In vielen Industrie-Anlagen gibt es explosionsgefährdete Bereiche. Zum Beispiel in Öl-Raffinerien, Chemie-Werken oder Gas-Anlagen. Kann eine Drohne dort fliegen? Ja – aber unter bestimmten Bedingungen. Hier erklären wir ehrlich, was möglich ist und was nicht.
ATEX steht für Atmosphères Explosibles (französisch für: explosionsfähige Atmosphären). Es sind EU-Regeln für Bereiche, in denen Explosions-Gefahr besteht.
In Fabriken gibt es verschiedene Zonen:
Die wichtigste Information: Die Flyability ELIOS 3 ist NICHT ATEX-zertifiziert. Das heißt: Sie darf nicht in einer aktiven explosionsfähigen Atmosphäre fliegen.
Aber: Die meisten Inspektionen finden nach einer Gas-Frei-Messung statt. Das bedeutet:
Dieses Verfahren ist Standard. Es wird bei jeder Arbeit in engen Räumen gemacht – auch ohne Drohne.
In Petrochemie-Anlagen wird vor jeder Inspektion die Atmosphäre gemessen.
Der große Vorteil der Drohne: Kein Mensch muss nach der Gas-Frei-Messung einsteigen. Das nennt man Zero Human Entry (kein Personen-Einstieg).
So läuft es ab:
Während des gesamten Flugs wird die Atmosphäre weiter überwacht.
Die Drohne kann nicht eingesetzt werden bei:
Ja – aber nur nach Entleerung, Belüftung und Gas-Frei-Messung. Der Tank muss vom Anlagen-Verantwortlichen freigegeben sein. In einem aktiv befüllten Öl-Tank: Nein.
Der Betreiber (also der Anlagen-Verantwortliche) ist dafür verantwortlich. Wir arbeiten eng mit dem Sicherheits-Team vor Ort zusammen.
Es gibt einige wenige. Aber keine hat die gleiche Leistung wie die ELIOS 3 (kein LiDAR, keine 4K, keine Thermografie, kein Schutz-Käfig). Für die meisten Inspektionen ist der Weg über Gas-Frei-Messung + ELIOS 3 besser.
Die Drohne fliegt nur, wenn die Atmosphäre sicher ist (gasfrei gemessen und freigegeben). Während des Flugs wird weiter überwacht. Bei Veränderungen wird der Flug sofort abgebrochen.
Haben Sie eine Anlage mit Explosions-Schutz-Zonen? Wir klären gerne die Machbarkeit.