Ein Digitaler Zwilling ist ein 3D-Modell Ihrer Anlage – zentimeter-genau und farbig. Man kann es am Computer drehen, zoomen und vermessen. Alle Schäden haben eine genaue Position. Und man kann verschiedene Jahre vergleichen.
Ein Digitaler Zwilling (Digital Twin) ist ein dreidimensionales Abbild einer echten Anlage. Zum Beispiel von einem Tank, einem Kessel, einem Schornstein oder einem Silo.
Früher endete eine Inspektion mit einem Bericht auf Papier: Text, ein paar Fotos, vielleicht eine Skizze. Der Digitale Zwilling ist viel mehr:
Eine LiDAR-Punkt-Wolke – die Grundlage für den Digitalen Zwilling.
Die Flyability ELIOS 3 hat einen eingebauten LiDAR-Sensor. LiDAR steht für Light Detection and Ranging – das bedeutet: Vermessung mit Laser-Licht.
Der Sensor sendet 1,3 Millionen Laser-Punkte pro Sekunde. Jeder Punkt misst den Abstand zur Wand. So entsteht während des Flugs eine 3D-Punkt-Wolke – ein genaues Abbild der Anlage.
Seit 2025 gibt es die Colorization (Einfärbung): Die 4K-Kamera-Bilder werden auf die Punkt-Wolke gelegt. Das Ergebnis ist ein farbiges 3D-Modell. Man sieht die echten Farben – Rost fällt sofort auf.
Die ELIOS 3 fliegt durch die Anlage. Der LiDAR-Sensor und die 4K-Kamera nehmen alles auf.
Die Software setzt alle Daten zusammen. Auch wenn die Drohne mehrmals fliegt – alles wird in ein Modell zusammengefügt.
Die Kamera-Bilder werden auf die 3D-Punkt-Wolke gelegt. Jeder Punkt bekommt seine echte Farbe.
In der Software können Befunde markiert, Messungen durchgeführt und Querschnitte erstellt werden.
Nein. Die Flyability Cloud funktioniert im Web-Browser. Für weitergehende Arbeit können Sie die Daten in Programme wie CloudCompare (kostenlos), AutoCAD oder Revit laden.
Eine typische Tank-Inspektion erzeugt 500 MB bis 5 GB an LiDAR-Daten. Mit Einfärbung und Video können es bis 50 GB werden. Wir liefern die Daten auf Fest-Platte oder per sicherem Download.
Ja. Die Daten werden als .las oder .e57 exportiert. Das sind Standard-Formate für alle gängigen BIM-Systeme.
Die Genauigkeit liegt im Zentimeter-Bereich. Ein fester Laser-Scanner auf einem Stativ ist etwas genauer. Aber die Drohne kommt in Bereiche, die ein Scanner nie erreicht – über Einbauten, hinter Prallblechen, in engen Schächten.
Die Roh-Daten (Punkt-Wolke) sind nach dem Flug zeitnah verfügbar. Farbige Modelle mit Befund-Markierungen liefern wir im Rahmen des Gesamt-Berichts.
Möchten Sie einen Digitalen Zwilling Ihrer Anlage erstellen lassen? Wir prüfen gerne die Machbarkeit.