Über uns Kosten & Aufwand
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    LiDAR-3D-Vermessung für die Industrie – präzise, OHNE Gerüst & OHNE Einstieg

    • ELIOS 3 mit Ouster OS0-128 Surveying-Payload scannt Tanks, Kessel, Silos und enge Industriebereiche – Genauigkeit im Zentimeterbereich.

    Wir sind Spezialisten für die wirklich unzugänglichen Innenbereiche von Industrieanlagen – genau dort, wo terrestrische Scanner, Drohnen ohne Cage und Menscheneinsatz scheitern.

    Kopterflug Team

    Ihre Ansprechpartner:

    Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Eine Auswahl unserer Kunden und Partner

    Inspektion

    Was Sie mit der LiDAR-Vermessung von Kopterflug erhalten

    Hochauflösende 3D-Daten im Zentimeterbereich aus dem Inneren Ihrer Anlage – als Planungsgrundlage, Bestandsdokumentation und Monitoring-Basis:

    • 3D-Punktwolke in Standardformaten: Georeferenzierte Punktwolke in E57, LAZ oder PLY – direkt importierbar in AutoCAD, Revit, BIM-Systeme, CloudCompare, Leica Cyclone, AVEVA, Bentley und alle gängigen Planungssysteme.
    • As-built-Dokumentation: Vollständige Bestandserfassung nach Umbau, Reparatur oder für Neuanlaufprojekte. Abgleich von Ist-Zustand mit CAD-Zeichnungen und farbcodierte Darstellung aller Abweichungen.
    • Verformungs- und Geometrieanalyse: Geometrische Auswertung von Behälterdeformationen, Ovalisierungen, Wandausdünnungen und Bauteilabweichungen – als objektive Basis für Integritätsbewertungen und Prüfberichte.
    • Digitaler Zwilling als Grundlage: LiDAR-Punktwolke als Ausgangsdatensatz für die Erstellung digitaler Zwillinge. Kombinierbar mit 4K-Texturierung und Thermografie-Overlay für maximalen Informationsgehalt.

    Präzise 3D-Daten aus Ihrer Anlage – auch dort, wo kein Vermesser hinkommt.

    Ergänzendes System für die LiDAR-Vermessung im Außenbereich

    Der Handheld LiDAR ergänzt die ELIOS 3 für bodennahe Bereiche, die die Drohne nicht erreicht – Zugangswege, Plattformen, Rohrleitungsebenen.

    Nicht sicher, welches System für Ihre Anlage passt? Wir beraten Sie unverbindlich.

    Warum Kopterflug für LiDAR-Vermessung in der Industrie?

    Klassische LiDAR-Scanner wie Leica RTC360, Faro Focus oder Trimble X12 vermessen hervorragend, was erreichbar ist. Tachymeter und Handgeräte ebenso. In realen Industrieanlagen liegt der kritische Teil jedoch genau dort, wo kein Gerät und kein Mensch sicher hinkommt – und das sind fast immer Innenräume.

    Kopterflug ist auf diesen einen Bereich spezialisiert: LiDAR-Vermessung im Inneren von Industrieanlagen – Tanks, Kessel, Boiler, Silos, Reaktoren, Flugaschekanäle, enge Rohrsysteme und alle sonstigen Confined Spaces. Mit dem ELIOS 3 Surveying-Payload (Ouster OS0-128 Rev 6, 128 Kanäle) entstehen hochauflösende 3D-Punktwolken im Zentimeterbereich – ohne Gerüst, ohne Personeneinstieg, ohne Stillstand.

    Die Daten werden in Standardformaten (E57, LAZ, PLY) geliefert und sind direkt in AutoCAD, Revit, BIM-Systeme, Leica Cyclone und CloudCompare importierbar. Wir liefern die 3D-Rohdaten und strukturierten Befundberichte – Ihre Ingenieure und Planer arbeiten damit weiter.

    3D-Daten aus dem Inneren Ihrer Anlage – sprechen Sie mit uns.

    LiDAR-3D-Punktwolke Industrieanlage isometrisch

    Wo klassische Vermessung scheitert – LiDAR-Scan ist die Lösung

    Terrestrische Scanner, Tachymeter und Handgeräte vermessen hervorragend, was erreichbar ist. In realen Industrieanlagen liegt der kritische Teil genau dort, wo kein Gerät und kein Mensch sicher hinkommt.

    Innenräume – keine Sichtlinien, kein Zugang

    Terrestrische LiDAR-Scanner brauchen freie Sichtlinien und stabile Aufstellpositionen. In Tanks, Kesseln, Boilern, Silos, Reaktoren, Rohrleitungen, Bunkern oder Flugaschekanälen gibt es beides nicht – ohne teures Gerüst, lange Stillstände, Hot-Work-Permit oder riskanten Confined-Space-Einstieg mit Atemgiften, Sauerstoffmangel, Absturzgefahr und Hitze.

    Veraltete As-built-Daten als Planungsgrundlage

    Viele Anlagen wurden über Jahrzehnte schrittweise verändert, umgebaut oder durch Korrosion und Erosion verformt. Zeichnungen, Isometrien und 3D-Modelle stimmen oft nicht mehr mit der Realität überein – Planungen für Retrofit, Erweiterung oder Turnaround basieren auf falschen Grundlagen, mit teuren Überraschungen vor Ort.

    Verformungen, Wandstärken und Defekte unsichtbar

    Geometrische Abweichungen, Ovalisierungen, Wandausdünnungen durch Korrosion oder Erosion, Risse, Verformungen durch Druck, Temperatur oder zyklische Belastung bleiben undetektiert – bis sie zu Leckagen, Ausfällen oder Katastrophen führen. Klassische Methoden erfordern entweder Stillstand mit Einstieg oder bleiben oberflächlich.

    Sie kennen die Herausforderung – wir haben die Lösung.

    Was eine LiDAR-Vermessung mit ELIOS 3 liefert

    Das ELIOS 3 Surveying-System (Ouster OS0-128, 128 Kanäle) erstellt georeferenzierte 3D-Punktwolken im Zentimeterbereich. Was Sie am Ende erhalten – und was Ihre Planer, Prüfer und Instandhalter damit machen können:

    3D-Punktwolke (E57, LAZ, PLY)

    Was wir prüfen:

    Vollständige Innenraumerfassung: Wände, Decken, Böden, Einbauten – jeder Punkt georeferenziert mit XYZ-Koordinaten und Intensitätswert

    Warum das wichtig ist:

    Standardformate E57/LAZ sind direkt importierbar in AutoCAD, Revit, CloudCompare, Trimble Business Center und gängige CAD/BIM-Software. Keine proprietären Formate, keine Datensilos.

    Wie wir es machen:

    ELIOS 3 fliegt mit Ouster OS0-128 (128-Kanal-LiDAR, 360° FoV) durch den Innenraum – SLAM-Algorithmus registriert die Punktwolke in Echtzeit ohne GPS-Bedarf

    As-built-Dokumentation

    Was wir prüfen:

    Ist-Geometrie nach Umbau, Reparatur, Neubau oder nach einem Druckereignis – als belastbare Grundlage für Freigabedokumentation und Sachverständigenabnahme

    Warum das wichtig ist:

    Abweichungen zwischen Plangeometrie und Ist-Zustand werden messbar. Typisch: Ovalisierungen, Wandversatz nach Reparatur, Geometrieänderungen durch Temperaturausdehnung über Betriebsjahre.

    Wie wir es machen:

    Plan-Ist-Vergleich im Auswertungssystem: CAD-Modell wird über die Punktwolke gelegt, Abweichungen farbcodiert dargestellt – Ihnen als PDF-Report + 3D-Modell übergeben

    Volumenberechnung

    Was wir prüfen:

    Innenvolumen von Tanks, Silos und Behältern – auch bei unregelmäßiger Geometrie, Anbackungen oder Ablagerungen am Boden

    Warum das wichtig ist:

    Füllstandsmanagement auf Basis geometrisch korrekter Volumenberechnungen. Klassische Messmethoden arbeiten mit idealer Zylinderform und ignorieren Ablagerungen, Dellen und Einbauten – die LiDAR-Punktwolke erfasst die tatsächliche Geometrie.

    Wie wir es machen:

    3D-Modell wird trianguliert, Innenvolumen per Mesh-Berechnung ermittelt – auch bei stark unregelmäßiger Geometrie durch Ablagerungen oder Deformationen präzise

    Verformungsanalyse & Monitoring

    Was wir prüfen:

    Geometrische Veränderungen über mehrere Inspektionszyklen: Ovalisierung, Wandausdünnung (indirekt über Geometrieänderung), Schiefstellungen, Schadensfortschritt

    Warum das wichtig ist:

    Reproduzierbare Flugpfade und gespeicherte Referenzpunktwolken ermöglichen direkten Vergleich zwischen Inspektionen. Schadensfortschritt wird messbar – Grundlage für zustandsbasierte Instandhaltung statt Kalenderplan.

    Wie wir es machen:

    Zwei Punktwolken (zeitlich versetzt) werden übereinandergelegt – Abweichungen über 5 mm werden farbcodiert dargestellt, Trend wird quantifiziert

    Digitaler Zwilling als BIM-Grundlage

    Was wir prüfen:

    Vollständiges 3D-Modell des Innenraums als Grundlage für Revit-Modellierung, Anlagendokumentation, Wartungsplanung und Rückbauplanung

    Warum das wichtig ist:

    Bestandsunterlagen für Industrieanlagen sind häufig veraltet oder unvollständig. Der LiDAR-Scan liefert die tatsächliche Ist-Geometrie – direkt weiterverwendbar für Umbauplanung, Ausschreibungsunterlagen und digitale Dokumentation.

    Wie wir es machen:

    Punktwolke wird auf Wunsch zu einem vereinfachten 3D-Mesh oder Flächenmodell weiterverarbeitet – als neutrale Übergabe an Ihre CAD/BIM-Abteilung oder externen Planer

    Ergebnis: Georeferenzierte 3D-Punktwolke in E57/LAZ, optional 3D-Mesh, Volumenberechnung und Verformungsanalyse – als Datengrundlage für Ihre Planer, Prüfer und Instandhalter. Kein Personeneinstieg, kein Gerüst.

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    Typische Anwendungsfälle für LiDAR-Vermessung in der Industrie

    Überall dort, wo Geometrie zählt und klassische Scanner nicht hinkommen:

    Tanks & Behälter

    Lagertanks, Prozessbehälter, Reaktoren. Volumenberechnung, Ovalisierungsprüfung, As-built-Erfassung nach Reparatur oder Umrüstung.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying), 4K

    Typische Befunde: Verformungen, Wandausdünnung durch Korrosion, Geometrieabweichungen nach Druckereignissen

    Kessel, Boiler & Brennkammern

    Wasserrohrkessel, Dampferzeuger, Industrieöfen. Geometrievermessung im Inneren ohne Gerüstbau – als Grundlage für Reparaturplanung und Normenprüfung.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying), 4K

    Typische Befunde: Thermische Verformung, Ovalisierung der Drucktrommel, Wanddickenverlust erkennbar an 3D-Geometrieabweichungen

    Silos & Bunker

    Zement-, Getreide- und Kohlebunker. Volumenberechnung für Füllstandsmanagement, Erkennung von Anbackungen und Geometrieveränderungen durch Abnutzung.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying), 4K

    Typische Befunde: Anbackungen (Bridging), Wandkorrosion, Geometrieabweichungen nach mechanischer Belastung

    Schornsteine & Kühltürme

    Industrieschornsteine, Naturzugkühltürme. Vollständige 3D-Erfassung von innen – Wandstärkenabweichungen, Rissbilder geometrisch verortet, Neigungsmessung.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying), 4K

    Typische Befunde: Auskleidungsschäden geometrisch lokalisiert, Kaminneigung messbar, Rissbreiten über Vergleichsmessungen quantifizierbar

    Rohrsysteme & Kanäle

    Großprofilkanäle, Rohrleitungsabschnitte, Flugaschekanäle. Querschnittsvermessung über die gesamte Länge – Verformungen, Ablagerungsmengen und Profilabweichungen als 3D-Daten.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying), 4K

    Typische Befunde: Querschnittsdeformationen, Ablagerungsmengen quantifiziert, Lageabweichungen über georeferenzierte Punktwolken

    Infrastrukturbauwerke

    Brückenuntersichten, Tunnelinnenwände, Parkhausdecken. Großflächige 3D-Erfassung als Grundlage für Bauwerksprüfung – Rissbilder geometrisch verortet, Verformungen messbar.

    Sensoren: LiDAR (ELIOS 3 Surveying, DJI Matrice 30T), 4K

    Typische Befunde: Betonabplatzungen geometrisch kartiert, Durchbiegungen messbar, Verformungsvergleich zwischen Prüfzyklen

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    Warum LiDAR-Vermessung per ELIOS 3 Surveying-Payload

    Ouster OS0-128 – High-Res LiDAR im Innenraum

    Der Surveying-Payload trägt einen Ouster OS0-128 Rev 6 mit 128 Kanälen. Echtzeit-3D-Livemap im Cockpit, cm-genaue Positionierung ohne GPS. Typische Genauigkeit: im Zentimeterbereich (1–2σ), Drift <0,1 %, Reichweite bis 100 m.

    Collision-tolerant – fliegt, wo andere abstürzen

    ELIOS 3 ist collision-tolerant (Cage + Soft-Coating). Sie berührt Wände, Rohre oder Gitter ohne Schaden. Passt durch Öffnungen ab ca. 50 × 50 cm. Genau das ermöglicht systematische Scans in Kesseln, Silos, Ducts und engen Behältern.

    Kein Gerüst, kein Einstieg, kein Stillstand

    Klassische Vermessung im Inneren von Behältern erfordert Gerüst und Personeneinstieg mit vollem DGUV-Confined-Space-Aufwand. ELIOS 3 fliegt rein – Ihr Team bleibt außen, die Anlage bleibt in Betrieb.

    Kombinierbar mit 4K, Thermografie und UT

    LiDAR-Scan + 4K-Texturierung + Thermografie in einem Flug. Optional mit Ultraschall-Wanddickenmessung (UT) oder Radiation-Payload. Maximaler Informationsgehalt aus einem einzigen Einsatz.

    Direkt in Ihre Planungssoftware

    E57, LAZ, PLY – offene Standardformate, kompatibel mit AutoCAD, Revit, AVEVA, Bentley, CloudCompare, Leica Cyclone, ReCap und allen gängigen BIM- und CAD-Systemen.

    Stunden statt Tage

    ~9 Minuten Flugzeit pro Akku mit Surveying-Payload – ausreichend für systematische Scans großer Innenräume. Kein Gerüstbau, keine Einstiegsmaßnahmen. Ein Zweierteam erfasst mittlere Behälter in wenigen Stunden.

    Digitale Grundlage für Ihre Anlage – sprechen Sie mit unserem Team.

    Terrestrische Vermessung vs. Drohnen-LiDAR

    Klassisch (Totalstation / terrestr. Scanner) ELIOS 3 LiDAR-Drohne
    Zugang Innenraum Gerüst + Personeneinstieg mit DGUV-Confined-Space-Aufwand Direktflug – kein Gerüst, kein Einstieg
    Sichtlinien Nur erreichbare Bereiche – Einbauten, Behälterkurven, Decken bleiben oft blind Vollständiger 360°-Scan auch hinter Einbauten und in engen Bereichen
    Vorbereitung Gerüstbau, Freimessung, Befahrungsmaßnahmen – Tage bis Wochen Koordination in Stunden, Scan-Beginn am selben Tag
    Stillstandzeit Anlage muss leer, drucklos, abgekühlt sein Oft bei laufendem Betrieb möglich
    Genauigkeit ±1–5 mm (Gerät) – aber große Lücken durch fehlende Sichtlinien ±cm-Bereich (Ouster OS0-128) – vollständige Abdeckung ohne Lücken
    Ausgabeformat E57, RCP, RCS – gleiche Planungssoftware E57, LAZ, PLY – direkt in AutoCAD, Revit, AVEVA, BIM

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    LiDAR-Scan einer Industriehalle

    So läuft Ihr LiDAR-Vermessungsprojekt ab

    Transparent, planbar, unkompliziert

    1

    Erstberatung

    Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.

    2

    Terminplanung

    Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.

    3

    Vor-Ort-Inspektion

    Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.

    4

    Auswertung & Bericht

    Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.

    Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
    – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

    Ihre Partner für industrielle LiDAR-Vermessung

    Wir scannen seit 2017 das Innere von Industrieanlagen mit der Elios und kennen die Anforderungen von Planungsbüros, Ingenieurbüros und Instandhaltungsteams. Wir sind kein Vermessungsbüro – wir liefern die 3D-Daten, Ihre Experten arbeiten damit weiter.

    Christian Engelke

    Christian Engelke

    Gründer und Drohnenpilot

    Karsten Lehrke

    Karsten Lehrke

    Gründer, Geschäftsführer

    Philipp

    Philipp

    Gründer, Einsatzplanung & Logistik

    Juliana

    Juliana

    Drohnenpilotin

    Stephan

    Stephan

    Einsatzplanung & Logistik

    Direkt mit unserem Team sprechen – ohne Umwege.

    Häufige Fragen zur LiDAR-Vermessung

    Welche Genauigkeit erreicht der LiDAR-Scan mit der ELIOS 3?

    Der Surveying-Payload der ELIOS 3 trägt einen Ouster OS0-128 Rev 6 (128 Kanäle). Die typische Genauigkeit liegt im Zentimeterbereich (1–2σ), Drift <0,1 %, Reichweite bis 100 m bei 80 % Reflektivität. Das ist deutlich präziser als reine Navigationssensoren und ausreichend für As-built-Dokumentation, Verformungsanalyse, Maßkontrolle und die meisten Planungsgrundlagen in der Industrie. Für höhere Genauigkeiten (< 5 mm) empfehlen wir ergänzende terrestrische Passpunkte als Referenz.

    In welchen Formaten liefert Kopterflug die LiDAR-Punktwolken?

    Standardmäßig in E57 und LAZ (LAS komprimiert) – kompatibel mit AutoCAD, Revit, BIM 360, AVEVA, Leica Cyclone, CloudCompare und allen gängigen Planungssystemen. Auf Anfrage auch PLY, PCD oder direkt als aufbereitetes 3D-Modell.

    Kann der LiDAR-Scan mit Thermografie kombiniert werden?

    Ja – die ELIOS 3 trägt LiDAR, 4K-Kamera und Thermografiekamera gleichzeitig. In einem einzigen Flug entstehen Punktwolke, 4K-Video und Wärmebildaufnahmen. Die Thermografiedaten können der Punktwolke als Overlay überlagert werden – für eine kombinierte geometrische und thermische Analyse.

    Für welche Anlagentypen eignet sich die Drohnen-LiDAR-Vermessung?

    Typische Einsatzbereiche: Tanks und Speicherbehälter (Volumetrie, Korrosionsmapping, Deformation), Boiler, Kessel, Feuerungen und Wärmetauscher, Silos und Bunker (Schüttgut, Wandstärken), Reaktoren und Druckbehälter, Rohrleitungen und enge Ducts, Flugasche- und Abgasanlagen, Filterhäuser sowie enge Produktions- oder Lagerräume mit komplexer Verrohrung. Grundsätzlich überall dort, wo klassische Vermessungsgeräte wegen fehlender Sichtlinien, Zugangsbeschränkungen oder Personensicherheit scheitern.

    Was ist der Unterschied zwischen LiDAR-Scan und photogrammetrischer 3D-Erfassung?

    LiDAR misst aktiv mit Laserimpulsen und funktioniert auch in absoluter Dunkelheit, in staubigen Atmosphären und bei monotonen, strukturarmen Oberflächen (z.B. leere Tanks). Photogrammetrie (3D aus Fotos) benötigt Textur und Licht – in Industrieinnenräumen oft nicht ausreichend vorhanden. Für Confined Spaces ist LiDAR daher die deutlich zuverlässigere Methode.

    Können Sie die Punktwolke auch mit dem bestehenden CAD-Modell abgleichen?

    Ja – auf Anfrage führen wir einen Abgleich zwischen Ist-Punktwolke und Ihrem CAD- oder BIM-Bestandsmodell durch. Abweichungen werden farblich markiert und in einem Abweichungsbericht dokumentiert. Das ist besonders wertvoll nach Umbaumaßnahmen oder zur Qualitätskontrolle nach Reparaturen.

    Warum ist die Drohnen-LiDAR-Vermessung besser als terrestrisches Scanning?

    Terrestrische Scanner wie Leica RTC360, Faro Focus oder Trimble X12 stehen auf dem Boden und scannen, was sie von dort sehen – Sichtlinie und freie Aufstellfläche vorausgesetzt. In einem leeren Tank ist das noch machbar, mit Gerüst und hohem Aufwand. In einem laufenden oder schwer zugänglichen Bereich, in einem engen Schacht, in einem Kessel mit Einbauten oder in einem vollbesetzten Hochregallager funktioniert das nicht. Die ELIOS 3 fliegt in Confined Spaces, die kein Bodensystem erreicht. Wir scannen seit 2017 Innenräume von Behältern, Kesseln und Schächten – das ist kein theoretischer Vorteil, sondern gelebte Praxis. Für bodennahe Bereiche die die Drohne nicht erreicht – Zugangswege, Plattformebenen, Fundamentbereiche – setzen wir ergänzend handgehaltene Walkthrough-Scanner ein: kein Stativ, keine Zielpunkte, kontinuierliche Erfassung beim Abgehen. Beide Datensätze werden zu einer vollständigen Anlage zusammengeführt.

    Wofür nutzen Ihre Kunden die As-built-Dokumentation konkret?

    Die häufigsten Anwendungsfälle: Planung von Instandsetzungsarbeiten, bei denen aktuelle Maßdaten fehlen. Revisionsdokumentation nach Umbaumaßnahmen oder Schweißreparaturen. Abgleich von Bestandsplänen, die nicht mehr mit der Realität übereinstimmen. Grundlage für Sanierungsplanung und Ausschreibungen. Erstellung von Revisionsunterlagen für Behörden und Versicherungen. Unsere Zustandsdokumentation kombiniert LiDAR mit 4K-Bildmaterial und strukturiertem Befundbericht in einem Auftrag.

    Können mit LiDAR Verformungen und Geometrieabweichungen erkannt werden?

    Ja – das ist einer der stärksten Anwendungsfälle. Wenn Sie eine frühere Punktwolke oder ein CAD-Modell als Referenz haben, können wir die aktuelle Geometrie damit abgleichen. Ausbeulungen, Wandverformungen, Ovalisierungen und Abweichungen von der Sollgeometrie werden farblich codiert dargestellt. Das ist besonders relevant bei Druckbehältern, Tanks mit Korrosionsschäden oder Kesseln nach hoher thermischer Belastung. Die typische Genauigkeit im Zentimeterbereich ist für Verformungsanalysen in den meisten Industriebereichen ausreichend.

    Misst LiDAR auch Wanddicken?

    Nein – das ist ein wichtiger Unterschied. LiDAR misst Geometrie: Abstände, Formen, Verformungen, Raummaße. Wanddicken werden mit Ultraschall-Wanddickenmessung (UT) gemessen, nicht mit LiDAR. Wenn Sie beides brauchen – 3D-Geometrie und Wanddickendaten – können wir beides in einem Einsatz kombinieren: LiDAR-Scan per ELIOS 3 und UT-Wanddickenmessung im gleichen Befahrungseinsatz. Fragen Sie uns nach kombinierten Aufträgen.

    Wie lange dauert ein LiDAR-Scan vor Ort?

    Das hängt von der Anlagengröße und Komplexität ab. Ein mittlerer Tank (10–15 m Durchmesser) ist in wenigen Stunden vollständig gescannt. Eine komplexere Anlage mit mehreren Behältern, Schächten und Verbindungsstrecken kann einen vollen Tag in Anspruch nehmen. Der Surveying-Payload läuft ca. 9 Minuten pro Akku – unser Zweierteam fliegt mehrere Sequenzen systematisch ab, ohne langen Rüstaufwand. Nach dem Scan folgt die Datenprozessierung – die prozessierte Punktwolke erhalten Sie typisch innerhalb weniger Werktage nach dem Einsatz.

    Muss die Anlage vor dem LiDAR-Scan gereinigt werden?

    Für den LiDAR-Scan selbst ist eine Grundreinigung hilfreich, aber keine Voraussetzung. LiDAR funktioniert auch in staubiger Atmosphäre und bei leichten Ablagerungen deutlich besser als Photogrammetrie. Starke Staubwolken oder sehr reflektierende Oberflächen (z.B. blankes Metall mit direktem Lichteinfall) können die Punktwolkenqualität beeinflussen. Wir besprechen den Ist-Zustand der Anlage vorab und geben eine ehrliche Einschätzung, ob und welche Vorbereitung sinnvoll ist.

    Gibt es eine Größenbeschränkung für die zu scannende Anlage?

    Nach oben hin gibt es keine prinzipielle Grenze – wir haben große Industriehallen und weitläufige Anlagen genauso gescannt wie enge Schächte. Bei sehr großen Objekten werden mehrere Flugsequenzen mit Referenzpunkten verbunden, um eine zusammenhängende Gesamtpunktwolke zu erzeugen. Die physikalische Untergrenze liegt bei Öffnungen unter ca. 50 × 50 cm – dort kommt der ELIOS 3 nicht mehr durch.

    Wie werden die Punktwolkendaten georeferenziert?

    Im Standard arbeiten wir mit relativer Georeferenzierung: Die Punktwolke ist intern konsistent und maßstabsgenau, aber nicht an ein absolutes Koordinatensystem angebunden. Wenn Sie eine absolute Georeferenzierung (z.B. für BIM-Projekte oder Lageplanintegration) benötigen, setzen wir vorab terrestrische Passpunkte oder verwenden Ihre bestehenden Vermessungspunkte als Referenz. Das muss im Vorfeld geklärt werden, damit wir die richtigen Referenzpunkte setzen.

    Eignet sich die Drohnen-LiDAR-Vermessung für Silos und Schüttgutlager?

    Ja – Silos und Schüttgutbunker sind ein idealer Einsatzbereich. LiDAR erfasst die Schüttgutoberfläche und berechnet daraus das Volumen – deutlich schneller und sicherer als manuelle Volumenbestimmung. Gleichzeitig wird die Silo-Innenwand auf Verformungen, Rissbildung und Materialablösung dokumentiert. Das ist gelebte Praxis aus unseren Projekten seit 2017.

    Was bekomme ich konkret als digitaler Zwilling aus dem LiDAR-Scan?

    Ein digitaler Zwilling in unserem Kontext bedeutet: die Punktwolke Ihrer Anlage, texturiert mit 4K-Bilddaten, optional ergänzt durch Thermografie-Overlay und strukturierten Befundbericht – alles zusammen als navigierbare 3D-Grundlage. Das ist die Datenbasis, mit der Ihre Planer, Instandhalter und Einkäufer remote auf die Anlage zugreifen können. Wir liefern die Rohdaten und aufbereiteten Exporte – die Weiterentwicklung zu einem voll integrierten Asset-Management-System liegt bei Ihrem Team. Mehr dazu im Wissensartikel Digitaler Zwilling.

    Kann LiDAR-Scan mit UT-Wanddickenmessung kombiniert werden?

    Ja – und das ist eine besonders effektive Kombination. In einem einzigen Einsatz liefert die ELIOS 3 LiDAR-Geometriedaten für As-built-Dokumentation und Verformungsanalyse, während wir gleichzeitig oder im Anschluss an kritischen Stellen Ultraschall-Wanddickenmessung (UT) durchführen. So bekommen Sie geometrische Gesamtstruktur plus punktuelle Materialdaten aus einem Termin. Besonders relevant bei Tankböden und -mänteln sowie Kesselwänden mit Korrosionsverdacht.

    Was passiert nach der Datenübergabe – kann ich selbst damit weiterarbeiten?

    Ja – E57, LAZ und PLY sind offene Standards, die von allen gängigen Programmen verarbeitet werden: AutoCAD, Revit, AVEVA, Bentley, CloudCompare, Leica Cyclone, ReCap, Trimble RealWorks. Sie brauchen keine proprietäre Software von uns. Wenn Ihr Team noch nicht mit Punktwolkendaten gearbeitet hat, empfehlen wir CloudCompare als kostenlosen Einstieg. Wir geben bei Bedarf Hinweise zur Weiterverarbeitung.

    Wie kurzfristig kann ein LiDAR-Scan geplant werden?

    Deutlich kurzfristiger als klassische Vermessungsprojekte. Kein Gerüst, keine langen Vorlaufzeiten für Sicherheitsmaßnahmen, keine externe Koordination mit Gerüstbauern. Wenn Ihre Anlage für uns zugänglich ist, können wir in der Regel innerhalb weniger Werktage vor Ort sein. Bei Revisionsfenstern oder Stillstandsplanungen empfehlen wir eine frühe Terminabstimmung – aber im Notfall sind wir auch reaktiv einsetzbar.

    Gibt es Bereiche, die der Drohnen-LiDAR nicht erreicht – und wie werden diese erfasst?

    Ja. Bodennahe Strukturen, Rohrleitungsebenen, Wartungsplattformen und Zugangswege sind für die ELIOS 3 oft nicht anfliegbar. Für diese Bereiche setzen wir handgehaltene LiDAR-Scanner (Walkthrough-Systeme) ein: der Techniker geht den Bereich ab, der Scanner erfasst kontinuierlich – kein Stativ, keine Vorbereitung. Die Handheld-Punktwolke liegt im selben Format (E57/LAZ) wie die Drohnendaten und wird nahtlos zusammengeführt. Das Ergebnis ist eine lückenlose 3D-Erfassung der gesamten Anlage.

    Kann auch spontan vor Ort gemessen werden, ohne Vorabplanung?

    Ja. Sowohl der ELIOS-3-LiDAR als auch handgehaltene Walkthrough-Scanner starten ohne Vorbereitung. Wenn während der Inspektion ein ungeplanter Messbedarf entsteht – ein Abstandsmaß, ein Aufmaß für eine Reparatur, eine unerwartete Verformung – kann direkt vor Ort vollständig gescannt werden. Alle Maße sind anschließend aus der Punktwolke ablesbar, ohne zur Anlage zurückzukehren.

    Wann lohnt sich ein LiDAR-Scan – und wann reicht eine reine 4K-Inspektion?

    Ein LiDAR-Scan lohnt sich, wenn Sie Maße, Geometrien oder Verformungen dokumentieren müssen – also As-built-Daten für die Planung, Deformationsanalyse bei Druckbehältern, Volumenbestimmung in Silos oder einen Abgleich mit CAD-Modellen. Eine reine 4K-Inspektion reicht, wenn es um visuelle Zustandserfassung geht – Korrosion, Beschichtungsschäden, Risse – ohne Maßanspruch. In vielen Einsätzen kombinieren wir beides in einem Flug, da der Mehraufwand gering ist. Unsere Empfehlung: In der kostenlosen Erstberatung klären wir gemeinsam, welches Datenpaket Ihren Anforderungen entspricht. Mehr zur Zustandserfassung: Zustandsdokumentation.

    Wird die LiDAR-Dokumentation von Behörden, Versicherungen und Prüforganisationen akzeptiert?

    Ja – unsere Punktwolken und strukturierten Vermessungsberichte werden regelmäßig als Grundlage für TÜV, DEKRA, Sachverständige und Versicherungsgutachten genutzt. Die Daten sind nachvollziehbar, reproduzierbar und in Standardformaten (E57, LAZ) dokumentiert. Für behördliche Nachweise bei überwachungsbedürftigen Anlagen nach BetrSichV empfehlen wir, die Anforderungen vorab mit Ihrer Prüforganisation abzustimmen – die Akzeptanz hängt vom Prüfer und dem jeweiligen Verwendungszweck ab. Mehr zur normengerechten Dokumentation: Zustandsdokumentation.

    Fragen zur LiDAR-Vermessung? Wir beraten Sie direkt.

    LiDAR-Vermessung für Industrieanlagen – präzise, ohne Gerüst, ohne Einstieg

    Ouster OS0-128 Surveying-Payload mit Zentimetergenauigkeit. Tanks, Kessel, Silos, Reaktoren und enge Industriebereiche. In E57, LAZ, PLY – direkt in Ihre Planungssoftware.

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    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Gründer & Geschäftsführer · Dipl.-Ing. Maschinenbau mit langjähriger Erfahrung in der Projektplanung.

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    Planbare Einsätze haben in der Regel eine Vorlaufzeit von 2–4 Wochen.

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