Normale Drohnen brauchen GPS. Aber in Gebäuden, Tanks und Kesseln gibt es kein GPS. Die ELIOS 3 kann trotzdem fliegen. Sie nutzt eine Technik, die SLAM heißt. Damit findet sie ihren Weg in komplett dunklen Räumen.
Jede normale Drohne nutzt GPS (Global Positioning System – Satelliten-Navigation). Damit weiß die Drohne, wo sie ist. Das funktioniert draußen sehr gut.
Aber: In einem Tank, Kessel oder Schornstein gibt es kein GPS-Signal.
Ohne GPS kann eine normale Drohne nicht fliegen. Sie weiß nicht, wo sie ist. Sie kann nicht still in der Luft stehen.
Deshalb braucht man eine spezielle Technik: SLAM.
SLAM ist eine Abkürzung. Sie steht für:
Die Drohne macht also zwei Dinge gleichzeitig:
Wie funktioniert das?
Die Drohne hat einen LiDAR-Sensor (LiDAR = Light Detection and Ranging – das ist ein Laser-Mess-Gerät). Dieser Sensor schießt Millionen von Laser-Punkten in alle Richtungen. Aus diesen Punkten entsteht eine genaue 3D-Karte. Die Drohne vergleicht, was sie sieht, mit dem, was sie schon gesehen hat. So weiß sie immer, wo sie ist.
Wichtig: Das funktioniert ohne Licht. Auch in komplett dunklen Räumen.
Die ELIOS 3 nutzt eine spezielle Version von SLAM. Sie heißt FlyAware Engine. Sie ist besonders gut für enge, dunkle Industrie-Räume:
Der Pilot hat einen Bildschirm mit drei Ansichten:
Die 3D-Karte hilft dem Piloten sehr. Er sieht, welche Bereiche schon geprüft wurden und welche noch fehlen.
Die ELIOS 3 hat eine Funktion namens Smart Return-to-Home (automatisch nach Hause).
Wenn der Akku fast leer ist, kann die Drohne automatisch zurück zum Eingang fliegen. Sie kennt den Weg, weil sie die 3D-Karte erstellt hat. Das funktioniert auch durch enge Gänge und um Hindernisse herum.
Das ist wichtig: Wenn eine Drohne in einem Tank stecken bleibt, ist das ein großes Problem. Diese Funktion verhindert das.
| Methode | Funktioniert in Gebäuden? | Funktioniert im Dunkeln? | Erstellt 3D-Karte? |
|---|---|---|---|
| GPS | Nein | Ja | Nein |
| Kamera-SLAM | Teilweise | Nein | Teilweise |
| LiDAR-SLAM (ELIOS 3) | Ja | Ja | Ja – sehr genau |
Ja, bei wenig Wind. Die Drohne hat einen Schutz-Käfig. Der macht sie empfindlich gegen Wind. Für Draußen-Inspektionen bei Wind nutzen wir andere Drohnen.
Ja. Das Fliegen in engen Räumen mit SLAM erfordert viel Erfahrung. Unser Team hat jahrelange Erfahrung mit der ELIOS 3 in Industrie-Anlagen.
Der Pilot kann die Drohne auch manuell steuern. Der Schutz-Käfig schützt die Drohne bei Zusammenstößen mit Wänden.
Nein. Der Laser funktioniert nicht unter Wasser. Für Unter-Wasser-Inspektionen gibt es andere Geräte (sogenannte ROVs – ferngesteuerte Unter-Wasser-Fahrzeuge).
Haben Sie Fragen zur SLAM-Navigation oder zum Einsatz der ELIOS 3? Wir helfen Ihnen gerne.