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    Kosten-Nutzen-Analyse: Drohne vs. klassische Inspektion

    • Was Sie sparen – und was Sie dafür bekommen. Ehrliche Rechnung ohne Marketingversprechen.
    Karsten Lehrke

    Karsten Lehrke

    Karsten ist Gründer und Geschäftsführer von Kopterflug. Als Dipl.-Ing. Maschinenbau bringt er langjährige Erfahrung in der Projektplanung mit.

    Wo liegen die wirklichen Kosten?

    Drohneninspektion statt Gerüstbau – der größte Kostenhebel

    Wo liegen die wirklichen Kosten?

    Die eigentliche Inspektion (Prüfer schaut sich um) ist nur ein Bruchteil der Gesamtkosten. Der Löwenanteil liegt bei Zugangstechnik (Gerüst, Seilzugang), Sicherheitsmaßnahmen (DGUV, Rettungskette) und Stillstandszeit (Produktionsausfall). Genau diese drei Posten entfallen bei der Drohne ganz oder teilweise.

    Wir nennen keine konkreten Preise – das ist ein Projektgeschäft. Stattdessen zeigen wir die Zeitstrukturen und wo die Hebel liegen.

    Klassisch vs. Drohne: Was entfällt, was bleibt

    Die größten Kostentreiber der klassischen Inspektion (Gerüst, Stillstand, Sicherheitsmaßnahmen) entfallen bei der Drohne ganz oder teilweise.

    Gerüst / Seilzugang

    Klassisch: Innengerüst, Hängegerüst oder Industriekletterer. Auf-/Abbau: Tage bis Wochen.
    Drohne: Entfällt komplett. Zugang über Mannloch reicht.

    Sicherheitsmaßnahmen

    Klassisch: DGUV 113-004, Rettungsplan, Atemschutz, Sicherungsposten.
    Drohne: Gasfreimessung bleibt Pflicht. Kein Personeneinstieg = kein DGUV-Aufwand.

    Stillstand

    Klassisch: Wochen (Entleerung, Gerüstbau, Begehung, Abbau).
    Drohne: Stunden bis wenige Tage. Kein Gerüst, kein Personeneinstieg.

    Dokumentation

    Klassisch: Handyfotos, Notizen, Skizzen → mühsame Nachbearbeitung.
    Drohne: 4K-Video, 3D-Modell, Thermografie – automatisch und lückenlos.

    Zeitvergleich: 4 typische Szenarien

    Die Einsparung liegt primär beim Gerüst (entfällt) und Stillstand (Wochen → Tage). Die reine Inspektionsdienstleistung ist sekundär.

    Lagertank (Ø15m, H12m)

    Turnusmäßige Inneninspektion, Stahl, Heizöl.

    Prüfziele:
    • Klassisch: 2–3 Wochen Stillstand
    • Drohne: 2–3 Tage Stillstand
    Kein Gerüst nötig Kein Personeneinstieg UT gezielt nur wo nötig

    Wasserrohrkessel (H25m, 8 Ebenen)

    Revisionsinspektion, Fokus Heizflächen und Ausmauerung.

    Prüfziele:
    • Klassisch: 3–4 Wochen Stillstand
    • Drohne: 1–2 Wochen Stillstand
    75% weniger Gerüst Gerüst nur an Hotspots Thermo über alle Ebenen

    Industrieschornstein (H80m)

    Inneninspektion: Ausmauerung, Zuganker, Kondensatbereiche.

    Prüfziele:
    • Klassisch: 3–5 Tage bis Wochen
    • Drohne: wenige Stunden
    Kein Seilzugang/Gerüst 100% Abdeckung statt Stichprobe Thermo über gesamte Höhe

    Maritime Ballasttanks

    Class Survey, 10–20 Tanks pro Schiff.

    Prüfziele:
    • Klassisch: Tage bis Wochen pro Tank
    • Drohne: Stunden pro Tank
    Kein Gerüst/Rafting Drastisch kürzere Dockzeit Schiff schneller in Fahrt

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    LiDAR-3D-Scan Kaltkondenstank

    Die versteckten Kostentreiber, die oft vergessen werden

    Bei der Kostenbetrachtung werden oft nur die direkten Kosten verglichen (Gerüst vs. Drohne). Aber es gibt versteckte Kostentreiber, die den Unterschied noch deutlicher machen:

    Reinigung & Vorbereitung

    Bei Tanks mit Restmedien (Öl, Chemie) sind Entleerung, Reinigung und Entsorgung aufwendig. Die Drohne reduziert den Reinigungsaufwand – inspiziert wird nach Entleerung und Gasfreimessung, aber ohne Gerüst und DGUV-Befahrung.

    Koordinationsaufwand

    Gerüstbau erfordert Abstimmung mit dem Gerüstbauer, Terminplanung, Abnahme, Versicherung. Die Drohne braucht nur ein Team und ein Mannloch.

    Unfallrisiko und Haftung

    Jeder Personeneinsatz in Confined Spaces birgt ein Restrisiko. Unfälle verursachen nicht nur menschliches Leid, sondern auch Kosten: Versicherung, Ausfallzeit, behördliche Untersuchung. Zero Human Entry eliminiert dieses Risiko.

    Qualität der Dokumentation

    Klassisch: Handyfotos, Notizen, Skizzen → mühsame Nachbearbeitung. Drohne: 4K-Video, 3D-Modell, Thermografie – automatisch. Bessere Dokumentation spart Zeit bei der Berichterstellung.

    Inspektionsfrequenz

    Weil die Drohneninspektion günstiger und schneller ist, können Inspektionsintervalle verkürzt werden – was Schäden früher erkennt und teurere Reparaturen verhindert. Langfristig der größte Hebel.

    Wann ist die Drohne NICHT die günstigere Option?

    Ehrlichkeit ist uns wichtig. Es gibt Szenarien, in denen die Drohne keinen Kostenvorteil bietet oder sogar teurer ist:

    Unser Ansatz: Wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Drohne für Ihren Fall der richtige Ansatz ist. Wenn nicht, empfehlen wir die bessere Alternative.

    Kleine, gut zugängliche Behälter

    Wenn ein Tank klein genug ist, um vom Mannloch aus komplett eingesehen zu werden und keine Zugangstechnik nötig ist, ist der Mehraufwand einer Drohne nicht gerechtfertigt.

    100% UT-Raster vorgeschrieben

    Wenn die Norm eine 100%ige Wanddickenmessung per Ultraschall vorschreibt, muss ohnehin ein Prüfer mit Gerüst in den Behälter. Die Drohne kann Pre-Screening machen, ersetzt aber nicht den Vollaufwand.

    Sofortige Reparatur geplant

    Wenn nach der Inspektion unmittelbar repariert wird (Schweißen, Beschichten), braucht man ohnehin Gerüst und Personal im Behälter. Hybridinspektion bietet trotzdem Vorteile: weniger Gerüst, weil nur dort, wo nötig.

    Zu enge Zugänge (< DN 600)

    Wenn das Mannloch kleiner als DN 600 ist und die Drohne nicht hineinpasst, ist der Einsatz nicht möglich. In der Praxis: Die meisten industriellen Confined Spaces haben DN 600 oder größer.

    Aktive Prozessbedingungen

    Temperaturen > 50°C, aktiver Dampf, aggressive Atmosphäre ohne Freimessung – hier kann die ELIOS 3 nicht eingesetzt werden.

    Die größte Einsparung liegt nicht bei der Inspektionsdienstleistung selbst – sondern beim Gerüst, das nicht gebaut wird, und beim Stillstand, der Wochen statt Tage dauert. Wenn wir mit der Drohne in 2 Stunden die gleichen Daten liefern, für die klassisch 2 Wochen Vorbereitung nötig sind, dann rechnet sich das sofort.

    Christian Engelke
    Christian Engelke Gründer, Drohnenpilot / Confined Spaces seit 2017

    Häufige Fragen: Kosten der Drohneninspektion

    Was kostet eine Drohneninspektion?

    Das hängt von Anlagentyp, Größe, Inspektionsumfang und erforderlichen Payloads (4K, Thermografie, LiDAR) ab. Wir erstellen projektspezifische Angebote nach einer kostenlosen Machbarkeitsprüfung. Was wir sagen können: Die Drohne ist in den allermeisten Fällen günstiger als das Gerüst – und liefert dabei mehr Daten.

    Wie schnell amortisiert sich der Drohneneinsatz?

    Bei Anlagen, die klassisch Gerüstbau erfordern: oft schon beim ersten Einsatz. Die Einsparung beim Gerüst allein übersteigt in vielen Fällen die Kosten der Drohneninspektion. Dazu kommt der kürzere Stillstand. Bei regelmäßigen Inspektionen (Turnarounds, Revisionen) multipliziert sich der Effekt.

    Gibt es Fördermöglichkeiten für Drohneninspektionen?

    In einigen Fällen können Investitionen in innovative Inspektionstechnologien über Förderprogramme (z. B. Digitalisierung, Arbeitssicherheit) unterstützt werden. Das hängt vom Bundesland und der Branche ab. Wir können keine Förderberatung anbieten, empfehlen aber, die IHK oder regionale Förderstellen zu kontaktieren.

    Fallen Kosten für die Datenauswertung separat an?

    In der Regel ist die Standardauswertung (4K-Video-Durchsicht, 3D-Modell-Erstellung, Befundidentifikation) im Inspektionspaket enthalten. Weitergehende Analysen (detaillierte Vermessung, CAD-Export, Schadensfortschrittskontrolle) können je nach Aufwand zusätzlich anfallen. Das klären wir transparent im Angebot.

    Wie vergleiche ich Angebote von verschiedenen Drohnendienstleistern?

    Achten Sie auf: Welche Payloads sind enthalten (nur 4K oder auch Thermo + LiDAR)? Ist die Auswertung inklusive? Welche Datenformate erhalten Sie? Gibt es einen vollständigen Inspektionsbericht oder nur Rohvideo? Wie viel Erfahrung hat das Team in Confined Spaces? Die billigste Drohne ist nichts wert, wenn die Daten nicht prüfertauglich sind.

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

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    Schicken Sie uns Ihre Anlagendaten und den aktuellen Inspektionsaufwand – wir erstellen eine unverbindliche Einschätzung, wo die Drohne bei Ihnen Kosten spart und wo nicht.

    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
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    Planbare Einsätze haben in der Regel eine Vorlaufzeit von 2–4 Wochen.

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