Drohnen-Inspektion in Kraftwerken
Kraftwerke haben große Kessel, Schornsteine und Abgas-Kanäle. Diese müssen regelmäßig geprüft werden. Eine Drohne kann in diese engen, heißen Bereiche fliegen – wenn sie abgekühlt sind. Kein Gerüst. Kein Mensch muss einsteigen. Weniger Stillstand.
Was prüfen wir in Kraftwerken?
In Kraftwerken gibt es viele Komponenten, die inspiziert werden müssen:
- Kessel – das sind große Behälter, in denen Wasser erhitzt wird
- Schornsteine – führen Abgas nach draußen
- Abgas-Kanäle – leiten das heiße Abgas durch das Kraftwerk
- Economiser und Überhitzer – Teile des Kessels für Wärme-Rückgewinnung
- Kondensatoren und Kühltürme – für Kühlung
- Brennkammern – wo der Brennstoff verbrennt
Diese Bereiche werden während einer Revision (das ist ein geplanter Stillstand) geprüft. Downtime kostet viel Geld – die Drohne macht die Inspektion schneller.
Warum war das früher schwierig?
Die ELIOS 3 – sie fliegt in abgekühlten Kesseln und Schornsteinen.
Früher musste ein Gerüst aufgebaut werden oder ein Mensch musste in den Kessel einsteigen. Das war aufwendig und dauerte Tage bis Wochen. Die Anlage blieb so lange abgeschaltet. Das kostet sehr viel Geld.
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3. Die Drohne fliegt in abgekühlte Kessel und Schornsteine. Kein Mensch muss einsteigen.
Wichtig: Die Drohne darf nur fliegen, wenn die Anlage auf unter 50 Grad Celsius abgekühlt ist. Das stimmen wir mit Ihrem Revisions-Planer ab.
Die Drohne hat drei wichtige Sensoren:
- 4K-Kamera – sehr scharfe Bilder und Videos
- Wärmebild-Kamera – erkennt verbliebene heiße Stellen und Auffälligkeiten
- LiDAR-Sensor – erstellt eine genaue 3D-Karte des Kessels
Für Außen-Inspektionen bei laufendem Betrieb nutzen wir die DJI Matrice 30T. Sie fliegt um das Kraftwerk und erstellt Wärmebilder von außen.
Was sucht die Drohne?
3D-Karte eines Kraftwerk-Kessels. Die Drohne vermisst das Innere zentimetergenau.
Die Drohne sucht nach Schäden, die teure Reparaturen verhindern sollen:
- Korrosion und Anhäufungen (Asche-Anlagerungen, Schlacke) an Rohren und Wänden
- Schäden an feuerfester Auskleidung (die heiße Teile schützt)
- Risse an Schweißnähten und Wänden
- Ablagerungen die die Leistung beeinträchtigen
- Verformungen (durch LiDAR messbar und vergleichbar)
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Gerüst & Einstieg) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atemschutz, Rettungs-Team | Nein – die Drohne fliegt, alle bleiben draußen |
| Gerüst nötig? | Ja – Aufbau dauert Tage | Nein |
| Stillstand-Dauer | Wochen | Deutlich kürzer |
| Sensoren | Hand-Kamera | 4K + Wärmebild + LiDAR 3D |
| Ergebnis | Notizen, nicht vergleichbar | Strukturierter Bericht, wiederholbar |
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Kessel. Kein Atemschutz. Kein Rettungs-Team. Keine DGUV-Befahrung.
- Kein Gerüst. Das spart viele Tage Aufbauzeit.
- Kürzerer Stillstand. Die Anlage kann schneller wieder starten. Das spart tausende Euro pro Stunde.
- Zusammenarbeit mit TÜV und Dekra. Unsere Berichte werden von Sachverständigen anerkannt.
- Vergleichbar. Durch LiDAR-3D-Daten kann man Revisionen direkt vergleichen.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welche Komponenten? Wann ist die nächste Revision? Was sind die Anforderungen?
Schritt 2: Revisions-Planung
Wir stimmen uns frühzeitig mit Ihrem Revisions-Planer ab. Wir integrieren uns in den Stillstands-Plan.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen – immer mindestens zu zweit (Pilot + Spotter). Kurze Einweisung. Dann fliegt die Drohne. Das dauert je nach Komponente wenige Stunden.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen detaillierten Bericht mit 4K-Bildern, optionaler 3D-Karte und einem Befund-Verzeichnis. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Das Kopterflug-Team aus Bremen – Drohnen-Inspektion in Kraftwerken seit 2017.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir inspizieren Kessel, Schornsteine und Abgas-Kanäle in Kraftwerken. Seit 2017. Bundesweit.
Christian Engelke
Gründer und Drohnen-Pilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Welche Kraftwerks-Teile kann die Drohne inspizieren?
Wir inspizieren Kessel (Wasserrohr- und Flammrohrkessel), Schornsteine, Abgas-Kanäle, Economiser, Kondensatoren, Kühltürme und Brennkammern. Alle schwer zugänglichen Bereiche wo ein Gerüst oder Einstieg nötig wäre.
Muss der Kessel abgekühlt sein?
Ja. Die Drohne hat eine maximale Betriebstemperatur von 50 Grad Celsius. Der Kessel muss vollständig abgekühlt sein. Das planen wir mit Ihrem Revisions-Planer.
Arbeiten Sie mit TÜV und Dekra zusammen?
Ja. Wir haben Erfahrung in der Zusammenarbeit mit TÜV, Dekra und anderen Sachverständigen-Organisationen. Wir stimmen den Inspektions-Umfang und das Berichts-Format mit dem Sachverständigen ab.
Ersetzt die Drohne den Sachverständigen?
Nein. Die Drohne ersetzt den gefährlichen Einstieg und den aufwendigen Gerüst-Bau. Der Sachverständige bewertet die Befunde weiterhin. Die Drohne liefert die Daten – der Sachverständige macht die fachliche Bewertung.
Wie stark reduziert sich der Stillstand?
Der Vorteil liegt vor allem im entfallenden Gerüst-Bau (Tage bis Wochen) und der kürzeren Inspektions-Dauer. In der Praxis ist die Drohnen-Inspektion deutlich schneller als klassische Methoden. Jede Stunde Stillstand kostet tausende Euro.
Kann die Drohne auch in Schornsteinen fliegen?
Ja. Die Drohne fliegt vertikal durch Schornsteine und dokumentiert die Innenwand auf der gesamten Höhe – Ausmauerung, Korrosion, Risse. Kein Kletter-Team nötig.
Können Kraftwerks-Inspektionen verglichen werden?
Ja. LiDAR-3D-Daten und systematische Bildserien ermöglichen direkten Vergleich zwischen Revisions-Zyklen. Man sieht, ob Korrosion oder Ablagerungen zugenommen haben. Ideal für zustandsorientierte Instandhaltung.
Was erhalten wir nach der Kraftwerks-Inspektion?
Sie erhalten: 4K-Video und Einzel-Bilder aller Befundstellen, eine LiDAR-3D-Punktwolke, Wärmebild-Auswertung und einen strukturierten Befund-Bericht. Alles für die Zusammenarbeit mit TÜV und Instandhaltungs-Planung.
Was kostet eine Kraftwerks-Inspektion per Drohne?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Kein Gerüst zu bezahlen und kürzerer Stillstand machen die Drohne in vielen Fällen wirtschaftlicher. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Drohnen-Inspektion in Kraftwerken? Oder möchten Sie die nächste Revision planen? Wir beraten Sie gerne.