Deutschland baut seine Kern-Kraft-Werke zurück. Das ist gefährlich, weil Teile der Anlage noch radioaktiv sind. Drohnen und Unterwasser-Fahrzeuge (ROVs) können diese Bereiche prüfen – ohne dass Menschen der Strahlung ausgesetzt werden.
Rückbau bedeutet: Ein Kern-Kraft-Werk wird Schritt für Schritt abgebaut. Zuerst werden die Brenn-Elemente entfernt. Dann werden kontaminierte Teile zerlegt und entsorgt. Am Ende soll die Fläche wieder frei nutzbar sein.
Das dauert 15 bis 25 Jahre und kostet 1 bis 2 Milliarden Euro pro Kraft-Werk.
Die gesetzliche Grundlage ist das Atom-Gesetz (AtG). Es verpflichtet die Betreiber zum Rückbau.
Die Flyability Elios 3 – kollisions-geschützt für den Einsatz in kontaminierten Bereichen.
Auch nach Entfernung der Brenn-Stäbe bleiben Teile der Anlage radioaktiv. Wenn ein Mensch dort hineingeht, bekommt er Strahlen-Belastung.
Das ALARA-Prinzip sagt: Die Strahlen-Belastung soll so niedrig wie möglich sein (ALARA = As Low As Reasonably Achievable).
Die Drohne fliegt ferngesteuert in kontaminierte Bereiche. Der Pilot bleibt draußen. Ergebnis: 0 Milli-Sievert Strahlen-Belastung für das Personal.
Brenn-Elemente werden entfernt. Systeme werden dekontaminiert. Drohnen machen die erste Zustands-Erfassung.
Der Reaktor-Druck-Behälter wird zerlegt. Kontaminierte Systeme werden abgebaut. Drohnen liefern 3D-Modelle für die Zerlegungs-Planung.
Das Containment und die Neben-Gebäude werden abgerissen. Drohnen dokumentieren den Fortschritt.
Alle Flächen werden frei-gemessen. Behörden geben die Fläche zur Nutzung frei.
Optional können Strahlungs-Sensoren an der Drohne montiert werden. So entstehen 3D-Kontaminations-Karten.
Die Drohne kann nach dem Einsatz dekontaminiert werden. Bei hoch-kontaminierten Bereichen kann sie auch als Einweg-Gerät eingesetzt werden.
Weniger Strahlen-Belastung für Menschen, schnellere Inspektionen, geringere Kosten und lückenlose Dokumentation für Behörden.
Ja, meistens. Die Drohne wird dekontaminiert und frei-gemessen. Bei hoher Kontamination ist Einweg-Betrieb möglich – immer noch günstiger als Personen-Einstieg.
Für Indoor-Flüge braucht die Drohne keine Flug-Genehmigung. Es braucht aber eine Genehmigung der Atom-Aufsicht, ein Strahlenschutz-Konzept und die Freigabe durch den Betreiber.
In den meisten Bereichen ja – etwa 80–90 % sind mit Drohnen oder ROVs inspizierbar. Nicht geeignet: Bereiche mit aktiven Brenn-Elementen (zu hohe Strahlung für Elektronik).
Drohnen-Inspektionen dauern Tage statt Wochen. Die genaue Vorlauf-Zeit hängt von Genehmigungen und Planung ab. Bei dringenden Schadensfällen sind beschleunigte Einsätze möglich.
Planen Sie Inspektionen beim Rückbau eines Kern-Kraft-Werks? Wir beraten Sie gerne.