Kessel-Inspektion per Drohne – sicher und ohne Gerüst
Wir prüfen Kessel von innen – mit einer Drohne. Kein Mensch muss in den Kessel hineinklettern. Das ist viel sicherer. Und es geht viel schneller.
Was ist ein Kessel?
Ein Kessel ist ein großer Behälter in Fabriken und Kraftwerken. Darin wird Wasser sehr heiß gemacht. Es entsteht Dampf. Der Dampf treibt Maschinen an.
Kessel sind sehr wichtig. Wenn ein Kessel kaputt ist, muss das Kraftwerk stoppen. Das kostet viel Geld. Deshalb müssen Kessel regelmäßig geprüft werden.
Kessel kommen zum Beispiel in:
- Kraftwerken – zur Strom-Erzeugung
- Müll-Verbrennungs-Anlagen – Müll verbrennen und dabei Strom machen
- Industrie-Anlagen – für Prozess-Dampf in Fabriken
Das Problem bei der Kessel-Prüfung
Unser Pilot bereitet den Einsatz im Kesselhaus vor.
Früher mussten Menschen in den Kessel hineinklettern. Das ist gefährlich. Es gibt viele Probleme:
- Gefährliche Gase – im Kessel können schadhafte Gase sein
- Große Hitze – der Kessel muss erst tagelang abkühlen
- Enge Räume – es ist schwer, überall hinzukommen
- Langer Stillstand – das Kraftwerk steht wochenlang still. Das kostet sehr viel Geld.
- Viele Personen nötig – Gerüst-Bauer, Inspektoren, Sicherheits-Personal
Es musste ein Gerüst gebaut werden. Das dauert Wochen. Dann wird das Gerüst wieder abgebaut. Das dauert nochmal Wochen. In der ganzen Zeit steht das Kraftwerk still.
Unsere Lösung: die Drohne
Wir nutzen eine besondere Drohne. Sie heißt Flyability ELIOS 3. Diese Drohne kann in den Kessel fliegen.
Die Drohne hat einen Schutz-Käfig aus Carbon. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Sie fliegt einfach weiter.
Die Drohne hat drei wichtige Dinge dabei:
- Eine 4K-Kamera – sie macht sehr scharfe Bilder. Man sieht jeden kleinen Riss.
- Eine Wärmebild-Kamera – sie erkennt heiße Stellen. Das ist wichtig, um Schäden zu finden.
- Einen LiDAR-Sensor – er macht eine 3D-Karte vom Kessel. Man sieht genau, ob sich etwas verändert hat.
Ein Pilot steuert die Drohne von außen. Er sieht auf einem Bildschirm, was die Drohne sieht. Kein Mensch muss in den Kessel.
Was prüft die Drohne?
Die Drohne fliegt durch den Kessel und filmt alles.
Die Drohne sucht nach Schäden im Kessel. Zum Beispiel:
- Rost und Korrosion – wenn Metall durch Feuchtigkeit oder Chemikalien kaputt geht
- Risse – in Rohren oder Schweißnähten
- Heiße Stellen – die Wärmebild-Kamera zeigt, wo es zu heiß ist
- Ablagerungen – wenn sich Asche oder Ruß an Rohren sammelt
- Beschädigte Schutz-Schichten – wenn die Auskleidung im Kessel kaputt ist
Die Drohne schaut sich alle wichtigen Teile des Kessels an:
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Kessel. Das ist sehr wichtig für die Sicherheit.
- Kein Gerüst nötig. Das spart viel Zeit und Geld.
- Viel weniger Stillstand. Früher: Wochen. Mit der Drohne: Stunden bis wenige Tage.
- Bei Kraftwerken spart das sehr viel Geld. Jeder Tag Stillstand kostet Zehntausende Euro.
- Sehr genaue Ergebnisse. Scharfe Bilder, Wärmebilder und 3D-Daten.
- Gute Berichte. Sie bekommen einen Bericht mit Bildern und Befunden. TÜV und DEKRA können damit arbeiten.
- Wiederholbar. Man kann später nochmal an der gleichen Stelle nachschauen. So sieht man, ob ein Schaden größer wird.
Früher und heute: ein Vergleich
So sieht die 3D-Karte aus, die die Drohne vom Kessel erstellt. Man sieht alle Rohre und Wände.
| Früher (mit Gerüst) | Heute (mit Drohne) | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – gefährlich, braucht Schutz-Ausrüstung | Nein – die Drohne fliegt, alle bleiben draußen |
| Wie lange steht der Kessel still? | 3 bis 4 Wochen | 1 bis 2 Wochen |
| Gerüst nötig? | Ja – dauert Wochen auf- und abzubauen | Nein – Drohne fliegt durch das Mannloch |
| Bilder und Daten | Fotos mit Taschen-Lampe, Notizen | 4K-Kamera + Wärmebild + 3D-Karte |
| Ergebnis | Persönlicher Bericht, schwer zu wiederholen | Detaillierter Bericht, wiederholbar |
So läuft ein Einsatz ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welchen Kessel wollen Sie prüfen? Wie groß ist er? Welche Stellen sollen geprüft werden? Dieses Gespräch kostet nichts.
Schritt 2: Planung und Angebot
Wir machen Ihnen ein Angebot. Gemeinsam planen wir den Termin. Wir klären: Wann kann der Kessel ausgekühlt werden? Wie kommen wir zum Kessel? Welche Sicherheits-Regeln gelten?
Schritt 3: Einsatz vor Ort
Wir kommen zu Ihnen. Unser Team besteht meistens aus 2 Personen. Die Drohne fliegt in den Kessel. Der Pilot steuert sie von außen. Wichtig: Der Kessel muss vorher ausgekühlt und gasfreigemessen sein.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Wärmebildern und Befunden. Unsere Berichte sind orientiert an der Norm EN 12952. TÜV-Prüfer und DEKRA können damit arbeiten. Sie bekommen den Bericht meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für Kraftwerke und Industrie. Seit 2017. Wir waren schon in vielen Kraftwerken in ganz Deutschland.
Ihre Ansprechpartner:
- Christian Engelke – Gründer und Drohnen-Pilot
- Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Gründer und Geschäftsführer
- Philipp – Einsatzplanung
Häufige Fragen
Warum ist die Drohne besser als frühere Methoden?
Kein Gerüst und kein Mensch muss in den Kessel. Die Prüfung dauert Stunden bis wenige Tage statt Wochen. Das spart viel Geld – besonders in Kraftwerken, wo jeder Tag Stillstand Zehntausende Euro kostet.
Passt die Drohne durch das Mannloch?
Ja. Die Drohne ist etwa 50 mal 45 Zentimeter groß. Sie passt durch typische Mannlöcher ab 60 cm Durchmesser. Das nennt man DN 600. Meistens muss nichts umgebaut werden.
Muss der Kessel komplett kalt sein?
Nicht ganz. Aber er muss auf unter 50 Grad Celsius abgekühlt sein. Das ist oft schneller als bei klassischen Methoden, weil kein Mensch hineinmuss. Der Kessel muss auch gasfrei sein.
Ist das gefährlich für unsere Anlage?
Nein. Die Drohne ist sehr leicht. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Der Schutz-Käfig fängt den Stoß ab. Die Drohne macht keine Schäden.
Akzeptiert der TÜV unsere Berichte?
Ja. Unsere Berichte sind orientiert an der Norm EN 12952 und der BetrSichV. Wir haben Erfahrung mit TÜV und DEKRA. Wir stimmen das Format gerne mit Ihrem Prüfer ab.
Welche Kessel-Typen können geprüft werden?
Alle gängigen Kessel-Typen. Zum Beispiel Kraft-werks-Kessel, Abhïtze-Kessel in GuD-Anlagen, Müllverbrennungs-Kessel und Industrie-Kessel. Wenn Sie unsicher sind – rufen Sie uns an. Wir beraten Sie kostenlos.
Wie lange dauert eine Prüfung?
Meistens wenige Stunden bis ein bis zwei Tage vor Ort. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werktagen. Das ist viel schneller als früher.
Was kostet eine Kessel-Inspektion per Drohne?
Die Kosten hängen von der Größe des Kessels ab und davon, welche Teile geprüft werden sollen. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Müssen wir viel vorbereiten?
Nicht viel. Wir brauchen: Zugang zum Kessel über das Mannloch (mindestens 60 cm), der Kessel muss ausgekühlt und gasfrei sein, und eine kurze Einweisung durch Ihren Sicherheits-Beauftragten.
Wie schnell können Sie kommen?
Oft innerhalb weniger Werktage. Bei geplanten Revisionen sprechen Sie uns bitte früh an. Wir planen den Einsatz dann gemeinsam mit Ihrem Stillstand-Plan.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Wollen Sie einen Kessel prüfen lassen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.