Schiffs-Inspektion mit der Drohne
Schiffe haben viele enge Räume. Zum Beispiel Ballast-Tanks und Laderäume. Diese Räume sind gefährlich für Menschen. Kopterflug schickt eine Drohne hinein. Kein Mensch muss rein. Das ist sicherer und schneller.
Was prüfen wir auf Schiffen?
Schiffe haben viele Bereiche, die regelmäßig geprüft werden müssen. Wir prüfen alle wichtigen Bereiche – ohne dass ein Mensch hineinmuss:
Der englische Fachbegriff für enge Räume ist Confined Spaces. Das bedeutet: eingeschlossene, enge Räume.
Warum ist die Drohne besser?
Früher mussten Menschen in diese engen Räume einsteigen. Das war sehr gefährlich und dauerte sehr lange. Mit der Drohne ist alles einfacher:
- Kein Mensch muss rein. Das ist viel sicherer.
- Es geht viel schneller. Stunden statt Wochen.
- Das Schiff muss nicht ins Trockendock. Die Drohne prüft während das Schiff im Hafen liegt.
- Es kostet weniger. Kein Gerüst, kein Rettungsteam nötig.
Warum sind enge Räume auf Schiffen gefährlich?
Enge Räume auf Schiffen sind besonders gefährlich. Das Meerwasser greift den Stahl an. Es kann Rost entstehen. Außerdem gibt es oft gefährliche Gase. Zum Beispiel:
- Zu wenig Sauerstoff – man kann nicht mehr atmen
- Giftige Gase – zum Beispiel Schwefelwasserstoff (H&sub2;S)
- Salzwasser-Korrosion – der Stahl rostet sehr schnell
- Sehr enger Zugang – oft nur über kleine Mannlöcher von 50 cm Durchmesser
- Lange Leitern – manchmal 20 Meter oder mehr in die Tiefe
Wer in solche Räume einsteigt, braucht Atemschutz, ein Sicherungsseil und ein Rettungsteam. Das kostet viel Zeit und Geld. Die Drohne übernimmt diese gefährliche Aufgabe.
Die Drohne: Flyability ELIOS 3
Die ELIOS 3 Drohne mit Schutz-Käfig. Sie kann Wände berühren, ohne abzustürzen.
Kopterflug benutzt die Flyability ELIOS 3. Das ist eine spezielle Drohne für enge Räume. Sie hat drei wichtige Eigenschaften:
- Schutz-Käfig aus Carbon – die Drohne kann Wände und Stahlteile berühren, ohne kaputtzugehen
- Kein GPS nötig – sie orientiert sich selbst im Raum, auch im Dunkeln
- Drei Sensoren gleichzeitig:
- 4K-Kamera für scharfe Bilder und Videos
- Wärmebild-Kamera für Temperatur und Feuchtigkeit
- Laser-Scanner (LiDAR) für genaue 3D-Messungen
Ein Pilot steuert die Drohne von außen. Er sieht auf einem Bildschirm alles, was die Drohne sieht. Die Klassen-Gesellschaft oder der Surveyor kann den Flug per Live-Bild mitschauen. Kein Mensch muss den Raum betreten.
Wir setzen zusätzlich weitere Systeme ein:
- DJI Matrice 30T – für die Außen-Inspektion von Aufbauten, Masten und Decksflächen
- Chasing M2 Pro Max ROV – für Unterwasser-Inspektion des Schiffsrumpfs bis 200 Meter Tiefe, ohne Taucher und ohne Trockendock
Was findet die Drohne?
Die Drohne fliegt durch Ballast-Tanks, Laderäume und andere enge Räume. Sie macht genaue Aufnahmen. Typische Befunde sind:
- Rost und Korrosion – besonders durch Salzwasser
- Beschichtungs-Schäden – der Schutzanstrich löst sich ab
- Risse und Verformungen – an Stahlplatten und Schweißnähten
- Ablagerungen und Schlamm – auf dem Tankboden
- Undichtigkeiten und Feuchtigkeit – wo Wasser eindringt
Die Klassen-Inspekteure und Surveyor Ihrer Reederei beurteilen die Befunde. Wir liefern die Bilder und Daten. Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit 4K-Bildern, Wärmebildern und einem 3D-Modell.
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Tank. Kein Atemschutz nötig. Kein Rettungsteam nötig.
- Das Schiff bleibt im Hafen. Kein Trockendock notwendig. Das spart sehr viel Geld.
- Schneller fertig. Stunden statt Wochen. Das Schiff kommt schneller wieder in Fahrt.
- Sehr genaue Bilder. 4K-Kamera, Wärmebild und 3D-Scan – alles in einem Einsatz.
- Bericht für die Klassen-Gesellschaft. DNV, Lloyd's, ABS und andere können die Daten nutzen.
- Wir kommen zu Ihnen. Zu jedem Hafen – deutschlandweit und international.
- Bis zu 70–80% weniger Kosten als klassische Befahrung mit Gerüsten und Rettungsteam.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Telefonat (kostenlos)
Wir sprechen über das Schiff: Was für ein Schiff ist es? Welche Bereiche sollen geprüft werden? Wo liegt das Schiff im Hafen? Gibt es gefährliche Gase? Was fordert die Klassen-Gesellschaft?
Schritt 2: Angebot und Planung
Sie bekommen ein Festpreis-Angebot. Wir planen gemeinsam den Termin. Wir stimmen uns mit Ihrem Hafen und der Klassen-Gesellschaft ab.
Schritt 3: Inspektion an Bord
Wir kommen mit der ELIOS 3 zu Ihrem Schiff. Wir sind immer mindestens zu zweit. Wir prüfen Ballast-Tanks, Laderäume und andere Bereiche. Ihre Crew oder der Surveyor kann den Flug live mitschauen.
Schritt 4: Bericht und 3D-Modell
Sie bekommen einen Bericht mit 4K-Videos, Wärmebildern und einem 3D-Modell. Alles klar beschriftet und geordnet. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner bei Kopterflug.
Inspectomatic GmbH kommt aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für die Industrie. Seit 2017. Wir arbeiten deutschlandweit und international.
Wir haben schon viele Schiffe geprüft – Massengutfrachter, Containerschiffe, Tanker und Ro-Ro-Fähren. Wir arbeiten regelmäßig mit Klassen-Gesellschaften und Werften zusammen.
Ihre Ansprechpersonen:
- Juliana Engelke (Dipl. Wirt.-Ing. für Seeverkehr) – Spezialistin für maritime Inspektionen
- Christian Engelke – Gründer und Drohnen-Pilot
- Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Gründer und Geschäftsführer
- Philipp – Gründer, Einsatz-Planung und Logistik
- Stephan – Einsatz-Planung und Logistik
Häufige Fragen
Kann die Drohne wirklich in enge Schiffsräume fliegen?
Ja. Die ELIOS 3 hat einen Schutz-Käfig. Sie kann die Wände berühren, ohne abzustürzen. Sie braucht eine Öffnung von mindestens 50 Zentimetern. Viele Mannlöcher auf Schiffen sind groß genug. Wir prüfen das vorher mit Ihnen.
Muss das Schiff ins Trockendock?
Nein. Die Drohne kann prüfen, während das Schiff im Hafen liegt. Das spart sehr viel Zeit und Geld. Ein Trockendock ist nur nötig, wenn der Rumpf unter Wasser geprüft werden muss. Dafür haben wir dann unser Unterwasser-ROV.
Akzeptiert die Klassen-Gesellschaft die Ergebnisse?
Die Drohne liefert sehr gute Bilder und Daten für den Surveyor. Der Surveyor kann den Flug live mitschauen. Er muss dann nicht selbst in den Tank steigen. Ob die Daten für einen bestimmten Klassen-Survey anerkannt werden, hängt von der Klassen-Gesellschaft und dem Survey-Typ ab. Wir klären das vorher mit Ihnen.
Wie lange dauert eine Schiffs-Inspektion?
Der Einsatz am Schiff dauert meistens wenige Stunden bis zu einem Tag. Das hängt davon ab, wie viele Bereiche geprüft werden sollen. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werktagen. Mit Gerüstbau und klassischer Befahrung dauert das oft 2 bis 4 Wochen.
Muss der Tank vorher gereinigt werden?
Der Tank muss trocken sein. Er muss nicht komplett sauber sein. Wir müssen immer zuerst prüfen, ob der Tank gasfrei ist. Das ist Pflicht – auch mit der Drohne. Das aufwendige Gerüstbauen und die Vorbereitung für menschliche Befahrung entfallen aber komplett.
Was passiert, wenn die Drohne einen Metallstab berührt?
Das ist kein Problem. Der Schutz-Käfig fängt den Stoß ab. Die Drohne stabilisiert sich selbst. Sie fliegt einfach weiter. Die Drohne ist zu leicht, um den Stahl zu beschädigen.
Kann man sehen, wo Rost und Schäden sind?
Ja. Die 4K-Kamera macht sehr scharfe Bilder aus nächster Nähe. Rost, abgelöste Beschichtung und Risse sind gut sichtbar. Der LiDAR-Scanner misst zusätzlich die genaue Form des Raums. So sieht man auch Verformungen und Veränderungen über mehrere Inspektionen hinweg.
Können Inspektionen wiederholt werden?
Ja. Und das ist sehr wertvoll. Wir speichern die Daten geordnet. Beim nächsten Hafenaufenthalt können wir genau die gleichen Stellen wieder prüfen. So sieht man, ob Rost oder Schäden schlimmer geworden sind. Das hilft bei der Wartungs-Planung.
Was kostet eine Schiffs-Inspektion per Drohne?
Das hängt vom Schiff und den Bereichen ab, die geprüft werden sollen. Kein Gerüst, kein Rettungsteam und weniger Liegezeit zu bezahlen spart oft mehr als die Drohne kostet. Wir machen Ihnen gerne ein Festpreis-Angebot.
Wie schnell können Sie kommen?
Oft innerhalb weniger Werktage. Drohnen-Inspektionen brauchen viel weniger Vorlaufzeit als Gerüstbau. Bei geplanten Hafen-Aufenthalten sprechen Sie uns früh an – dann können wir Ihren Termin gut einplanen. Wir kommen zu jedem Hafen – deutschlandweit und international.
Kontakt
Fragen zur Schiffs-Inspektion per Drohne oder möchten Sie ein Angebot? Füllen Sie das Formular aus. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.