Drohnen-Inspektion in der Chemieindustrie
In der Chemieindustrie gibt es Reaktoren, Behälter und Kolonnen. Diese müssen regelmäßig geprüft werden. Viele dieser Behälter sind giftig oder gefährlich. Eine Drohne kann hinein – kein Mensch muss einsteigen. Sicherer. Schneller. Günstiger.
Was prüfen wir in Chemieanlagen?
In Chemieanlagen gibt es viele verschiedene Behälter und Anlagen:
- Reaktoren – große Behälter, in denen chemische Prozesse ablaufen
- Kolonnen – hohe, zylinderformige Anlagen zum Trennen von Stoffen
- Prozessbehälter – Behälter für verschiedene Chemikalien
- Lagertanks – zur Lagerung von Chemikalien
- Silos – für Pulver und Granulate
- Kühltürme – für die Kühlung von Prozessen
Alle diese Anlagen müssen regelmäßig geprüft werden. Das ist Pflicht. Es geht um Sicherheit und Umweltschutz.
Warum war das früher schwierig?
Die ELIOS 3 – speziell für enge, gefährliche Innenräume gebaut.
Früher musste ein Mensch in den Reaktor oder Behälter einsteigen. Das war sehr gefährlich:
- In Chemiebehältern können giftige Stoffe sein
- Es kann wenig Sauerstoff geben
- Explos-Gefahr in vielen Bereichen (sogenannte Ex-Zonen)
- Man braucht spezielle Schutz-Anzüge und ein Rettungs-Team
- Außerdem: teure Gerüste und langer Stillstand der Anlage
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3. Diese Drohne kann in Reaktoren und Kolonnen fliegen. Kein Mensch muss rein.
Die Drohne hat drei wichtige Sensoren:
- Eine 4K-Kamera – sehr scharfe Bilder und Videos
- Eine Wärmebild-Kamera – erkennt heiße Stellen und Auffälligkeiten
- Einen LiDAR-Sensor – erstellt eine genaue 3D-Karte des Inneren
Wichtig: Bevor die Drohne fliegt, wird die Luft gemessen (Gasfreimessung). Das macht unser Team zusammen mit Ihrem HSE-Beauftragten (HSE = Health, Safety, Environment – das ist Ihr Sicherheits-Beauftragter).
Die Drohne ist nicht ATEX-zertifiziert (ATEX = Explosions-Schutz-Norm). Sie darf nur in gasfreien Bereichen fliegen. Das besprechen wir vorher genau mit Ihnen.
Was sucht die Drohne?
Die Drohne dokumentiert systematisch alle wichtigen Bereiche. Wir suchen nach:
- Korrosion und Rost an Wand-Innenseiten und Rohranschlüssen
- Schäden an Beschichtungen in Reaktoren und Tanks
- Ablagerungen in Kolonnen und Einbauten
- Risse und Verformungen an der Konstruktion
- Heiße Stellen an Wärmetauschern und Rohrleitungen
Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit Bildern und Befunden. Ihre Ingenieure und TÜV-Prüfer können damit sofort arbeiten.
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Befahrung & Gerüst) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Schutz-Anzug, Rettungs-Team | Nein – die Drohne fliegt, alle bleiben draußen |
| Risiko durch Chemikalien | Hoch – Kontamination möglich | Gering – nur die Drohne geht rein |
| Stillstand der Anlage | Wochen | Stunden bis wenige Tage |
| Sensoren | Hand-Kamera und Taschenlampe | 4K-Kamera + Wärmebild + 3D-Karte |
| Ergebnis | Notizen, subjektiv | Strukturierter Bericht, vergleichbar |
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in giftige Behälter. Das ist der wichtigste Vorteil.
- Bis zu 80% weniger Kosten. Kein Gerüst, kein Rettungs-Team, weniger Stillstand.
- Weniger Stillstand. Die Anlage ist schneller wieder in Betrieb.
- Drohne ist dekontaminierbar. Nach einem Einsatz kann die Drohne gereinigt werden – keine Verschleppung von Schadstoffen zwischen Anlagenteilen.
- Vergleichbare Ergebnisse. Man kann später an der gleichen Stelle nochmal schauen.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welche Anlage soll geprüft werden? Welche Chemikalien sind drin? Gibt es Ex-Zonen? Was sind die Anforderungen?
Schritt 2: Sicherheitsplanung und Angebot
Wir erstellen ein Sicherheitskonzept. Wir stimmen uns mit Ihrem HSE-Beauftragten ab. Wir machen Ihnen ein Angebot.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen zu Ihnen – immer mindestens zu zweit. Zuerst: Gasfreimessung. Dann fliegt die Drohne. Das dauert meistens wenige Stunden.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Befunden und Empfehlungen. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Das Kopterflug-Team aus Bremen – Drohnen-Inspektion für die Industrie seit 2017.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für die Industrie. Seit 2017. Bundesweit.
Christian Engelke
Gründer und Drohnen-Pilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Welche Anlagen können in der Chemieindustrie geprüft werden?
Wir prüfen: Reaktoren, Kolonnen, Prozessbehälter, Lagertanks, Silos, Kühltürme und Wärmetauscher. Alle Bereiche, in die ein Mensch nicht sicher einsteigen kann.
Wie wird der Explosions-Schutz gehandhabt?
Die Drohne ist nicht ATEX-zertifiziert (ATEX = Normen für explosionsgefährdete Bereiche). Bevor die Drohne fliegt, muss die Luft gasfrei gemessen werden. Das macht unser Team zusammen mit Ihrem Sicherheits-Beauftragten.
Muss die Anlage für die Inspektion gestoppt werden?
Für Innen-Inspektionen von Behältern: Ja, der Behälter muss entleert und gasfrei sein. Aber der Stillstand ist viel kürzer als bei einer Gerüst-Befahrung. Außen-Inspektionen sind auch bei laufendem Betrieb möglich.
Wie lange dauert eine Inspektion in einer Chemieanlage?
Das hängt von der Größe der Anlage ab. Meistens dauert ein Einsatz wenige Stunden bis einen Tag. Klassische Methoden mit Gerüst dauern oft Wochen.
Was passiert nach der Inspektion mit der kontaminierten Drohne?
Die Drohne kann nach dem Einsatz gereinigt und dekontaminiert werden. So werden keine Schadstoffe zwischen verschiedenen Anlagenteilen verschleppt.
Kann die Drohne in engen Reaktoren fliegen?
Ja. Die ELIOS 3 ist speziell für enge Räume gebaut. Sie braucht eine Eingangsöffnung von mindestens 60 cm Durchmesser (DN 600). Ihr Carbon-Schutz-Käfig schützt sie bei Wand-Berührungen.
Welche Normen gelten für Inspektionen in der Chemieindustrie?
Wichtige Normen sind: BetrSichV (Betriebs-Sicherheits-Verordnung), DGUV Regel 113-004 (für enge Räume) und branchenspezifische Regeln. Die technische Bewertung der Befunde übernehmen Ihre Ingenieure und Sachverständigen.
Akzeptiert der TÜV die Ergebnisse?
Unsere Berichte werden regelmäßig von TÜV-Prüfern und Sachverständigen als Grundlage genutzt. Die Drohne liefert die Daten – die fachliche Bewertung macht Ihr Prüfer. Wir stimmen das Format vorher ab.
Was kostet eine Drohnen-Inspektion in der Chemieindustrie?
Die Kosten hängen von der Anlage ab. Kein Gerüst, kein Schutz-Anzug-Team und kürzerer Stillstand sparen oft bis zu 80% gegenüber klassischen Methoden. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Drohnen-Inspektion in der Chemieindustrie? Wir helfen Ihnen gerne weiter.