebildern und 3D-Daten. Ihre Fachleute entscheiden dann, was zu tun ist.
So sieht eine 3D-Karte aus, die die Drohne erstellt. Man sieht alle Wände und Einbauten im Inneren.
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Raum. Das ist viel sicherer. Kein Atem-Schutz, keine Rettungs-Kette nötig.
- Die DGUV-Befahrungs-Regeln entfallen. Weil kein Mensch einsteigt, braucht man viele Sicherheits-Maßnahmen nicht mehr.
- Kein Gerüst. Das spart Zeit und Geld.
- Schnell. Ein Einsatz dauert meistens nur wenige Stunden statt vieler Tage.
- Sehr genaue Ergebnisse. 4K-Kamera, Wärmebild und 3D-Karte in einem Flug.
- Wiederholbar. Man kann später an genau der gleichen Stelle nochmal schauen. So sieht man, ob ein Schaden größer geworden ist.
- Günstiger. In vielen Fällen bis zu 80 Prozent billiger als eine klassische Befahrung.
Drohne oder klassische Befahrung?
| Klassische Befahrung | Drohnen-Inspektion | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atem-Schutz und Rettungs-Team | Nein – nur die Drohne fliegt ein |
| DGUV-Regeln | Viele Sicherheits-Auflagen nötig | Auflagen entfallen für das Inspektions-Team |
| Rettungs-Bereitschaft | Mindestens eine Person muss außen warten | Nicht nötig |
| Vorbereitung | Freimessen, Belüftung, Genehmigungen – dauert Tage | Gas-Freimessung und Zugang – dauert Stunden |
| Dauer | 2 bis 5 Tage | Wenige Stunden |
| Ergebnis | Fotos vom Techniker, oft lückenhaft | 4K-Bilder, Wärmebild und 3D-Karte |
So läuft ein Einsatz ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welchen Raum oder Behälter wollen Sie prüfen? Wie groß ist er? Gibt es eine Eingang-Öffnung? Das Gespräch ist kostenlos.
Schritt 2: Planung und Angebot
Wir machen Ihnen ein Angebot. Wir planen gemeinsam: Wann kommen wir? Welche Sensoren brauchen wir? Was müssen Sie vorbereiten?
Schritt 3: Einsatz vor Ort
Wir kommen zu Ihnen. Der Einsatz dauert meistens wenige Stunden. Unser Team besteht aus mindestens 2 Personen. Wir führen vorher eine Gas-Messung durch.
Schritt 4: Inspektions-Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Fotos, Befunden und 3D-Daten. Ihre Fachleute und Prüfer können damit arbeiten. Der Bericht kommt in wenigen Werktagen.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner bei Kopterflug.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für die Industrie. Seit 2017. Wir haben schon Hunderte von engen Räumen inspiziert.
Ihre Ansprechpartner:
- Christian Engelke – Gründer und Drohnen-Pilot
- Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Gründer und Geschäftsführer
- Philipp – Gründer und Einsatz-Planung
Häufige Fragen
Was ist ein Confined Space?
Das englische Wort bedeutet: umschlossener Raum. Es ist ein Raum, der nicht für Menschen gedacht ist. Er hat wenige Ausgänge. Und er kann gefährliche Gase oder Sauerstoff-Mangel haben. Beispiele: Tanks, Kessel, Silos und Schachte.
Warum schickt man eine Drohne statt eines Menschen?
Enge Räume sind gefährlich. Es kann dort giftige Gase oder zu wenig Sauerstoff geben. Eine Rettung ist sehr schwierig. Die Drohne übernimmt die Inspektion. Kein Mensch muss das Risiko eingehen.
Wie kommt die Drohne in den Raum?
Die Drohne braucht eine Öffnung von mindestens 60 cm Durchmesser. Das nennt man DN 600. Das ist etwa so groß wie ein normales Mannloch. Ein Pilot steuert die Drohne von außen.
Ist es gefährlich für unsere Anlage?
Nein. Die Drohne hat einen Schutz-Käfig aus Carbon. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Sie ist sehr leicht. Sie kann keine schweren Schäden verursachen.
Müssen wir den Raum vorher vorbereiten?
Ja, aber nicht viel. Wir brauchen: den Raum muss leer sein, eine Gas-Messung muss gemacht werden (die machen wir selbst), und der Eingang muss mindestens 60 cm groß sein. Ihre Sicherheits-Fachkraft gibt die Freigabe.
Wie lange dauert ein Einsatz?
Meistens nur wenige Stunden vor Ort. Eine klassische Befahrung dauert oft 2 bis 5 Tage. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werktagen nach dem Einsatz.
Akzeptieren TÜV und DEKRA die Ergebnisse?
Ja. Unsere Berichte mit 4K-Fotos, Wärmebildern und 3D-Daten sind als Grundlage für Prüfer gedacht. TÜV- und DEKRA-Sachverständige arbeiten damit. Wir stimmen das Format vorher mit Ihrem Prüfer ab.
Was kostet eine Drohnen-Inspektion?
Das hängt ab von der Größe des Raumes und den gewünschten Sensoren. In vielen Fällen ist es bis zu 80 Prozent billiger als eine klassische Befahrung. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Rufen Sie uns einfach an.
Kann die Drohne auch Temperaturen messen?
Ja. Die Drohne hat eine Wärmebild-Kamera. Sie zeigt heiße und kalte Stellen. So findet man zum Beispiel Isolations-Schäden oder undichte Stellen. Das ist eine zusätzliche Information neben den normalen Fotos.
Können wir später nochmal an der gleichen Stelle schauen?
Ja. Die Drohne erstellt eine genaue 3D-Karte vom Raum. Bei der nächsten Inspektion kann man genau an der gleichen Stelle schauen. So sieht man, ob ein Schaden größer geworden ist. Das heißt: Vergleichs-Inspektion.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Möchten Sie eine Inspektion anfragen? Schreiben Sie uns. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.