Tank-Inspektion mit der Drohne
Tanks müssen regelmäßig geprüft werden. Früher musste ein Mensch in den Tank einsteigen. Das war gefährlich. Heute kann eine Drohne das übernehmen. Kein Mensch muss mehr rein. Das ist sicherer und schneller.
Was ist eine Tank-Inspektion?
Tanks sind große Behälter. In ihnen lagern zum Beispiel:
- Öl und Benzin
- Chemikalien
- Wasser
- Lebensmittel
Diese Tanks müssen regelmäßig geprüft werden. Das ist vorgeschrieben. Zum Beispiel durch den TÜV. Die Prüfung zeigt: Ist der Tank noch in Ordnung? Gibt es Schäden? Muss etwas repariert werden?
Warum war das früher schwierig?
Tanks können von innen rosten. Das ist von außen nicht sichtbar.
Früher musste ein Mensch in den Tank einsteigen. Das war sehr gefährlich:
- In Tanks kann wenig Sauerstoff sein. Man kann ohnmächtig werden.
- Es können giftige Gase drin sein.
- Die Tanks sind eng und dunkel. Im Notfall kommt man schwer raus.
- Der Einstieg brauchte viel Schutz-Ausrüstung und ein Rettungs-Team.
Außerdem dauerte eine klassische Inspektion sehr lange. Ein Gerüst musste aufgebaut werden. Der Tank musste gesperrt werden. Das kostete viel Zeit und Geld.
Wie hilft die Drohne?
Die ELIOS 3 Drohne. Der Schutz-Käfig schützt die Drohne wenn sie eine Wand berührt.
Wir nutzen eine besondere Drohne: die Flyability ELIOS 3. Diese Drohne kann in Tanks fliegen. Kein Mensch muss rein.
Die Drohne hat drei wichtige Sensoren:
- Eine 4K-Kamera – sie macht sehr scharfe Bilder und Videos
- Eine Wärmebild-Kamera – sie erkennt verborgene Schäden und Korrosion
- Einen LiDAR-Sensor – er erstellt eine 3D-Karte vom Inneren des Tanks
Für wassergefüllte Tanks nutzen wir außerdem eine Unterwasser-Kamera. So müssen Trinkwasser-Tanks oder Sprinkler-Tanks nicht einmal geleert werden.
Die Drohne braucht kein GPS. Sie orientiert sich selbst. So kann sie auch in geschlossenen Räumen fliegen.
Welche Tanks prüfen wir?
Was sucht die Drohne?
So sieht eine 3D-Punktwolke aus. Die Drohne hat diesen Raum vermessen. Man sieht alle Wände und Einbauten genau.
Die Drohne sucht nach Schäden im Tank. Wir schauen uns an:
- Tank-Wände und Schweißnähte – Gibt es Rost? Risse? Dünne Stellen?
- Tank-Boden – Gibt es Rost am Boden? Haben sich Ablagerungen gesammelt?
- Beschichtungen – Löst sich die Schutz-Schicht ab? Gibt es Blasen oder Risse?
- Tank-Decke – Gibt es Rost durch Kondensat-Wasser von oben?
- Rohre und Einbauten – Sind Rohranschlüsse und innere Bauteile noch in Ordnung?
Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit Bildern und Befunden. Ihre TÜV-Prüfer und Ingenieure können damit arbeiten.
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Gerüst & Einstieg) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atemschutz und Rettungs-Team | Nein – die Drohne fliegt, alle bleiben draußen |
| Wie lange dauert es? | 2 bis 3 Wochen Stillstand | 2 bis 3 Tage |
| Braucht es ein Gerüst? | Ja – aufwändiger Aufbau | Nein |
| Sensoren | Taschen-Lampe und Hand-Kamera | 4K-Kamera + Wärmebild + 3D-Karte |
| Ergebnis | Notizen und Fotos, schwer wiederholbar | Strukturierter Bericht, wiederholbar |
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Tank. Das ist viel sicherer. Kein Atem-Schutz nötig. Kein Rettungs-Team nötig.
- Kein Gerüst. Das spart viel Zeit und Geld.
- Weniger Stillstand. Der Tank ist schneller wieder in Betrieb. Stunden statt Wochen.
- Drei Sensoren auf einmal. Scharfe Bilder, Wärmebilder und 3D-Karte – alles in einem Einsatz.
- Vergleichbare Ergebnisse. Man kann später genau an der gleichen Stelle nochmal schauen. So sieht man, ob ein Schaden größer geworden ist.
- Gültige Berichte für den TÜV. Unsere Berichte erfüllen die gesetzlichen Anforderungen. TÜV-Prüfer können damit arbeiten.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Was für ein Tank ist es? Wie groß ist er? Was ist drin? Welche Methode passt am besten?
Schritt 2: Planung und Angebot
Wir machen Ihnen ein Angebot. Wir planen gemeinsam den Termin und den Ablauf. Wir stimmen alles mit Ihrem TÜV-Prüfer ab.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen zu Ihnen. Wir sind immer mindestens zu zweit. Zuerst messen wir: Ist der Tank gasfrei? Dann fliegt die Drohne. Das dauert meistens wenige Stunden.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Befunden und Empfehlungen. Meistens innerhalb weniger Werktage. Ihre Ingenieure und TÜV-Prüfer können damit sofort arbeiten.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner bei Kopterflug.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für die Industrie. Seit 2017. Wir arbeiten bundesweit.
Wir haben schon viele Tanks geprüft: Von kleinen Lagertanks bis zu großen Öl-Tanks in Raffinerien. Wir kennen die häufigen Schwachstellen. Wir arbeiten regelmäßig mit TÜV-Prüfern zusammen.
Ihre Ansprechpartner:
- Christian Engelke – Gründer und Drohnen-Pilot
- Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Gründer und Geschäftsführer
Häufige Fragen
Müssen Tanks regelmäßig geprüft werden?
Ja. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Je nach Tank-Art und Inhalt gibt es unterschiedliche Fristen. Der TÜV oder ein Sachverständiger bewertet den Zustand.
Muss der Tank leer sein für die Drohne?
Für die Flug-Drohne: Ja, der Tank muss leer und gasfrei sein. Für Wasser-Tanks nutzen wir eine Unterwasser-Kamera. Die kann auch den vollen Tank prüfen – ohne zu leeren.
Passt die Drohne durch ein Mannloch?
Die Drohne ist etwa 50 mal 45 Zentimeter groß. Sie braucht eine Öffnung von mindestens 60 Zentimeter Durchmesser. Das nennt man DN 600. Wir prüfen das vorher mit Ihnen.
Ist die Drohne gefährlich für den Tank?
Nein. Die Drohne ist sehr leicht. Sie hat einen Schutz-Käfig. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Der Käfig fängt den Stoß ab. Die Drohne fliegt einfach weiter.
Akzeptiert der TÜV die Ergebnisse?
Ja. Unsere Berichte werden regelmäßig von TÜV-Prüfern und Sachverständigen verwendet. Wir stimmen das Format vorher mit Ihrem Prüfer ab. Die Berichte erfüllen die Anforderungen der Betriebs-Sicherheits-Verordnung.
Wie lange dauert eine Tank-Inspektion?
Der Einsatz vor Ort dauert meistens wenige Stunden. Das hängt von der Größe des Tanks ab. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werktagen. Klassisch mit Gerüst dauert das oft 2 bis 3 Wochen.
Was kostet die Tank-Inspektion per Drohne?
Die Kosten hängen von der Größe des Tanks und den gewünschten Sensoren ab. Kein Gerüst und kein Rettungs-Team zu bezahlen spart oft mehr als die Drohne kostet. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot.
Was müssen wir vorbereiten?
Nicht viel. Wir brauchen: Zugang zum Tank (Öffnung mindestens 60 cm), der Tank muss leer und gasfrei sein, und eine kurze Einweisung durch Ihren Sicherheits-Beauftragten. Den Rest übernehmen wir.
Wie schnell können Sie kommen?
Oft innerhalb weniger Werktage. Viel schneller als ein Gerüst aufzubauen. Bei geplanten Revisionen sprechen Sie uns früh an – dann können wir Ihren Termin gut einplanen.
Kann die Drohne auch große Tankfarmen prüfen?
Ja. Für die Außen-Inspektion ganzer Tankfarmen nutzen wir eine andere Drohne: die DJI M30T. Sie fliegt von außen und erstellt Wärmebilder und 4K-Videos von vielen Tanks auf einmal.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Wollen Sie einen Tank prüfen lassen? Schreiben Sie uns. Wir antworten schnell.