Drohnen-Inspektion in Öl- & Gas-Anlagen
In Raffinerien und Gas-Anlagen gibt es Tanks, Kolonnen und Reaktoren. Diese müssen regelmäßig geprüft werden. Viele Bereiche sind gefährlich: explosive Gase, giftige Stoffe. Eine Drohne kann dort hinein – kein Mensch muss einsteigen. Weniger Risiko. Weniger Stillstand.
Was prüfen wir in Öl-&-Gas-Anlagen?
In Raffinerien, Tanklager-Anlagen und Gas-Anlagen gibt es viele Anlagen-Teile:
- Lagertanks – große Tanks für Öl, Benzin und Gas
- Kolonnen und Destillations-Anlagen – zum Trennen von Öl und Gas in verschiedene Produkte
- Reaktoren – für chemische Umwandlungs-Prozesse
- Separatoren und Pump-Werke – zum Trennen und Pumpen
- Schornsteine und Fackel-Anlagen – zum Abfackeln von Gas
- Rohrbrücken und Pipelines – für den Transport
Warum ist das so schwierig?
Die ELIOS 3 – sie fliegt in Tanks und Kolonnen ohne GPS.
Öl- und Gas-Anlagen sind besonders gefährlich. Es gibt:
- Explosive Gase (Ex-Zonen)
- Giftige Stoffe wie H&sub2;S (Schwefelwasserstoff – das riecht nach faulen Eiern und ist sehr giftig)
- Sauerstoff-Mangel in geschlossenen Tanks
- Enge, dunkle Räume
Früher: Ein Mensch stieg mit Atemschutz und Rettungs-Team ein. Das war sehr teuer und dauerte Tage bis Wochen. Heute: Die Drohne geht rein – der Mensch bleibt draußen.
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3. Die Drohne fliegt in Tanks und Kolonnen. Wichtig: Zuerst wird die Luft gemessen (Gasfreimessung). Die Drohne ist nicht ATEX-zertifiziert und darf nur in gasfreien Bereichen fliegen.
Die Drohne hat wichtige Sensoren:
- 4K-Kamera – sehr scharfe Bilder und Videos der Tank-Innenwand
- Wärmebild-Kamera – erkennt Temperatur-Auffälligkeiten und Undichtigkeiten
- LiDAR-Sensor – erstellt eine genaue 3D-Karte (Geometrie, Verformungen)
- Optional: UT-Sensor – misst die Wanddicke (für Korrosions-Messung)
Für Fackeln und Außenbereiche bei laufendem Betrieb nutzen wir die DJI Matrice 30T mit 200x Zoom und Wärmebildkamera.
Was sucht die Drohne?
Die Drohne sucht nach Schäden, die teure Ausfälle verhindern sollen:
- Korrosion und Lochfraß an Tankwänden
- Schäden an Beschichtungen (Schutz-Schichten)
- Ablagerungen in Kolonnen und Reaktoren
- Heiße Stellen an Wärmetauschern (durch Thermografie)
- Wanddicken-Messung für Korrosions-Monitoring (UT-Payload)
Am Ende bekommen Sie einen Bericht für Ihre Ingenieure und Sachverständigen.
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Befahrung & Gerüst) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atemschutz, H&sub2;S-Schutz | Nein – Pilot bleibt draußen |
| Risiko | Sehr hoch – giftige Gase, Explosions-Gefahr | Gering – kein Mensch im gefährlichen Bereich |
| Kosten-Einsparung | Bis zu 96% Kosten-Einsparung (laut Fallstudien) | |
| Sensoren | Hand-Kamera | 4K + Wärmebild + LiDAR + optional UT |
| Ergebnis | Notizen, nicht vergleichbar | Strukturierter Bericht, wiederholbar |
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch in gefährlichen Tanks. Kein Risiko durch explosive Gase oder H&sub2;S.
- Bis zu 96% Kosten-Einsparung. Das zeigen echte Fallstudien (zum Beispiel bei FPSO-Tanks).
- Viel weniger Stillstand. Die Anlage kann schneller wieder in Betrieb.
- Wanddicken-Messung im Flug. Mit dem UT-Payload können Wanddicken direkt gemessen werden.
- Wiederholbar. Man kann später an der gleichen Stelle nochmal messen und Korrosion verfolgen.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welche Anlage? Welche Ex-Einstufung? Welche Daten werden benötigt?
Schritt 2: Sicherheits-Konzept und Angebot
Wir erstellen ein Sicherheits-Konzept mit Ihrem HSE-Team. Gasfreimessung ist Pflicht vor dem Einsatz.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen – mindestens zu zweit. Gasfreimessung. Dann fliegt die Drohne in den Tank. Das dauert je nach Größe wenige Stunden bis einen Tag.
Schritt 4: Bericht
Sie erhalten 4K-Bilder, LiDAR-3D-Daten, UT-Wanddicken-Daten und einen strukturierten Befund-Bericht. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Das Kopterflug-Team aus Bremen – Drohnen-Inspektion in Öl-&-Gas-Anlagen seit 2017.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir inspizieren Tanks, Kolonnen und Reaktoren in der Öl- und Gas-Industrie. Seit 2017. Bundesweit.
Christian Engelke
Gründer und Drohnen-Pilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Ist die Elios 3 ATEX-zertifiziert?
Nein. Die Elios 3 ist nicht ATEX-zertifiziert. (ATEX ist eine Norm für explosionsgefährdete Bereiche.) Die Drohne darf nur in gasfreien Bereichen eingesetzt werden. Bevor die Drohne fliegt, muss die Luft gemessen werden.
Kann die Drohne trotzdem in Öl-Gas-Tanks eingesetzt werden?
Ja – aber nur nach Gasfreimessung und im Rahmen eines klaren Sicherheits-Konzepts. Wir stimmen das mit Ihrem HSE-Team ab. Das Prinzip: Tank entleeren, messen dass kein Gas mehr da ist, dann fliegt die Drohne.
Was ist H&sub2;S und warum ist es gefährlich?
H&sub2;S ist Schwefelwasserstoff. Das Gas riecht nach faulen Eiern. Es ist sehr giftig, schon in kleinen Mengen. In Erdgas und Raffinerie-Tanks kann H&sub2;S vorkommen. Die Drohne kann mit einem Gas-Sensor ausgerüstet werden, der H&sub2;S erkennt.
Kann die Drohne Wanddicken messen?
Ja, mit dem optionalen UT-Payload (UT = Ultraschall-Prüfung). Die Drohne landet kurz an der Tank-Wand und misst die Wanddicke. So erkennt man, wo Korrosion die Wand dünner gemacht hat.
Wie viel Stillstand lässt sich einsparen?
Echte Fallstudien zeigen: 40% bis 96% Kosten-Einsparung im Vergleich zur klassischen Befahrung. Der größte Vorteil ist weniger Vorbereitung und kürzerer Stillstand.
Können Fackeln während des Betriebs inspiziert werden?
Ja. Mit der DJI Matrice 30T (unsere Außen-Drohne) inspizieren wir Fackeln und Hochfackeln im laufenden Betrieb. Kein Anhalten, kein Gerüst – aus sicherer Entfernung mit 200x Zoom und Wärmebild-Kamera.
Wie oft sollten Tanks inspiziert werden?
Das hängt von Nutzung, Inhalt und Instandhaltungs-Konzept ab. Die Drohne eignet sich gut für regelmäßige Kontroll-Inspektionen zwischen großen Revisionen – schnell, einfach, kostengünstig.
Können Inspektionen wiederholt werden?
Ja. LiDAR-3D-Daten und systematische Bildserien ermöglichen direkten Vergleich. Man kann sehen, ob Korrosion zugenommen hat. Ideal für risiko-basierte Inspektion (RBI = Risk-Based Inspection).
Was kostet eine Öl-Gas-Inspektion per Drohne?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Kein Atemschutz-Team, kein Gerüst und kürzerer Stillstand sparen oft mehr als die Drohne kostet. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Drohnen-Inspektion in Öl- und Gas-Anlagen? Wir beraten Sie gerne.