Drohnen-Inspektion von Windkraftanlagen
Windkraftanlagen haben große Rotorblätter und hohe Türme. Diese müssen regelmäßig geprüft werden. Eine Drohne kann in die Rotorblätter hinein fliegen und von außen den Turm prüfen. Kein Kletterer. Kein Gerüst. Sicherer und günstiger.
Was prüfen wir bei Windkraftanlagen?
Windkraftanlagen (WKA) haben viele Teile, die geprüft werden müssen:
- Rotorblätter von innen – die großen Flügel, die sich drehen
- Rotorblätter von außen – Außenhaut auf Schäden prüfen
- Nabe – der Mittelpunkt, wo die Blätter befestigt sind
- Turm – der hohe Stahl-Turm
- Fundament – die Basis im Boden
Wichtig: Rotorblätter von innen können Schäden haben, die von außen nicht sichtbar sind. Die Drohne fliegt in das hohle Innere des Blattes.
Warum war das früher schwierig?
Die ELIOS 3 fliegt ins Innere von Rotorblättern – wo kein Mensch sicher hinkommt.
Früher mussten Kletterer auf die Anlage. Das war sehr gefährlich:
- Kletterer müssen in große Höhen (oft 100-200 Meter)
- Die Arbeit ist wetterabhängig
- Das Innere der Rotorblätter war gar nicht prüfbar
- Gerüste und Seile kosteten sehr viel Geld
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen zwei Drohnen:
Flyability ELIOS 3 – für das Innere der Rotorblätter:
- Fliegt durch die Blätter-Öffnung ins Innere
- Kein GPS nötig – orientiert sich selbst
- 4K-Kamera und Wärmebild-Kamera an Bord
- 16.000 Lumen Beleuchtung – auch im dunklen Blatt-Inneren
DJI Matrice 30T – für den Außenbereich:
- Fliegt um die Rotorblätter und den Turm herum
- 200x Zoom-Kamera für feine Details
- Wärmebild-Kamera erkennt interne Schäden
Was sucht die Drohne?
Im Rotorblatt-Inneren sucht die Drohne nach:
- Delamination – die Schichten des Blatts lösen sich voneinander
- Risse in der Blatt-Struktur
- Feuchtigkeits-Eintritte (durch Thermografie erkennbar)
- Schäden am Blitz-Schutz-System
An der Außenseite sucht die Drohne nach:
- Rissen und Erosion an der Blätter-Vorderkante
- Lackschaäden und Blasen
- Einschlägen (zum Beispiel von Blitzen oder Steinen)
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Kletterer & Gerüst) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Rotorblatt innen prüfbar? | Kaum möglich | Vollständig – Drohne fliegt hinein |
| Kletterer nötig? | Ja – sehr gefährlich in großer Höhe | Nein – Pilot bleibt auf dem Boden |
| Wetter-abhängig? | Sehr – keine Arbeit bei Wind | Weniger – Drohne fliegt auch bei Wind |
| Sensoren | Hand-Kamera, Auge | 4K + Wärmebild + optional LiDAR |
| Ergebnis | Begrenzte Innen-Dokumentation | Vollständige Innen- und Außen-Dokumentation |
Was sind die Vorteile?
- Innen und außen in einem Einsatz. Beide Drohnen werden kombiniert eingesetzt.
- Kein Kletterer in gefährlicher Höhe. Viel sicherer.
- Frühe Schadens-Erkennung. Kleine Schäden jetzt finden ist billiger als später ein Blatt zu tauschen.
- Thermografie erkennt verborgene Schäden. Feuchte und Delamination sind von außen oft nicht sichtbar.
- Wiederholbar. Schäden können über mehrere Inspektionen verfolgt werden.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Wie viele Anlagen? Onshore oder Offshore? Welche Blätter-Typen? Welche Daten brauchen Sie?
Schritt 2: Planung und Angebot
Wir planen den Einsatz. Wir stimmen den Termin mit dem Anlage-Betreiber und dem Wetter ab.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen – immer mindestens zu zweit. Die Anlage wird kurz gestoppt. Die ELIOS 3 fliegt ins Blatt-Innere. Die M30T fliegt außen. Das dauert je nach Anlage-Anzahl einen halben bis ganzen Tag.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Befunden und Empfehlungen. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Das Kopterflug-Team aus Bremen – Drohnen-Inspektion seit 2017.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir inspizieren Windkraftanlagen in ganz Deutschland. Seit 2017.
Christian Engelke
Gründer und Drohnen-Pilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Ist die Drohnen-Inspektion von Rotorblättern anerkannt?
Ja. Drohnen-Inspektionen werden von Zertifizierern wie DNV GL und TÜV als Grundlage akzeptiert. Die fachliche Bewertung der Befunde übernehmen Ihre Sachverständigen – die Drohne liefert die Daten.
Wie weit kommt die ELIOS 3 ins Rotorblatt hinein?
Die ELIOS 3 kann in modernen 80-120 Meter langen Blättern typischerweise 40-60 Meter weit ins Innere fliegen – bis zur Mitte oder weiter. Das reicht für die Prüfung der meisten kritischen Bereiche.
Welche inneren Blatt-Schäden erkennt die Drohne?
Die Drohne erkennt: Delamination (Lösen der Schichten), Risse, Feuchtigkeits-Eintritte, Klebe-Schäden und Schäden am Blitz-Schutz-System. Viele dieser Schäden sind von außen unsichtbar.
Hilft Thermografie bei Rotorblättern wirklich?
Ja. Thermografie erkennt Feuchte-Eintritte, Delamination und Klebe-Fehler durch Temperatur-Unterschiede. Bereiche mit Feuchtigkeit kühlen anders ab als trockene Bereiche. Das ist ein wichtiger Hinweis auf beginnende Schäden.
Muss die Anlage für die Inspektion abgeschaltet werden?
Für die Innen-Inspektion der Rotorblätter: Ja, die Anlage muss kurz gestoppt werden. Für die Außen-Inspektion mit der M30T ist eine Abschaltung nicht notwendig.
Was kostet es, ein Rotorblatt nicht rechtzeitig zu prüfen?
Ein unentdeckter Schaden kann zum kompletten Blatt-Tausch führen. Das kostet je nach Anlage-Größe hunderttausende Euro. Eine frühzeitige Drohnen-Inspektion ist viel günstiger.
Wie oft sollte eine Windkraftanlage inspiziert werden?
Mindestens jährlich. Nach Sturm-Ereignissen oder Blitz-Einschlägen sofort. Bei älteren Anlagen empfehlen wir häufigere Inspektionen, da die Alterungs-Schäden zunehmen.
Was bekomme ich nach der Inspektion?
Sie bekommen: 4K-Bilder und Videos aller Befundstellen (innen und außen), Wärmebild-Auswertung und einen strukturierten Bericht für Ihre Sachverständigen und den Anlage-Betreiber.
Was kostet eine Windkraftanlagen-Inspektion?
Die Kosten hängen von der Anzahl der Anlagen ab. Kein Kletter-Team zu bezahlen spart erheblich. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot für Ihren Wind-Park.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Drohnen-Inspektion von Windkraftanlagen? Wir beraten Sie gerne.