Drohneninspektion Windkraft – OHNE Kletterer, OHNE Gerüst, innen & außen
- Rotorblätter innen
- Naben
- Türme
- Ohne Gerüst
- LiDAR + Visuell
Ihre Ansprechpartner:
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
Eine Auswahl unserer Kunden und Partner
Flyability ELIOS 3 – Inspektion ohne Personeneinstieg
Unsere Leistungen:
- Confined Spaces Inspektion: Tanks, Kessel, Schächte, Rohre – überall dort inspizieren, wo Personeneinstieg gefährlich oder unmöglich ist
- 4K + Thermografie + LiDAR: Visuelle Inspektion, Wärmebildkamera für Hotspots und 3D-Punktwolken für digitale Zwillinge
- Kein Gerüst, keine Kletterer, kein Personeneinstieg: Drastisch reduzierte Stillstandzeiten und Kosten – in vielen Fällen entfällt der Personeneinstieg und damit der Aufwand für Befahrungsmaßnahmen
- Professionelle Dokumentation: Detaillierte Inspektionsberichte mit 4K-Aufnahmen, Thermografie-Analysen und präzisen 3D-Modellen nach Industriestandards
Schäden früh erkennen, Kosten sparen –
wir machen das Unsichtbare sichtbar.
Ergänzende Systeme
Die ELIOS 3 inspiziert Rotorblätter innen, Naben und Turminnenräume. Die DJI Matrice 30T erfasst Rotorblätter außen und Naben, der Handheld LiDAR den Fundamentbereich.
Nicht sicher, welches System für Ihre Anlage passt? Wir beraten Sie unverbindlich.
Windkraftinspektion per Drohne: Rotorblätter von innen, Türme und mehr
Die meisten Windkraftinspektionen fokussieren auf die Außenseite – Risse in der Oberfläche, Erosion an der Blattkante, Blitzschutzschäden. Doch 90 % der strukturell relevanten Schäden an Rotorblättern entstehen im Inneren: Delaminierungen an Verklebungen, Risse an der Stegverklebung, Ablösungen der Schale. Diese sind von außen nicht sichtbar – und per Begehung oder Außendrohne nicht erfassbar.
Mit der Flyability ELIOS 3 inspizieren wir Rotorblätter von innen: Die Drohne fliegt durch die Wurzelöffnung in das Blatt, fliegt systematisch entlang Druck- und Saugseite und dokumentiert Verklebungen, Steganbindungen und Schaleninnenstrukturen mit 4K-Auflösung und optionalem LiDAR. Bei abgenommenen Blättern am Boden ebenso wie an der montierten Anlage.
Ergänzend zur Rotorblatt-Inneninspektion erfassen wir Türme, Gondeln und Tragehonstruktionen: Korrosion in Turmsegmentverbindungen, Risse an Flanschverbindungen, Schäden an Laufstegen und Einbauten. Für Offshore- und Onshore-Anlagen gleichermaßen – in Koordination mit Ihrem Condition-Monitoring-Team und Sachverständigen.
Die Befundauswertung und alle Entscheidungen zu Reparaturen oder Weiterbetrieb liegen bei Ihren Rotorblatt-Experten und Zertifizierern – wir liefern die Datengrundlage: strukturierte 4K-Videodokumentation der Innenstrukturen und auf Wunsch LiDAR-Punktwolken für Geometrieanalysen.
Von der Rotorblatt-Inneninspektion bis zu Turm und Gondel – wir liefern Daten, die von außen unsichtbar sind.
Die Herausforderung bei Windkraftanlagen
Rotorblätter innen, Nabe, Turm – 80-150m hoch. Industriekletterer = 3.000-5.000€/Tag, wetterabhängig, Absturzrisiko. ELIOS 3 inspiziert von innen – in Stunden statt Tagen, ohne Kletterer.
Kletterer = Absturzrisiko + teuer
100+ Meter Höhe, bei Wind hohes Sicherheitsrisiko. 3.000–5.000 € pro Tag, wetterabhängig, mehrere Tage pro Anlage. ELIOS 3 fliegt innen durch das Rotorblatt – kein Absturzrisiko, alle 3 Blätter in Stunden.
Stillstand = entgangener Ertrag
WKA stoppen = keine Produktion. Jede Stunde Stillstand bei einer 5–8-MW-Anlage kostet mehrere Hundert Euro. Die Drohne inspiziert alle 3 Blätter in 1,5–3 Stunden – bei großen Parks mehrere Anlagen pro Tag.
90 % der Blattdefekte nur von innen sichtbar
Delaminierung, Faserbrüche, Wassereinbruch, Bondline-Versagen – von außen nicht erkennbar. ELIOS 3 fliegt durch das Blatt und dokumentiert, was außen unsichtbar ist.
Außeninspektion per Kletterer wetterabhängig
Seilzugangsteams müssen bei Wind über 8–10 m/s die Arbeit einstellen. Inneninspektion per Drohne ist davon unabhängig – das Wartungsfenster wird voll genutzt, keine erzwungenen Terminverschiebungen.
Seilzugang erreicht nur einen Bruchteil des Blattes
Kletterer kommen bei langen Blättern (>60–80 m) kaum bis zur Spitze. ELIOS 3 fliegt bis zu 65–70 m in einem Batteriezyklus – deutlich mehr Abdeckung als manuelle Methoden.
Dokumentation oft nicht reproduzierbar
Position, Winkel und Qualität bei Kletterer-Inspektionen variieren stark – Vergleiche über Betriebsjahre sind kaum möglich. Drohne fliegt gespeicherte Pfade: Risswachstum und Delaminierungsfortschritt werden messbar.
Versicherung und Zertifizierer fordern Nachweise
DNV GL, TÜV und Versicherer verlangen strukturierte, datierte und reproduzierbare Inspektionsdaten. Ad-hoc-Handyfotos genügen nicht. 4K + LiDAR-Dokumentation der ELIOS 3 erfüllt diese Anforderungen.
Schwierige Lichtverhältnisse im Blattinneren
Das Innere von Rotorblättern ist vollständig dunkel. ELIOS 3 bringt 16.000 Lumen Eigenbeleuchtung – konstant gleichmäßige Ausleuchtung über die gesamte Blattlänge.
Sie kennen die Herausforderung – wir haben die Lösung.
Kopterflug bei der Arbeit
Unser Team bei der Arbeit – direkt vor Ort.
Professionelle Inspektion ohne Mehraufwand für Ihr Team
– klären Sie die technische Machbarkeit.
Was wir bei Inneninspektionen von Windkraftanlagen dokumentieren
Rotorblätter, Türme und Gondeln zeigen ihre kritischen Schäden oft erst von innen. Wir dokumentieren systematisch alle sicherheitsrelevanten Bereiche ohne Kletterer – Ihre WEA-Sachverständigen und Servicetechniker bewerten die Befunde:
Rotorblätter innen – Schale & Holmstruktur
Delamination an GfK-Schale (Saugseite, Druckseite), Risse im Schaumkern, Ablösungen am Hinterkanten-Kleber (TE Bond Line), Feuchtigkeit und Kondensatspuren, Zustand der Stegverklebung (Shear Web)
Delaminationen wachsen unbemerkt – ein übersehener Riss im Hinterkanten-Kleber kann zur vollständigen Ablösung der Hinterkante und im Extremfall zum Blattverlust führen. Austauschkosten pro Blatt liegen bei 80.000–150.000 €. Jährliche Inneninspektionen machen Risswachstum messbar.
ELIOS 3 fliegt durch das Blattinnere vom Wurzelbereich bis zur Blattspitze – 4K-Kamera mit starker LED-Beleuchtung erfasst Delaminations- und Rissstellen, LiDAR vermisst Blattgeometrie und Wanddickenabweichungen, Thermografie zeigt Feuchtigkeitseintrag
Rotorblatt-Wurzelbereich & Bolzenverbindungen
Risse im GfK-Laminat am Wurzeleinbau, Zustand der Einlegebolzen und Inserts, Korrosion an Flanschflächen, Laminatqualität rund um die Bohrungen
Der Wurzelbereich überträgt alle Lasten zwischen Blatt und Nabe. Risse im Laminat rund um die Einlegebolzen sind schwer von außen erkennbar und strukturell kritisch. Inneninspektion ermöglicht direkte Sicht auf die lasttragenden Bereiche.
ELIOS 3 fliegt in den Wurzelbereich und dokumentiert Bolzen, Flansch und Laminat aus unmittelbarer Nähe – 4K und LiDAR für Rissbilder und Geometrieprüfung
Nabe & Rotorblattanschlüsse
Risse und Korrosion an der Nabenstruktur (Guss oder Stahl), Zustand der Blattlager, Pitch-Antriebe und Hydraulikzylinder (visuell), Abdichtungen und Kabelführungen
Die Nabe als zentrales Verbindungselement zwischen Rotorblättern und Antriebsstrang ist hohen dynamischen Lasten ausgesetzt. Risse im Gusskörper oder Korrosion an Befestigungen sind sicherheitsrelevant und schwer ohne Inneninspektion erkennbar.
ELIOS 3 dokumentiert Nabe und Übergangselemente von innen – 4K-Kamera und LiDAR für Rissbilder und 3D-Modell der Nabengeometrie
Turm innen – Flanschverbindungen & Schweißnähte
Korrosion an Flanschen und Schweißnähten, Lochfraß, Beschichtungsschäden, Zustand der Fundamentankerschrauben, Risse an Turmwandung
Flanschkorrosion im Turminneren bleibt ohne Inspektion jahrelang unsichtbar. Beschichtungsschäden ermöglichen Salzwasserkorrosion – besonders relevant bei Offshore und küstennahen Standorten. LiDAR misst Geometrieabweichungen durch thermische Verformung.
ELIOS 3 fliegt im Turminneren entlang und dokumentiert alle Flansche und Schweißnähte – 4K für Korrosions- und Rissstellen, LiDAR für Geometrievermessung des Turmquerschnitts
Gondel – Maschinenrahmen, Kabeltrassen & Thermografie
Korrosion an Maschinenrahmen und Tragstruktur, thermische Anomalien an elektrischen Verbindungen und Schaltschränken, Zustand von Kabeltrassen und Isolierungen
Thermische Anomalien an Schaltschränken und elektrischen Verbindungen in der Gondel sind Frühwarnsignal für Brandrisiken. Klassische Sichtprüfung ohne Thermografie erkennt diese Risiken nicht. Drohnen mit Thermografie identifizieren Hotspots ohne Betriebsunterbrechung.
DJI Matrice 30T mit radiometrischer Thermografie für Außeninspektion der Gondel und Blattaußenfläche; ELIOS 3 für Inneninspektion der Gondel an schwer zugänglichen Komponenten
Ergebnis: Strukturierter Inspektionsbericht mit 4K-Befundbildern, Thermografie-Auswertung und LiDAR-3D-Modell – als Datengrundlage für Ihre WEA-Sachverständigen und Betriebsführung. Reproduzierbare Flugpfade ermöglichen Folge-Inspektionen mit direktem Schadensvergleich über Jahre.
Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.
Typische Inneninspektionen an Windkraftanlagen
Mit der Flyability Elios 3 inspizieren wir Windkraftanlagen von innen – sicher, schnell und ohne Kletterer. 90% der Blattdefekte sind nur von innen sichtbar. Alle 3 Blätter in kürzester Zeit inspiziert. Frühzeitige Schadenserkennung zur Vermeidung kostspieliger Blatt-Austausche:
Rotorblätter (innen) – Fiberglas
Inspektion durch das Rotorblatt von innen. 90% der Defekte nur innen sichtbar. Alle 3 Blätter in kürzester Zeit. Frühzeitige Schadenserkennung zur Vermeidung kostspieliger Blatt-Austausche. Deutlich schneller als herkömmliche Methoden.
Sensoren: Visuell, Thermografie, LiDAR
Typische Befunde: Delaminierung, Risse, Wassereinbruch, Faserbrüche, Klebstoff-Versagen, Blasenbildung, fehlerhafte Blitzschutzkomponenten, Fettablagerungen
Nabe & Übergangselemente
Kontrolle von Lagerungen, Hydraulik-Komponenten, Übergangselementen (Transition Pieces) ohne Demontage. Risse, Korrosion, Leckagen.
Sensoren: Visuell, LiDAR, Thermografie
Typische Befunde: Korrosion, Ölleckagen, mechanische Schäden, Risse an Schweißnähten, Transition Piece-Risse
Turm (innen) & Gondel
Inspektion der Turminnenwand, Gondel-Strukturen auf Korrosion, Risse und strukturelle Schäden ohne Kletterer oder Gerüst.
Sensoren: Visuell, LiDAR
Typische Befunde: Korrosion, Risse an Schweißnähten, strukturelle Verformungen, Feuchtigkeit, Transition Piece-Schäden
Rotorblatt – Wurzelbereich & Bolzenverbindungen
Inspektion der Blattwurzel von innen: Bolzen, Inserts, Laminatübergänge. Kritischer Bereich für die strukturelle Integrität – Schäden hier sind von außen nicht erkennbar.
Sensoren: Visuell, LiDAR
Typische Befunde: Risse im Laminatbereich, gelockerte oder korrodierte Bolzen, Delamination im Übergang zur Nabe, Feuchtigkeitseintritt im Wurzelbereich
Rotorblatt – Stegstruktur & Schubgurte
Inspektion der internen Stege (Shear Webs) und Verklebungen über die gesamte Blattlänge. Viele kritische Schäden entstehen genau hier – und sind nur von innen sichtbar.
Sensoren: Visuell
Typische Befunde: Klebeversagen (Adhesive Failure), Delamination an Stegen, Risse entlang der Lastpfade, lokale Strukturablösungen
Blitzschutzsystem im Rotorblatt
Inspektion von Ableitern, Kontakten und Leitungen im Blattinneren. Oft unterschätzt, aber extrem relevant – besonders nach Blitzeinschlägen.
Sensoren: Visuell
Typische Befunde: Unterbrochene Leitungen, lose Kontakte, Korrosion, Schäden nach Blitzeinschlag
Pitch-System (in der Nabe)
Inspektion von Pitch-Lagern, Hydrauliksystemen und elektrischen Komponenten in der Nabe. Thermografie zeigt thermische Auffälligkeiten ohne Demontage.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Ölleckagen, Verschleiß an Lagern, thermische Auffälligkeiten, mechanische Schäden
Gondel – Maschinenrahmen & Tragstruktur
Inspektion der internen Stahlstruktur, Rahmen und Befestigungspunkte. Strukturelle Ermüdung durch Dauerbetrieb entwickelt sich schleichend.
Sensoren: Visuell
Typische Befunde: Korrosion, Risse an Schweißnähten, lose Verbindungen, strukturelle Ermüdung
Gondel – Kabeltrassen & Verkabelung
Inspektion von Kabelwegen in schwer zugänglichen Gondelbereichen. Thermografie erkennt Überhitzungspunkte ohne Eingriff in die Elektroinstallation.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Beschädigte Kabelisolierung, lose Kabel, Überhitzungspunkte, mechanische Beanspruchung
Turm – Flanschverbindungen & Segmente
Inspektion der Turmsegmente und Flanschverbindungen über die gesamte Höhe. Besonders relevant für Langzeitbetrieb und Repowering-Bewertungen.
Sensoren: Visuell, LiDAR
Typische Befunde: Korrosion an Flanschen, Risse, Undichtigkeiten, Schraubenprobleme
Turm – Aufstiegssysteme & Einbauten
Inspektion von Leitern, Plattformen und Serviceeinrichtungen im Turm. Sicherheitskritische Komponenten, die regelmäßig bewertet werden müssen.
Sensoren: Visuell
Typische Befunde: Korrosion, mechanische Schäden, lose Verbindungen
Fundamentanschluss & Turmfuß
Inspektion des Übergangs Turm ↔ Fundament auf Korrosion, Feuchtigkeitseintritt und Beschichtungsschäden. Strukturelle Auffälligkeiten hier sind schwerwiegend und oft schwer zugänglich.
Sensoren: Visuell
Typische Befunde: Korrosion, Feuchtigkeitseintritt, Beschichtungsschäden, strukturelle Auffälligkeiten
Wir kennen die Besonderheiten von Windkraftanlagen.
Ihre Vorteile als Windpark-Betreiber
Kein Kletterer-Einsatz
Kein Absturzrisiko, keine gefährlichen Arbeiten in der Höhe. Drastisch reduziertes Risiko für Ihr Personal.
Minimaler Stillstand
Deutlich kürzere Inspektionszeit pro Anlage – statt Tagen bei Kletterer-Einsätzen. Schnellere Wiederinbetriebnahme, geringere Produktionsverluste.
Wetterunabhängig
Inspektion von innen – unabhängig von Wind und Wetter. Wartungsfenster werden eingehalten, keine wochenlangen Verzögerungen.
Kostenersparnis bis zu 80%
Gegenüber Kletterer-Teams sparen Sie bis zu 80% der Inspektionskosten – ohne Qualitätsverlust.
Präzise Dokumentation
4K-Video, hochauflösende Bilder und LiDAR-Punktwolken – fundierte Entscheidungsgrundlage für Instandhaltung und Garantiefälle.
Reproduzierbare Folge-Inspektionen
Gespeicherte Flugpfade ermöglichen Vergleichsinspektionen über Jahre. Risswachstum und Delaminierungsfortschritt werden messbar – Grundlage für zustandsbasierte Instandhaltung.
Frühzeitige Erkennung verhindert Totalschaden
Ein übersehener Riss kann zur Blattdelamination oder im Extremfall zum Blattverlust führen – Austauschkosten über 500.000 €. Frühzeitige Befunde machen gezielte Reparaturen möglich, bevor der Schaden eskaliert.
Inneninspektion ohne Kletterer –
sicher, effizient und wetterunabhängig.
So läuft die Inspektion ab
Transparent, planbar, unkompliziert
Erstberatung
Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.
Terminplanung
Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.
Vor-Ort-Inspektion
Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.
Auswertung & Bericht
Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.
Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
– rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Unser Team für Windkraft-Inspektionen
Seit 2017 im Einsatz. Erfahrung aus zahlreichen Inspektionen in komplexen Industrieumgebungen. Wir verstehen die Anforderungen der Windenergie-Branche – minimaler Stillstand, präzise Dokumentation, höchste Sicherheit.
Christian Engelke
Gründer und Drohnenpilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Gründer, Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Sprechen Sie direkt mit unseren Experten:
Relevante Normen & Richtlinien
Zuständige Berufsgenossenschaft für Windkraftanlagenbetreiber und Servicefirmen.
BG ETEM →Zentrale Vorschrift für Arbeiten in der Höhe an Windkraftanlagen. Drohneninspektionen reduzieren die Notwendigkeit von Höhenzugängen.
DGUV Regel 112-198 →Internationale Normenreihe für Auslegung, Sicherheit und Prüfung von Windenergieanlagen.
Wiederkehrende Prüfungen für sicherheitsrelevante Komponenten von Windkraftanlagen.
Mehr erfahren →Häufige Fragen zur Windkraft-Inneninspektion per Drohne
Ist die Drohneninspektion von Rotorblättern mit der Elios 3 etabliert – und akzeptieren Zertifizierer wie DNV GL oder TÜV die Ergebnisse?
Ja, der Einsatz ist in der Windenergie-Branche gut etabliert und wird weltweit von großen Windparkbetreibern genutzt. Die Elios 3 ist eine etablierte Lösung für Rotorblatt-Inneninspektionen und besonders geeignet für enge, GPS-freie confined spaces. DNV GL, TÜV und viele OEMs akzeptieren die Ergebnisse als Grundlage für Wartungsentscheidungen und Garantiefälle – vorausgesetzt, die Daten sind strukturiert dokumentiert, datiert und reproduzierbar. Eine universelle OEM-Zertifizierung existiert nicht, aber gut aufbereitete 4K- und LiDAR-Datenpakete werden branchenweit als verlässliche Inspektionsgrundlage anerkannt.
Wie weit kommt die Elios 3 in ein Rotorblatt hinein – reicht sie bei modernen 80–120-m-Blättern bis zur Spitze?
Die Elios 3 erreicht in realen Einsätzen Eindringtiefen von bis zu rund 65–70 m in einem Batteriezyklus (9–12 Minuten Flugzeit je nach Payload). Bei modernen Blättern dieser Länge deckt sie damit 60–80 % der Blattlänge ab – deutlich mehr, als klassische Seilzugangsmethoden für Innenprüfungen erlauben. Der Pilot fliegt vom Hub aus durch die Blattwurzel, navigiert per SLAM ohne GPS und kehrt auf Knopfdruck zurück. Für sehr lange Blätter (>100 m) kann eine zweite Batterierunde die Abdeckung vervollständigen.
Welche Blattdefekte erkennt die Drohne innen zuverlässig, die von außen unsichtbar sind?
Genau die Schäden, die für 90 % der kostspieligen Blattausfälle verantwortlich sind und von außen nicht erkennbar sind: Delaminierung (Schichtablösung), Wassereinbruch und Feuchteakkumulation, Faserbrüche, Klebstoff-Versagen an Stegen und Gurten (Bondline failures), Blasenbildung, Risse in Spar Caps, fehlerhafte oder beschädigte Blitzschutzkomponenten sowie mechanische Beschädigungen an Einbauten. Thermografie visualisiert zusätzlich Feuchtenester und Temperaturanomalien, die auch bei guter Beleuchtung visuell nicht erkannt würden.
Wie hilft die Thermografie konkret bei der Erkennung von Feuchte, Delaminierung oder Hotspots im Blattinneren?
Wasser und Feuchte verändern das Wärmeverhalten von Faserstrukturen: feuchte Zonen kühlen schneller aus oder speichern Wärme anders als trockene Strukturbereiche. Delaminierungen erzeugen Lufttaschen, die sich als Temperaturgradienten im Thermobild zeigen. Thermografie erkennt außerdem Hotspots durch Reibung oder elektrische Probleme im Blitzschutzsystem. In der Praxis deckt die Kombination aus 4K-Kamera und Thermografie Schäden auf, die weder visuell allein noch von außen erkennbar wären – ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Sichtzugangsmethoden.
Kann LiDAR Risse, Verformungen oder Dickenabweichungen im Blattinneren messen und quantifizieren?
Ja. Der in die Elios 3 integrierte LiDAR erzeugt zentimetergenaue 3D-Punktwolken der Blattgeometrie. Damit lassen sich Rissbreiten und -verläufe, geometrische Verformungen und Dickenabweichungen im Post-Processing messen. Auf flachen Flächen sind Messgenauigkeiten von zentimetergenau erreichbar. Die Punktwolken dienen als Grundlage für digitale Zwillinge – und wenn bei einer Folge-Inspektion derselbe Pfad abgeflogen wird, lässt sich Risswachstum über Jahre exakt tracken.
Wie lange dauert eine Drohneninspektion Windkraft – alle drei Rotorblätter einer WEA?
Typisch 1,5 bis 3 Stunden pro Anlage, inklusive Aufstieg zur Nabe, Inspektion aller drei Blätter und Rückkehr. Je Blatt dauert der Flug selbst wenige Minuten; Positionierungszeiten (Drehen der Blätter in Inspektionsposition) kommen dazu. Bei großen Windparks sind mehrere Anlagen pro Tag realistisch – deutlich mehr als mit klassischem Rope-Access. Die Anlage ist entsprechend schnell wieder am Netz. Mehr zu unseren Leistungen: Drohneninspektion Windkraft.
Wie viele Personen sind für die Drohneninspektion vor Ort notwendig?
Standardmäßig zwei Personen: ein Pilot, der gesichert in der Nabe die Drohne steuert, und ein Assistent/Spotter am Boden oder im Turm, der absichert und koordiniert. Das Zweierteam ist unser Standard – bei einzelnen Aufträgen arbeiten wir auch zu dritt. Kein großes Rope-Access-Team mit 5–10 Personen, keine Hubarbeitsbühnen-Besatzung – der Personalaufwand ist deutlich geringer, und das Höhenexpositionsrisiko für unser Team beschränkt sich auf den Aufstieg zur Nabe.
Wie wetterunabhängig ist die Inneninspektion wirklich – funktioniert sie auch bei Starkwind?
Sehr hoch – sobald die Drohne im Blattinneren fliegt, hat Außenwind keinen Einfluss. Die Anlage muss zwar stillstehen, aber im Gegensatz zu Rope-Access-Methoden gibt es keinen Wind-Cut-out für die Drohnenarbeit selbst. Klassische Seilzugangsteams müssen bei Windgeschwindigkeiten über 8–10 m/s die Arbeit einstellen; Inneninspektionen per Drohne können in diesem Fenster weitergeführt werden. Einzige wetterabhängige Komponente: der Aufstieg zur Nabe, der bei extremen Bedingungen nach Sicherheitsprotokoll bewertet werden muss.
Was passiert, wenn die Drohne im engen Blattinneren stecken bleibt oder beschädigt wird – gibt es ein Bergungskonzept?
Die Elios 3 ist für dieses Szenario konzipiert: Der Kollisionsschutz-Käfig erlaubt Wandkontakte ohne Absturz, rückwärts drehende Motoren ermöglichen Selbstbefreiung bei Einklemmen, und die Return-to-Signal-Funktion fährt die Drohne bei Kommunikationsverlust sicher zurück. In realen Einsätzen in engen confined spaces ist die Drohne extrem robust – Kollisionen mit der Blattstruktur sind Teil des normalen Betriebs, nicht der Ausnahme. Für den sehr seltenen Fall eines Ausfalls ist ein Sicherungsseil am Gerät möglich.
Wie detailliert ist die 4K-Dokumentation – reicht die Auflösung für Faserbrüche, Blasenbildung und feine Risse?
Die Auflösung ist für die meisten relevanten Schäden ausreichend: Die Elios 3 filmt in 4K Ultra HD (3840×2160, 30 fps) und macht 12-Megapixel-Fotos aus unmittelbarer Nähe. Mit 16.000 Lumen LED-Beleuchtung wird das dunkle Blattinnere gleichmäßig ausgeleuchtet. Faserbrüche, Blasenbildung, Klebstoff-Delaminierungen und Mikrorisse sind visuell erkennbar. Bei sehr feinen Haarrissen unter 0,5 mm hängt die Erkennbarkeit von Anflugwinkel und Abstand ab – hier gilt das Gleiche wie bei jeder visuellen Inspektionsmethode: Nähe und Licht entscheiden.
Können Flugpfade gespeichert und für Folge-Inspektionen wiederholt werden – für Trendüberwachung über Jahre?
Ja, das ist einer der entscheidenden Vorteile gegenüber Kletterer-Inspektionen. FlyAware SLAM speichert Trajektorien, 3D-Live-Karte und Punktwolken. Bei der nächsten Inspektion können dieselben Pfade und Kamerapositionen reproduziert werden. Im direkten Vergleich zweier Inspektionen lässt sich Risswachstum, Delaminierungsfortschritt oder Feuchtezunahme über Monate und Jahre sauber dokumentieren. Für zustandsbasierte Instandhaltung und verlängerte Betriebslebensdauer ist das ein erheblicher Vorteil gegenüber einmaligen Sichtprüfungen. Mehr zu unseren Leistungen: Drohneninspektion Windkraft.
Erfüllen die Inspektionsdaten (4K-Video, LiDAR-Punktwolken, Thermografie) die Anforderungen für Garantie- oder Versicherungsfälle?
In der Regel ja. Die Daten sind objektiv, zeitgestempelt, georeferenziert (per SLAM-Positionierung) und reproduzierbar – genau die Eigenschaften, die Hersteller, Versicherer und Zertifizierer für belastbare Schadendokumentation verlangen. Viele Windparkbetreiber nutzen Drohneninspektionsdaten als Nachweis für frühzeitige Schadenserkennung, um kostspielige Blatt-Austausche zu vermeiden oder Herstellergewährleistung geltend zu machen. Die fachliche Einordnung und Bewertung übernehmen Ihre Ingenieure oder beauftragte Sachverständige. Mehr zu unseren Leistungen: Drohneninspektion Windkraft.
Bis zu welcher Nabenhöhe ist die Drohneninspektion von Windkraftanlagen sinnvoll?
Der Unterschied ist erheblich. Ein klassischer Rope-Access-Einsatz für die Inneninspektion aller drei Blätter dauert typisch mehrere Tage – inklusive Anreise, Wetterwartezeiten, Sicherungsaufwand und Abbau. Die Drohneninspektion erledigt alle drei Blätter einer Anlage in 1,5 bis 3 Stunden. Bei einem Windpark mit mehreren Anlagen bedeutet das: statt einer Anlage in mehreren Tagen sind mehrere Anlagen pro Tag möglich. Jede eingesparte Stillstandstunde bei einer modernen Anlage (5–8 MW) entspricht mehreren Hundert Euro entgangenem Ertrag. Mehr zu unseren Leistungen: Drohneninspektion Windkraft.
Bis zu welcher Nabenhöhe ist der Einsatz der Elios 3 sinnvoll – gibt es Grenzen durch den Zugang?
Es gibt keine prinzipielle Höhengrenze für die Drohne selbst. Die Grenze ist die Zugänglichkeit der Nabe – also ob und wie sicher ein Pilot die Nabe erreichen kann (Innenleiter, Lift oder Außenaufstieg). In realen Einsätzen wurden Nabenhöhen von über 80–100 m problemlos inspiziert. Je höher die Anlage, desto größer in der Regel die Rotorblätter – und desto relevanter ist die Drohne, weil Rope-Access-Teams für Innenprüfungen ohnehin nur begrenzt in die Länge gehen können.
Kann die Drohne auch die Nabe (Lager, Hydraulik, Pitch-System) und das Transition Piece auf Korrosion, Leckagen oder Risse prüfen?
Ja, die Nabe und ihre Einbauten sind ein klassisches Einsatzgebiet für die Elios 3. Korrosion, Ölleckagen, Risse an Schweißnähten, Schäden an Pitch-Komponenten und Hydraulikkomponenten lassen sich visuell und per Thermografie dokumentieren – ohne Demontage. LiDAR erfasst die Geometrie. Das Transition Piece am Übergang Turm–Fundament lässt sich ebenfalls von innen auf Risse, Korrosion und Strukturschäden prüfen.
Wie gut eignet sich die Elios 3 für die Turminspektion von innen (Schweißnähte, Korrosion, Feuchtigkeit im Fundamentbereich)?
Sehr gut – der Turm ist ein idealer confined space für die Elios 3. Die Drohne fliegt an Innenwänden entlang, dokumentiert Schweißnahtbereiche, Korrosionsstellen, Feuchtigkeitsschäden im Sockel- und Fundamentbereich sowie Übergangspunkte zwischen Turmsegmenten. LiDAR erfasst die Geometrie für Verformungsanalysen. Gerade ältere Anlagen (>15 Jahre) zeigen häufig erste Korrosionszeichen im unteren Turmbereich – ein früher Befund spart gegenüber einer Vollsanierung erhebliche Kosten. Mehr zu unseren Leistungen: Drohneninspektion Windkraft.
Wie viel günstiger ist die Drohneninspektion im Vergleich zu Industriekletterern (pro Anlage / pro Park)?
Rope-Access-Teams kosten in der Regel 3.000–5.000 EUR pro Tag, sind wetterabhängig und benötigen mehrere Tage pro Anlage. Die Drohneninspektion mit einem kleinen Team, das mehrere Anlagen täglich abarbeitet, ist in der Gesamtbetrachtung – Personal, Stillstandtage, Logistik – bis zu 80 % günstiger. Dazu kommt der Ertragsgewinn durch kürzere Stillstandzeiten. Konkrete Zahlen hängen von Parkgröße, Anlagentyp und Inhaltsumfang ab – fragen Sie uns nach einem maßgeschneiderten Angebot für Ihren Windpark.
Gibt es reale Referenzen oder Fallstudien von Windparkbetreibern, die durch frühzeitige Drohneninspektion erhebliche Kosten gespart haben?
Ja. Flyability dokumentiert mehrere reale Fälle: In einem veröffentlichten Case Study wurden durch frühzeitige Defekterkennung Blatt-Austauschkosten von über 1 Mio. USD pro Blatt vermieden – vier Turbinen wurden in einem Tag inspiziert. Ein weiterer dokumentierter Einsatz zeigt eine vollständige Blattinspektion in 27 Minuten gegenüber 1–2 Tagen bei herkömmlichen Methoden. Auf Anfrage beschreiben wir Ihnen gerne eigene Einsatzbeispiele – Kundennamen nennen wir nach Absprache mit dem jeweiligen Betreiber.
Wie oft empfehlen Sie Inneninspektionen für Rotorblätter, Nabe und Turm – und was bestimmt das Intervall?
Als Orientierung: 1–2 Inneninspektionen pro Jahr für aktive Anlagen, 2 oder mehr bei älteren Anlagen (über 10–12 Jahre) oder bei ungünstigen Standortbedingungen (Küste, hohe Blitzschlagdichte, aggressive Feuchte). Nach einem Blitzeinschlag oder ungewöhnlichen Vibrationen empfiehlt sich eine anlassbezogene Sofortinspektion. Das größte Argument für kürzere Intervalle: Mit reproduzierbaren Drohnendaten wird die Inspektion zustandsbasiert statt fix – Sie prüfen öfter, weil jede Inspektion günstig und schnell ist, und erkennen früher, wo eine Anlage wirklich Aufmerksamkeit braucht.
Weitere Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter:
Windkraftanlagen-Inspektion per Drohne – Standorte in Deutschland
Drohneninspektion für Windenergieanlagen
Langjährige Erfahrung in komplexen Industrieumgebungen. Hunderte inspizierte Anlagen. Ohne einen einzigen Kletterer-Einsatz in gefährlicher Höhe.

