Rohrbrückeninspektion per Drohne – OHNE Gerüst, OHNE Hubsteiger
- Thermografie, 4K-Dokumentation und 3D-Vermessung – ohne Gerüstbau, ohne Hubsteiger, ohne Höhenarbeiter.
Rohrbrücken-Inspektion per Drohne mit DJI M30T und Flyability ELIOS 3. CUI-Erkennung per Thermografie, Korrosionsmonitoring, strukturelle Bewertung – ohne Gerüst, ohne Hubsteiger. Deutschlandweit.
Ihre Ansprechpartner:
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
Eine Auswahl unserer Kunden und Partner
DJI M30T – Rohrbrückeninspektion ohne Gerüst & Hubsteiger
Unsere Leistungen für Rohrbrücken:
- Außeninspektion mit DJI M30T: 200x Hybrid-Zoom, radiometrische Thermografie, IP55-Schutz. Erfasst kilometerlange Strukturen effizient aus der Luft.
- CUI-Screening per Thermografie: Radiometrische Infrarotkamera erkennt Temperaturanomalien unter der Isolierung – ohne die Isolierung zu öffnen.
- Inneninspektion mit ELIOS 3: Für eingehauste Rohrtunnel und begehbare Kabelkanäle – die ELIOS 3 fliegt durch enge Bereiche, die von außen nicht zugänglich sind.
- 3D-Vermessung & Dokumentation: LiDAR-3D-Punktwolken für As-Built-Dokumentation, Verformungsanalysen und Planungsgrundlagen für Instandhaltungsmaßnahmen.
Korrosion, CUI, Strukturschäden –
wir dokumentieren, Ihre Instandhalter entscheiden.
Ergänzende Systeme für die Rohrbrückeninspektion
Für überdachte und eingehauste Rohrabschnitte ergänzt die ELIOS 3, für bodennahe Geometrieaufnahmen der Handheld LiDAR.
Nicht sicher, welches System für Ihre Anlage passt? Wir beraten Sie unverbindlich.
Rohrbrücken-Inspektion per Drohne: Schnell, Sicher, Lückenlos
Rohrbrücken sind die Lebensadern jeder Prozessanlage – sie transportieren Medien, Energie und Ressourcen über weitläufige Industriegelände. Gleichzeitig sind sie permanenten Belastungen durch Witterung, thermische Zyklen und mechanische Beanspruchung ausgesetzt.
Bei Kopterflug inspizieren wir Rohrbrücken mit einem Hybrid-Ansatz: Die DJI Matrice 30T mit 200x Zoom und radiometrischer Thermografie für die Außeninspektion, die Flyability ELIOS 3 für eingehauste Bereiche von innen. Kein Gerüstbau, keine Hubsteiger, kein Absperraufwand – alles bei laufendem Betrieb.
Die radiometrische Thermografie der M30T ist dabei besonders wertvoll: Sie erkennt Corrosion Under Insulation (CUI) – den häufigsten und teuersten Schadenstyp an Rohrbrücken – ohne die Isolierung zu entfernen.
Die typischen Schadensbilder an Rohrbrücken: CUI entsteht, wenn Feuchtigkeit unter die Isolierung dringt und die Rohroberfläche angreift – thermografisch erkennbar als Temperaturanomalie, lange bevor der Schaden von außen sichtbar wird. Am Tragwerk prüfen wir auf Korrosion an Knotenblechen, Schweißnahtversagen und Verformungen durch Überlastung oder Windlasten. An Flanschverbindungen erkennt die Thermografie Leckagen durch Temperaturdifferenzen. An den Rohrleitungen selbst: Außenkorrosion, Wandstärkenverlust an Bögen und T-Stücken sowie Stützenschäden durch Schwingungen.
Schnell, sicher, effizient dokumentiert –
Ihre Daten für fundierte Instandhaltungsentscheidungen.
Die Herausforderung bei der Inspektion von Rohrbrücken
Rohrbrücken gehören zu den komplexesten und am schwersten zugänglichen Anlagenteilen in der Industrie. Klassische Inspektionsmethoden sind aufwendig, riskant und oft unvollständig.
Hoher Zugangsaufwand und lange Vorlaufzeiten
Rohrbrücken verlaufen oft über hunderte Meter und in großen Höhen. Gerüstbau, Hubarbeitsbühnen oder Seilzugang bedeuten hohen logistischen Aufwand, lange Planungszeiten und Eingriffe in den laufenden Betrieb. Inspektionen ziehen sich dadurch häufig über Tage oder Wochen.
Sicherheitsrisiko für Mitarbeiter
Arbeiten an Rohrbrücken zählen zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Anlagenbetrieb: Absturzgefahr in großer Höhe, enge Arbeitsbereiche zwischen Rohrleitungen, heiße Oberflächen und aggressive Medien, eingeschränkte Fluchtwege. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sind Pflicht – und bleiben dennoch risikobehaftet.
CUI – Korrosion unter Isolierung bleibt lange unentdeckt
Corrosion Under Insulation (CUI) ist einer der kritischsten Schadensmechanismen: Feuchtigkeit dringt unter die Isolierung, Korrosion entsteht unsichtbar über Jahre, Schäden werden oft erst bei Leckagen erkannt. Eine klassische Sichtprüfung reicht hier nicht aus.
Unvollständige Inspektion
In der Praxis werden häufig nur gut erreichbare Bereiche geprüft. Unterseiten von Rohrleitungen, Innenseiten von Rohrbündeln sowie versteckte Schweißnähte und Halterungen bleiben oft außen vor – das führt zu lückenhafter Zustandsbewertung.
Stillstand und Produktionsverluste
Der Aufbau von Zugangstechnik hat direkte Auswirkungen auf den Betrieb: Teilbereiche müssen außer Betrieb gehen, Abläufe werden eingeschränkt, Stillstandszeiten verlängern sich. Gerade in kontinuierlichen Prozessen ist das ein erheblicher Faktor.
Komplexität der Anlagen
Rohrbrücken bestehen aus dicht gepackten Leitungsbündeln mit schwer nachvollziehbaren Verläufen. Die eindeutige Zuordnung einzelner Bereiche, Halterungen und Armaturen ist oft schwierig und fehleranfällig.
Umgebungsbedingungen erschweren die Inspektion
Staub und Verschmutzung, aggressive Atmosphäre in Chemie- und Küstenbereichen sowie Wind und Wetter bei Außenanlagen erschweren sowohl klassische als auch moderne Inspektionsverfahren erheblich.
Hohe Anforderungen an Dokumentation
Regelwerke und interne Standards verlangen nachvollziehbare Zustandsbewertung, vollständige Dokumentation und reproduzierbare Ergebnisse. Mit klassischen Methoden ist das oft nur eingeschränkt umsetzbar.
Sie kennen die Herausforderung – wir haben die Lösung.
Was wir bei Rohrbrücken-Inspektionen dokumentieren
Wir fliegen mit der DJI M30T entlang Ihrer Rohrbrücken und dokumentieren systematisch alle sicherheitsrelevanten Bereiche. Bei eingehausten Rohrtunneln kommt die ELIOS 3 zum Einsatz:
Tragstruktur & Stützen
4K-Aufnahmen von Korrosion, Rissen, Verformungen, Schweißnahtschäden an Stahlstützen und Querträgern
Strukturelle Schwächung der Tragkonstruktion kann zum Versagen der gesamten Rohrbrücke führen. Frühzeitige Erkennung verhindert Folgeschäden.
4K-Zoom (200x) dokumentiert Detailaufnahmen aus sicherer Entfernung, Thermografie zeigt Feuchtigkeitseintritt an Verbindungsstellen
Rohrleitungen & Isolierung (CUI)
Thermografie-Screening der gesamten Isolierung auf Temperaturanomalien – Hinweis auf Corrosion Under Insulation
CUI ist die häufigste und teuerste Schadensursache an isolierten Rohrleitungen. Ohne Thermografie bleibt CUI bis zum Leitungsversagen unsichtbar.
Radiometrische Infrarotkamera der M30T erfasst Temperaturunterschiede, die auf Feuchtigkeitseintritt und Korrosion unter der Isolierung hindeuten
Rohrhalterungen & Supports
Zustand von Rohrschellen, Gleitlagern, Festpunkten, Dehnungsbögen und Aufhängungen
Defekte Halterungen führen zu unkontrollierten Rohrbewegungen, Spannungsrissen und Leckagen. Jede fehlende Schelle ist ein Risiko.
4K-Detailaufnahmen jeder Halterung entlang der gesamten Rohrbrücke – systematisch dokumentiert
Fundamente & Bodenbereiche
Fundamentsetzungen, Risse im Betonfundament, Erosion, Unterspülung, Vegetation
Fundamentprobleme gefährden die gesamte Rohrbrücke. Setzungen und Verschiebungen sind von oben oft besser erkennbar als vom Boden.
Luftaufnahmen identifizieren Setzungen und Verschiebungen, 4K-Zoom dokumentiert Betonschäden und Risse
Rohrdurchhängen & Halterungsversagen
Sichtbare Durchbiegung einzelner Rohrsegmente zwischen den Supports, fehlende oder gebrochene Rohrschellen, Verschiebungen an Gleit- und Festpunkten
Rohrdurchhängen (Sagging) zeigt defekte oder fehlende Halterungen an. Unkontrollierte Rohrbewegungen erzeugen Biegespannungen und können zu Rissen an Schweißnähten und Flanschverbindungen führen.
4K-Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln machen Durchbiegungen sichtbar, die vom Boden aus nicht erkennbar sind – besonders bei Rohrbrücken in 10–30 m Höhe
Ventile & Armaturen
Betriebszustand (offen/geschlossen), sichtbare Undichtigkeiten, Korrosion an Ventilgehäusen, Schäden an Betätigungselementen und Antrieben
Schwer zugängliche Ventile auf Rohrbrücken werden bei klassischen Begehungen oft übersprungen. Drohnen dokumentieren den Zustand aller Armaturen entlang der Trasse systematisch.
200x Zoom der M30T erfasst Armaturendetails aus sicherer Distanz – Stellung, Leckagehinweise und Korrosionsgrad werden im Bericht festgehalten
Am Ende übergeben wir Ihnen einen detaillierten Inspektionsbericht mit 4K-Aufnahmen der gesamten Rohrbrücke, Thermografie-Karten für CUI-Verdachtsstellen, Schadensklassifizierung mit GPS-koordinierten Schadenspunkten und optional 3D-Punktwolken. Die georeferenzierten Schadenspunkte ermöglichen es Ihren Instandhaltern, jeden Befund ohne erneute Begehung exakt zu lokalisieren. Ihre Instandhaltungsplaner und Sachverständigen erhalten fundierte Daten für Priorisierung und Maßnahmenplanung.
Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.
Rohrbrücken-Typen, die wir inspizieren
Mit DJI M30T und Flyability ELIOS 3 inspizieren wir alle Arten von Rohrbrücken – sicher, präzise und ohne Gerüst:
Raffinerie-Rohrbrücken
Kilometerlange Pipe Racks mit hunderten Leitungen. CUI-Screening, Stützenkorrosion, Halterungen – bei laufendem Betrieb.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: CUI, Stützenkorrosion, defekte Halterungen, Isolierungsschäden, Leckagen
Chemiepark-Rohrbrücken
Medienführende Rohrbrücken in Chemieanlagen. Aggressive Medien und Atmosphäre beschleunigen Korrosion.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Chemische Korrosion, CUI, Flanschleckagen, beschädigte Beschichtungen
Kraftwerks-Rohrleitungssysteme
Dampf-, Speisewasser- und Kühlwasserleitungen auf Rohrbrücken in Kraftwerken. Hohe thermische Belastung.
Sensoren: Visuell, Thermografie, LiDAR
Typische Befunde: Thermische Ermüdung, CUI an Dampfleitungen, Dehnungsprobleme, Halterungsversagen
Eingehauste Rohrtunnel
Geschlossene Rohrkanäle und eingehauste Leitungstrassen – ELIOS 3 fliegt durch und dokumentiert den Innenzustand.
Sensoren: Visuell, LiDAR
Typische Befunde: Korrosion, Leckagen, Ablagerungen, strukturelle Schäden im Inneren
Offshore- und Plattform-Rohrbrücken
Extrem kompakte, mehrstöckige Rohrbrücken auf Offshore-Anlagen, Plattformen und FPSOs. Salzhaltige Atmosphäre beschleunigt Korrosion massiv, enge Strukturen und dynamische Belastung durch Wind und Bewegung.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Fortgeschrittene Korrosion, CUI an isolierten Leitungen, Halterungsschäden durch Schwingung
Modulare Rohrbrücken (Modular Pipe Racks)
Vorgefertigte Module, die vor Ort montiert werden. Hohe Komplexität durch enge Bauweise, kritische Übergänge zwischen Modulen und Belastungen durch Transport und Montage.
Sensoren: Visuell, LiDAR
Typische Befunde: Verformungen, Schweißnahtfehler, CUI an Modulübergängen
Mehrebenige Rohrbrücken (Multi-level)
In großen Industrieanlagen verlaufen Rohrbrücken oft über mehrere Ebenen. Eingeschränkter Zugang zu oberen und unteren Ebenen sowie verdeckte Bereiche zwischen Rohrbündeln.
Sensoren: Visuell, Thermografie, LiDAR
Typische Befunde: Korrosion in schlecht belüfteten Bereichen, Halterungsschäden, Probleme durch thermische Ausdehnung
Utility-Racks (Rohrbrücken mit Kabeltrassen)
Kombination aus Prozessleitungen und elektrischer Infrastruktur. Hohe Systemdichte, gegenseitige Beeinflussung durch Wärme und Feuchtigkeit.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Beschädigte Kabelisolierungen, Korrosion an Trassen, Auswirkungen von Leckagen auf elektrische Systeme
Rohrbrücken über Straßen, Gleise oder Wasser
Eigenständige Tragkonstruktionen mit großen Spannweiten über Verkehrswege oder Gewässer. Eingeschränkter Zugang ohne Verkehrsbeeinträchtigung und hohe Sicherheitsanforderungen.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Korrosion an tragenden Bauteilen, Schwingungs- und Vibrationsschäden
LNG- und Kryo-Rohrbrücken
Rohrleitungen für extrem kalte Medien wie LNG. Starke Isolierung, hohe Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Undichtigkeiten.
Sensoren: Visuell, Thermografie
Typische Befunde: Isolationsschäden, Eisbildung als Schadensindikator, Rissbildung durch thermische Spannungen
Wir kennen die Besonderheiten jedes Rohrbrücken-Typs.
Klassische Rohrbrückeninspektion vs. Drohne
| Klassisch | Drohne | |
|---|---|---|
| Zugang | Hubsteiger/Gerüst, Abschnitt für Abschnitt | Überflug gesamte Trasse |
| Zeitaufwand | 3–6 Wochen | 3–5 Tage |
| Betrieb | Sperrungen, Freischaltungen nötig | Bei laufendem Betrieb |
| CUI-Erkennung | Nur durch Isolierung-Demontage | Thermografie – zerstörungsfrei |
| Dokumentation | Fotos pro Abschnitt | 4K + Thermografie + LiDAR-3D |
Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.
Warum Drohnen für Rohrbrücken-Inspektion?
Kein Gerüstbau
Kilometerlange Rohrbrücken ohne Gerüst oder Hubsteiger inspizieren – oft Wochen schneller und Zehntausende Euro günstiger.
CUI-Erkennung per Thermografie
Corrosion Under Insulation frühzeitig erkennen – ohne die Isolierung zu öffnen. Die häufigste und teuerste Schadensursache wird sichtbar.
Kein Produktionsstillstand
Außeninspektionen per Drohne bei laufendem Betrieb – kein Abfahren der Anlage, keine Produktionsausfälle.
Lückenlose Dokumentation
4K-Aufnahmen mit 200x Zoom, radiometrische Thermografie und 3D-Vermessung der gesamten Rohrbrücke – systematisch und reproduzierbar.
Bis zu 80% günstiger
Kein Gerüstbau, kein Hubsteiger, kein Absperraufwand. Inspektion für Bruchteil der Kosten klassischer Methoden.
Wiederkehrende Prüfungen effizient
Regelmäßiges Monitoring mit vergleichbaren Flugpfaden – Veränderungen über Zeit systematisch nachvollziehbar.
Profitieren Sie von unserer Erfahrung – kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
So läuft die Rohrbrücken-Inspektion ab
Transparent, planbar, unkompliziert
Erstberatung
Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.
Terminplanung
Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.
Vor-Ort-Inspektion
Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.
Auswertung & Bericht
Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.
Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
– rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Unser Team
Seit 2017 inspizieren wir industrielle Anlagen mit Drohnen – Erfahrung aus hunderten Rohrbrücken- und Rohrleitungsinspektionen in Raffinerien, Chemieparks und Kraftwerken. Unser Hybrid-Ansatz kombiniert die DJI M30T für Außeninspektionen mit der ELIOS 3 für eingehauste Bereiche. Wir liefern die Daten, Ihre Instandhalter treffen die Entscheidungen.
Christian
Gründer und Drohnenpilot
Karsten
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Gründer, Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Drohnenspezialist für Rohrbrücken –
wir liefern Daten, Ihre Instandhalter entscheiden.
Relevante Normen und Regelwerke
Zuständige Berufsgenossenschaft für Bau und Instandhaltung von Rohrbrücken und Rohrleitungstrassen.
BG BAU →Eurocode 3 – Grundlage für die statische Bewertung von Stahlkonstruktionen wie Rohrbrücken und Rohrleitungstrassen.
Richtlinie zur regelmäßigen Überprüfung der Standsicherheit – gilt auch für Rohrbrücken als tragende Bauwerke.
Rohrleitungen unter Druck und deren Tragkonstruktionen unterliegen der wiederkehrenden Prüfung.
Mehr erfahren →Häufige Fragen zur Rohrbrücken-Inspektion
Was wird bei einer Rohrbrücken-Inspektion überhaupt geprüft?
Wir prüfen den Zustand der gesamten Rohrbrücke – inklusive Tragstruktur, Rohrleitungen, Isolierung, Halterungen und Fundamente. Ziel dieser Rohrbrückenprüfung ist es, Schäden frühzeitig zu erkennen und systematisch zu dokumentieren, bevor sie zu Ausfällen oder Leckagen führen. Das Ergebnis ist eine vollständige Zustandsbewertung der Rohrbrücke als Grundlage für Ihre Instandhaltungsplanung – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Welche Drohne wird für Rohrbrücken-Inspektionen eingesetzt?
Für Außeninspektionen setzen wir die DJI Matrice 30T ein – mit 200x Hybrid-Zoom, radiometrischer Thermografie und IP55-Wetterschutz. Für eingehauste Rohrtunnel und begehbare Kabelkanäle kommt die Flyability ELIOS 3 zum Einsatz. Dieser Hybrid-Ansatz deckt das gesamte Spektrum ab – Flyability Elios 3 im Detail.
Wird die gesamte Rohrbrücke erfasst oder nur Stichproben?
Die Rohrbrückeninspektion erfolgt systematisch entlang der gesamten Trasse. Auch schwer zugängliche Bereiche – Unterseiten, enge Rohrbündel, verdeckte Halterungen – werden ohne zusätzlichen Zugang vollständig dokumentiert. Bei eingehausten Abschnitten übernimmt die ELIOS 3 die Inneninspektion der Rohrtunnel ohne Personeneinstieg – Confined Spaces Inspektion für eingehauste Bereiche.
Wie läuft eine Rohrbrücken-Inspektion per Drohne konkret ab?
Typischer Ablauf: 1. Überblicksflug zur visuellen Erfassung der gesamten Struktur, 2. Thermografie-Screening zur Identifikation von Auffälligkeiten (CUI, Leckagen, Feuchtigkeit), 3. Detailaufnahmen mit 4K- und Zoomkamera an relevanten Stellen. Im Anschluss erhalten Sie einen strukturierten Inspektionsbericht – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Können Korrosionsschäden an der Tragstruktur erkannt werden?
Ja. Korrosion, Beschichtungsschäden und Rostnarben an Stützen, Querträgern und Knotenpunkten lassen sich visuell sehr gut erfassen – auch in schwer zugänglichen Bereichen, die bei klassischen Begehungen oft übersprungen werden – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Lassen sich Verformungen oder statische Probleme erkennen?
Ja. Typische Anzeichen wie Durchbiegung, Verformung und Knickstellen werden durch hochauflösende Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln sichtbar – besonders gut erkennbar bei Rohrbrücken in 10–30 m Höhe – Drohneninspektion im Kraftwerk.
Können Risse an Schweißnähten erkannt werden?
Ja – mit hochauflösendem Zoom lassen sich viele kritische Bereiche detailliert prüfen. Auffällige Stellen können gezielt dokumentiert und für die weiterführende Bewertung durch Sachverständige markiert werden – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Kann Feuchtigkeitseintritt an der Konstruktion erkannt werden?
Teilweise ja. Thermografie kann Hinweise auf Feuchtigkeit oder Wassereintritt liefern – insbesondere an Verbindungen, Übergängen und anderen kritischen Punkten, wo Temperaturabweichungen auf eindringendes Wasser hindeuten Die Erkennung von Feuchtigkeitseintritt ohne Isolierungsdemontage entspricht den Grundprinzipien der API 574 (Inspektionspraxis Rohrleitungen), die Thermografie als ergänzende Methode ausdrücklich nennt – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Kann CUI (Corrosion Under Insulation) per Drohne erkannt werden?
Die radiometrische Thermografie der M30T erkennt Temperaturanomalien unter der Isolierung, die auf Feuchtigkeitseintritt und Korrosion hindeuten. CUI-Verdachtsstellen werden markiert und priorisiert. Eine abschließende Bestätigung erfordert immer die Öffnung der Isolierung an den identifizierten Stellen – aber die Thermografie reduziert den Suchaufwand drastisch Die systematische CUI-Inspektion ist gemäß API 570 (Piping Inspection Code) und API 574 anerkannte Praxis – die Thermografie-Drohne erfüllt die Anforderungen an eine nicht-invasive Zustandsbewertung – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Was erkennt man an der Isolierung der Rohrleitungen?
Typische Schäden wie offene oder beschädigte Verkleidungen, fehlende Bänder oder Bleche und mechanische Beschädigungen lassen sich zuverlässig dokumentieren – wichtige Hinweise, da Isolierungsschäden CUI begünstigen – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Können Temperaturunterschiede innerhalb von Rohrleitungen erkannt werden?
Ja. Thermografie zeigt Temperaturverteilungen entlang der Leitungen und macht Auffälligkeiten sichtbar – zum Beispiel ungleichmäßige Medienführung, mögliche Leckagen oder ungewöhnliche Betriebszustände – Drohneninspektion im Kraftwerk.
Werden auch nicht isolierte Rohrbereiche geprüft?
Ja. Gerade Bögen, Flansche und Übergänge zeigen häufig erhöhte Korrosion und werden systematisch erfasst – Bereiche, die bei klassischen Begehungen wegen der Zugangssituation oft zu kurz kommen – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Können Schäden an Rohrhalterungen erkannt werden?
Ja. Typische Probleme wie beschädigte oder fehlende Schellen, verbogene Halterungen und Korrosion an Kontaktstellen zwischen Rohr und Support werden systematisch dokumentiert – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Kann man Durchhängen von Rohrleitungen feststellen?
Ja. Durchhängende Leitungen (Sagging) zwischen Halterungen sind gut sichtbar und werden dokumentiert – ein klarer Hinweis auf defekte oder fehlende Supports mit Folgerisiko für Schweißnähte und Flanschverbindungen – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Lassen sich Bewegungen oder Verschiebungen an Rohrleitungen erkennen?
Teilweise ja. Fehlausrichtungen, Spiel in Gleitlagern oder ungewöhnliche Positionen von Leitungen lassen sich visuell erkennen und dokumentieren – Drohneninspektion im Kraftwerk.
Können Leckagen an Flanschen erkannt werden?
Indirekt ja. Thermografie kann Temperaturauffälligkeiten an Flanschverbindungen zeigen, die auf Leckagen oder Undichtigkeiten hindeuten – oft noch bevor Ablagerungen oder sichtbare Spuren entstehen – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Werden auch Ventile und Armaturen geprüft?
Ja. Wir erfassen den Zustand von Ventilen und Flanschen, sichtbare Korrosion an Gehäusen und Antrieben sowie mechanische Beschädigungen – per 200x Zoom auch aus sicherer Distanz – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Kann der Zustand der Fundamente beurteilt werden?
Ja. Aus der Luft lassen sich Risse, Abplatzungen, Setzungen und Verschiebungen an Fundamenten erkennen – Hinweise auf strukturelle Probleme, die von oben oft besser sichtbar sind als vom Boden – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Werden auch Umgebungsbedingungen berücksichtigt?
Ja. Einflüsse wie Staunässe, Vegetation und Verschmutzung werden mit dokumentiert, da sie langfristig Schäden begünstigen – zum Beispiel durch Feuchtigkeitseintrag in die Isolierung oder beschleunigte Korrosion an Fundamenten – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Können Schwingungen oder dynamische Belastungen erkannt werden?
Teilweise ja. Videoaufnahmen ermöglichen es, auffällige Bewegungen oder Schwingungen sichtbar zu machen – besonders relevant bei Rohrleitungen in der Nähe von Pumpen, Verdichtern oder anderen schwingungserzeugenden Anlagen – Drohneninspektion im Kraftwerk.
Muss die Anlage für die Inspektion stillstehen?
Nein – Außeninspektionen per Drohne finden bei laufendem Betrieb statt. Es werden keine Leitungen gesperrt, kein Gerüst aufgebaut, keine Bereiche abgesperrt. Nur bei Inneninspektionen eingehauster Rohrtunnel muss der betreffende Bereich zugänglich und sicher sein Gemäß BetrSichV § 15 und TRBS 1201 müssen Prüfungen nicht zwingend bei Anlagenstillstand erfolgen – sofern die Prüfmethode den sicheren Betrieb nicht beeinträchtigt. Drohneninspektionen erfüllen diese Voraussetzung – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Wie lange dauert die Inspektion einer Rohrbrücke?
Das hängt von Länge und Komplexität ab. Typisch: Eine 500m-Rohrbrücke inspizieren wir in einem halben Tag, inklusive Thermografie-Screening. Kilometerlange Rohrbrücken-Netzwerke in Raffinerien können mehrere Tage in Anspruch nehmen. Wir beraten Sie bei der Aufwandsschätzung – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Können auch schwer zugängliche Rohrbrücken inspiziert werden?
Ja – das ist gerade der Vorteil der Drohneninspektion. Kreuzungsbereiche, Überlappungen, Bereiche zwischen eng liegenden Leitungen sind für Kletterer oft kaum zugänglich. Die M30T erreicht per Zoom jeden Winkel, die ELIOS 3 fliegt durch enge Durchgänge und eingehauste Bereiche – Confined Spaces Inspektion ohne Personeneinstieg.
Welche Schäden werden bei der Rohrbrückeninspektion typischerweise gefunden?
Die häufigsten Befunde sind CUI (Corrosion Under Insulation), Oberflächenkorrosion an Stützen und Querträgern, defekte Rohrhalterungen und Supports, Rohrdurchhängen durch Halterungsversagen, Beschichtungsschäden, Ventilkorrosion und Armaturenschäden sowie Fundamentsetzungen. Besonders CUI bleibt ohne Thermografie oft unentdeckt, bis Leckagen auftreten – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Welche Daten werden nach der Rohrbrückeninspektion geliefert?
Wir liefern 4K-Aufnahmen der gesamten Rohrbrücke, radiometrische Thermografie-Karten mit markierten CUI-Verdachtsstellen, Schadensklassifizierung mit georeferenzierten Schadenspunkten (GPS-Koordinaten je Befund) und optional 3D-Punktwolken für As-Built-Dokumentation und Verformungsanalysen. Die georeferenzierten Schadenspunkte ermöglichen es Ihrem Instandhaltungsteam, jeden Befund ohne erneute Begehung am Bauteil zu lokalisieren – LiDAR-Vermessung in der Industrie.
Wie oft sollten Rohrbrücken inspiziert werden?
Das hängt von Alter, Medien und Umgebungsbedingungen ab. Gängige Praxis: alle 2-5 Jahre eine Vollinspektion, bei CUI-anfälligen Leitungen häufiger. Drohneninspektionen machen häufigere Intervalle wirtschaftlich, weil der Aufwand gegenüber Gerüstbau dramatisch sinkt Prüffristen für Rohrleitungen sind in TRBS 1201 und API 570 geregelt – je nach Korrosionsklasse, Medium und Druckklasse. Drohneninspektionen ermöglichen kürzere Zyklen wirtschaftlich abzubilden – Drohneninspektion in der Chemieindustrie.
Weitere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

