Havarie- & Störfalleinsatz – OHNE zusätzliche Personengefährdung, OHNE langen Vorlauf.
- Mobiles Einsatzteam mit Drohnen und Sensortechnik. Lageerkundung bei Tankhavarien, Gefahrstofffreisetzungen und Explosionen – bei Kapazität innerhalb weniger Stunden vor Ort.
Eine Auswahl unserer Kunden und Partner
Wann wir ausrücken
Bei schweren Industrieunfällen zählt jede Minute – und jede unnötige Person in der Gefahrenzone ist ein vermeidbares Risiko. Kopterflug rückt mit dem vollständig ausgerüsteten Einsatzteam per Fahrzeug oder Flugzeug zum Einsatzort aus:
- Tankhavarie – geplatzter Tank, Riss im Tankmantel, unkontrollierter Produktaustritt
- Gefahrstofffreisetzung – Säureaustritt, chemische Leckage, Gaswolke auf dem Werksgelände
- Explosion & Folgeschäden – Lagebewertung nach Druckwelle, Branderkundung, Schadenserfassung in nicht betretbarem Bereich
- Großbrand mit Einschränkungen – thermografische Überwachung, Brandherdlokalisierung, Unterstützung der Werksfeuerwehr
- Austritt gefährlicher Stoffe (ABC-Lage) – Dokumentation ohne Personeneinstieg in kontaminierte Bereiche
- Einsturz- und Trümmersituationen – Strukturerfassung und Schadensbeurteilung nach Explosion oder Kollaps, Befliegung instabiler Bereiche ohne Personengefährdung
Das Ergebnis: ein vollständiges Lagebild aus der Luft und aus dem Innern – ohne weitere Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen.
Direktkontakt für Havarie-Anfragen – bundesweit einsatzbereit.
Warum Drohnen im Havarie-Einsatz entscheidend sind
Klassische Lageerkundung in einer Havarie bedeutet: Personal in Schutzausrüstung, das sich durch kontaminiertes, instabiles oder brennendes Gelände vorarbeitet. Die Drohne macht das in Minuten – ohne einen einzigen Menschen zusätzlich in die Gefahrenzone zu schicken:
- Sofortiges Lagebild – 4K-Live-Video und Thermografie bereits beim ersten Überflug
- Kein Einstieg in kontaminierte Bereiche – ELIOS 3 fliegt in Tanks, Behälter und Gebäude ohne Personeneinstieg
- Thermografie in Echtzeit – Brandherde, Wärmenester und Austrittstellen bei Nacht oder Rauch sichtbar machen
- Gasdetektion kombinierbar – bei entsprechend ausgerüsteten Systemen auch für atmosphärische Messungen einsetzbar
- Dokumentation für Versicherung und Behörden – lückenlose Bild- und Videodokumentation von Anfang an
- Kein DGUV-Befahrungsprozess – keine Rettungsmannschaft, keine PSA-Kette notwendig für die Drohne selbst
Erfahrungsbasis: Kopterflug ist seit 2017 in kritischen Industrieanlagen tätig – Havarien, kontaminierte Räume und ABC-ähnliche Situationen gehören zum Einsatzspektrum.
Ihr Vorteil beim Drohnen-Havarie-Einsatz
Schnelles Lagebild. Kein zusätzliches Risiko. Vollständige Dokumentation.
Kein Personal in Gefahr
Die Drohne fliegt in Bereiche, die für Einsatzkräfte unzugänglich oder zu gefährlich sind – ohne zusätzliche Personengefährdung.
Sofortiges Lagebild
Live-Video und Thermografie liefern innerhalb von Minuten nach dem ersten Start ein vollständiges Bild der Schadenslage.
Werksfeuerwehr-Unterstützung
Brandherdlokalisierung, Ausbreitungsüberwachung und Einsatzführung aus der Luft – direkt für die Einsatzleitung vor Ort.
Innenraum-Erkundung
Die ELIOS 3 fliegt in kollabierte Gebäude, kontaminierte Tanks und verrauchte Hallen – vollständig ohne Personeneinstieg.
Thermografie & Wärmebild
Brandherde, Wärmenester und Produktaustritte auch unter eingeschränkter Sicht oder bei Nacht sichtbar machen.
Versicherungs- & Behörden-Dokumentation
Lückenlose 4K-Dokumentation vom ersten Einsatzmoment – revisionssicher und direkt verwertbar für Gutachter und Behörden.
Bundesweite Verfügbarkeit
Nach Klärung der ersten Faktoren rückt das Einsatzteam – sofern Kapazitäten verfügbar – per Fahrzeug oder Flugzeug aus. Innerhalb weniger Stunden vor Ort, deutschlandweit.
Direktkontakt für Havarie-Anfragen – bundesweit einsatzbereit.
Mögliche Einsatzszenarien
Die folgende Übersicht zeigt, für welche konkreten Schadensereignisse Drohnen als Erkundungs- und Dokumentationsmittel eingesetzt werden können. Sie ist nicht abschließend – jede Havarie hat ihre eigenen Bedingungen. Grundsätzlich gilt: Überall dort, wo ein Mensch nicht sicher einsteigen oder hinfliegen kann, kann eine Drohne das Lagebild liefern.
Industrie & Chemieanlagen
- Geplatzter Lagertank mit Säure (z. B. Schwefelsäure) – Freisetzung in Auffangwanne mit Überlaufgefahr
- Leckage an einem Rohrleitungssystem mit flüssigem Chlor
- Unkontrollierte Freisetzung von Ammoniak aus einem Kühlsystem
- Bruch eines Flansches an einem Reaktor mit organischen Lösemitteln
- Explosion eines Gas-Luft-Gemisches in einer Produktionshalle (ohne Folgebrand)
- Überdruck in einem Druckbehälter mit Freisetzung von brennbarem Gas
- Leckage an einem Silo mit giftigem Pulver (z. B. Phosphorverbindungen)
- Havarie eines Wärmetauschers mit Austritt von heißem Thermalöl
- Freisetzung von Schwefelwasserstoff (H₂S) aus einer Abwasserbehandlungsanlage
- Undichtigkeit an einem Tanklager für flüssige Kohlenwasserstoffe
- Chemikalienfreisetzung durch defekte Pumpe in einer Petrochemieanlage
- Austritt von Salzsäure aus einer Lagerleitung
- Leckage von hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid
- Bruch einer Rohrleitung mit Acrylnitril
- Freisetzung von flüssigem Stickstoff mit Sauerstoffverdrängung
- Havarie eines Reaktors mit unkontrollierter Polymerisationsreaktion
- Leck an einer Pipeline für gefährliche Zwischenprodukte
- Überfüllung eines Tanks mit anschließender Freisetzung von Benzol
- Defekter Ventil an einem Gaslager mit Propan/Butan
- Korrosionsbedingter Bruch einer Säureleitung in einer Galvanik
Schifffahrt & Tankschifffahrt
- Leckage im Ladetank eines Chemikalientankers (z. B. Säure oder Alkohol)
- Havarie eines Ballasttanks mit Austritt von Schweröl-Rückständen
- Freisetzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) durch Ventildefekt auf einem Gastanker
- Leck in der Ladepipeline eines Produkttankers mit Benzin/Diesel
- Überdruck in einem Tank mit anschließender Gasfreisetzung (Ammoniak-Tanker)
- Havarie eines Kühlaggregats auf einem Gastanker mit Kältemittelaustritt
- Korrosionsbedingter Riss in der Schiffswand eines Chemikalientankers
- Leckage beim Umschlag von gefährlichen Flüssigkeiten im Hafen
- Freisetzung von Schwefelsäure aus einem Tankschiff durch defekte Pumpe
- Havarie eines Binnentankers mit Freisetzung von flüssigem Chlor
Kraftwerke
- Leckage im Dampfsystem eines Kohle- oder Gas-Kraftwerks mit Freisetzung von heißem Dampf
- Havarie eines Transformators mit Austritt von Isolieröl
- Freisetzung von Kühlwasser mit Chemikalienzusatz (z. B. Korrosionsinhibitoren)
- Defekt an einem Gasturbinen-Brenner mit unkontrollierter Gasfreisetzung
- Leck in der Rauchgasreinigungsanlage mit Austritt von Ammoniak
- Havarie eines Hochspannungsschaltfeldes mit Ölaustritt
- Freisetzung von Biogas aus einer Biogasanlage im Kraftwerksverbund
- Überhitzung und Leckage in einem Wärmetauscher eines Fernwärmekraftwerks
- Defekter Druckbehälter in einem Dampfkraftwerk mit Wasserdampf-Freisetzung
- Leckage von Hydrauliköl in einem Wasserkraftwerk (z. B. an der Turbinensteuerung)
Infrastruktur (Pipelines, Netze, Tunnel)
- Leckage an einer Erdgas-Pipeline mit Austritt von Methan
- Havarie einer Rohöl-Pipeline mit Freisetzung auf umliegendes Gelände
- Bruch einer Fernwärmeleitung mit Austritt von heißem Wasser
- Eintrag von Industriechemikalien in eine Trinkwasserleitung durch Rückfluss
- Defekt an einem Hochspannungsmast mit Isolieröl-Freisetzung
- Havarie einer Abwasserdruckleitung mit Freisetzung von Klärschlamm/Gasen
- Leckage an einer CO₂-Pipeline (z. B. aus CCS-Anlage)
- Überdruck in einem Tunnel-Lüftungssystem mit Freisetzung von Abgasen
- Havarie einer Brückenlagerung mit Austritt von Hydraulikflüssigkeit
- Leck in einer unterirdischen Kraftstoffleitung einer Tankanlage
Ablauf eines Havarie-Einsatzes
Transparent, planbar, unkompliziert
Erstberatung
Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.
Terminplanung
Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.
Vor-Ort-Inspektion
Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.
Auswertung & Bericht
Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.
Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
– rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Das Einsatzteam
Kopterflug rückt nicht mit einer Drohne aus – sondern mit einem vollständig ausgerüsteten Einsatzteam:
- ELIOS 3 (Indoor) – kollisionssichere Inspektionsdrohne für Innenraumerkundung, Tanks, Hallen und kontaminierte Confined Spaces
- DJI Matrice 30T (Outdoor) – Mehrzweck-Industriedrohne mit 4K-Kamera, 200x Zoom und Thermografie für Außenbefliegung und Übersicht
- Thermografische Auswertung – Brandherde, Wärmenester und Produktaustritte
- Pilot & Assistent – zwei Personen für zuverlässigen Betrieb unter Stressbedingungen, einer fliegt, einer koordiniert und sichert
- Datensicherung vor Ort – Material wird direkt gesichert und steht unmittelbar nach dem Einsatz bereit
Auf Anfrage und nach Absprache: Koordination mit Werksfeuerwehr, Betriebsleitung oder externen Einsatzkräften direkt vor Ort.
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Direkt mit dem Einsatzteam sprechen
Keine Warteschleife, kein Ticket-System. Bei Havarien brauchen Sie direkten Kontakt – den bekommen Sie.
Christian Engelke
Gründer und Drohnenpilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Gründer, Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Direkter Kontakt mit dem Team, das den Einsatz plant und durchführt.
Häufige Fragen zum Havarie- & Störfalleinsatz
Wie kurzfristig kann das Einsatzteam ausrücken?
Das hängt von Teamverfügbarkeit, Entfernung und den ersten Einsatzfaktoren ab. Nach einer kurzen Klärung der Situation – Anlagentyp, Schadensart, Standort – können wir bei verfügbarer Kapazität innerhalb weniger Stunden ausrücken. Je nach Entfernung kommen wir per Fahrzeug oder Flugzeug. Wir sind kein Einsatzdienst mit garantierter Reaktionszeit, aber wir klären Verfügbarkeit und Anreise beim Erstkontakt sofort.
Welche Drohnen werden im Havarie-Einsatz eingesetzt?
Je nach Einsatzszenario setzen wir zwei Systeme ein: Die Flyability ELIOS 3 für Innenraumerkundung – sie fliegt kollisionssicher in Tanks, Behälter, Hallen und kontaminierte Confined Spaces. Die DJI Matrice 30T für Außenbefliegung – mit 4K-Kamera, 200x Zoom und Thermografie für Übersicht, Brandüberwachung und Lageerfassung. Beide Systeme sind im Standardeinsatz dabei.
Kann die Drohne in kontaminierte oder toxische Bereiche fliegen?
Ja. Die ELIOS 3 ist geschlossen gebaut und fliegt in kontaminierte, gasbelastete und stark verunreinigte Umgebungen – ohne dass ein Mensch einsteigen muss. Wichtig: Die ELIOS 3 ist nicht ATEX-zertifiziert. In explosionsgefährdeten Atmosphären (ATEX-Zone) darf sie erst nach Gasfreimessung und Bestätigung einer sicheren Atmosphäre eingesetzt werden. Diese Bewertung treffen Sie als Betreiber – wir beraten Sie dazu.
Wie unterstützt das Drohnenteam die Werksfeuerwehr?
Das Drohnenteam arbeitet direkt mit der Einsatzleitung zusammen: Live-Video und Thermografie werden an die Einsatzführung übertragen. So kann die Werksfeuerwehr Brandherde lokalisieren, Ausbreitungspfade erkennen und Einsatzkräfte gezielter einsetzen – ohne eigene Personen in ungesicherte Bereiche zu schicken. Wir koordinieren uns direkt mit Ihrem Einsatzleiter vor Ort.
Was erhalten wir nach dem Einsatz?
Sie erhalten ein vollständiges Dateipaket: 4K-Video und Thermografiebilder aller erkundeten Bereiche sowie eine strukturierte Befunddokumentation mit Zeitstempeln. Die Rohdaten stehen unmittelbar nach dem Einsatz bereit. Den aufbereiteten PDF-Bericht für Versicherung, Behörden und Sachverständige liefern wir in der Regel innerhalb weniger Tage.
Kann die Drohne auch bei Nacht oder eingeschränkter Sicht eingesetzt werden?
Ja. Die DJI Matrice 30T verfügt über leistungsstarke Thermografie und kann bei Nacht und in verrauchten Situationen eingesetzt werden. Die ELIOS 3 hat eigene Beleuchtung und kann in vollständiger Dunkelheit fliegen. Einschränkung: Ausreichend GPS-Signal oder eine strukturierte Umgebung für die Positionsstabilisierung ist je nach System erforderlich – wir klären das vor dem Einsatz mit Ihnen.
Sind für den Drohneneinsatz bei einer Havarie besondere Genehmigungen nötig?
Das klären wir im Einzelfall. Kopterflug verfügt über alle notwendigen Lizenzen (A2-Zertifizierung, EU-Betreibernummer) und eine Haftpflichtversicherung über 5 Mio. EUR. Ob und welche Genehmigungen für Außenflüge am konkreten Einsatzort erforderlich sind, hängt von Lage, Luftraum und Umständen ab – das prüfen wir im Rahmen der Einsatzvorbereitung.
Kann das Team auch bei laufendem Feuerwehreinsatz parallel arbeiten?
Ja, sofern die Einsatzleitung es koordiniert und freigibt. Drohnen und Feuerwehreinsatz schließen sich nicht aus – im Gegenteil: Die Drohne liefert das Lagebild, das den Einsatz erst effizient macht. Wir integrieren uns in die bestehende Einsatzstruktur und arbeiten nach Anweisung der Einsatzleitung vor Ort.
Was kostet ein Havarie-Einsatz?
Das hängt von Entfernung, Einsatzdauer und eingesetzten Systemen ab. Wir nennen Ihnen im Erstgespräch eine klare Einschätzung. Bei akuter Havarie: Kontaktieren Sie uns direkt – die Kostenfrage klären wir parallel zur Einsatzvorbereitung, damit kein Zeitverlust entsteht.
Ist das Einsatzteam auch am Wochenende oder an Feiertagen erreichbar?
Ja, unser Telefon ist grundsätzlich auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten erreichbar. Havarien halten sich nicht an Bürozeiten – deshalb können Sie uns auch abends, am Wochenende und an Feiertagen kontaktieren. Ob ein sofortiger Einsatz möglich ist, hängt von der aktuellen Teamverfügbarkeit ab, die wir beim Erstkontakt direkt klären.
Wie läuft die Koordination mit der Berufsfeuerwehr oder externen Einsatzkräften ab?
Wir ordnen uns in die bestehende Einsatzstruktur ein und arbeiten ausschließlich nach Freigabe der Einsatzleitung. Das Drohnenteam stimmt Flughöhen, Flugzonen und Zeitfenster direkt mit dem Einsatzleiter ab. Live-Video und Thermografiedaten können auf einem Monitor vor Ort für die Einsatzführung bereitgestellt werden – so wird das Drohnen-Lagebild direkt in die Entscheidungsfindung integriert.
Reicht die Dokumentation für die Versicherungsmeldung aus?
Ja. Unsere Dokumentation umfasst zeitgestempelte 4K-Videos, hochauflösende Fotos und Thermografieaufnahmen aller erkundeten Bereiche. Dieses Material ist revisionssicher und wird von Versicherungen, Sachverständigen und Behörden als Beweismittel anerkannt. Auf Wunsch erstellen wir einen strukturierten PDF-Bericht mit Befundliste, der direkt an Ihren Schadenregulierer weitergegeben werden kann.
Kann die Drohne in einem brennenden Gebäude eingesetzt werden?
In aktiv brennenden Bereichen mit offener Flamme ist der Einsatz nicht möglich – die Hitze würde die Drohne beschädigen. Die ELIOS 3 kann jedoch in stark verrauchte, heiße und glimmende Bereiche fliegen, solange keine direkte Flammeneinwirkung besteht. Besonders nach der akuten Brandphase ist sie ideal für die Nacherkundung: Glutnester lokalisieren, Strukturschäden erfassen und Rückzündungsrisiken per Thermografie identifizieren.
Wie schnell liegt das erste Lagebild nach Eintreffen vor?
Erfahrungsgemäß steht das erste verwertbare Lagebild innerhalb von 10 bis 15 Minuten nach Eintreffen am Einsatzort bereit. Die Drohne wird aufgebaut, gestartet und liefert sofort Live-Video und Thermografie an den Bodenmonitor. Die Einsatzleitung erhält damit ein aktuelles Bild der Schadenslage, noch bevor eigene Kräfte in den Gefahrenbereich vordringen müssten.
Welche Reichweite hat die Drohne bei Außeneinsätzen?
Die DJI Matrice 30T hat eine operative Reichweite von mehreren Kilometern und eine Flugzeit von ca. 40 Minuten pro Akku. Für Havarie-Einsätze führen wir ausreichend Ersatzakkus mit, um längere Überwachungsphasen abzudecken. Die ELIOS 3 für Inneneinsätze hat eine Flugzeit von ca. 9 Minuten pro Akku – auch hier sind mehrere Akkus im Standardeinsatz dabei.
Können die Drohnenaufnahmen als Beweismittel vor Gericht verwendet werden?
Ja. Alle Aufnahmen sind mit Zeitstempel und GPS-Koordinaten versehen und werden unverändert gesichert. Die Rohdaten sind manipulationsfrei und können als Beweismittel in gerichtlichen Auseinandersetzungen, Versicherungsstreitigkeiten oder behördlichen Verfahren herangezogen werden. Auf Anfrage stellen wir eine eidesstattliche Erklärung zur Authentizität der Aufnahmen aus.
Was passiert, wenn die Drohne bei einem Havarie-Einsatz beschädigt wird?
Die ELIOS 3 ist kollisionssicher konstruiert und für den Einsatz in rauen Umgebungen gebaut – leichte Kollisionen mit Wänden oder Hindernissen gehören zum Normalfall. Sollte ein System durch extreme Bedingungen tatsächlich beschädigt werden, geht dieses Risiko nicht auf den Auftraggeber über. Unsere Einsatzausrüstung ist versichert, und wir führen Ersatzsysteme mit.
Wie groß ist das Einsatzteam, das vor Ort kommt?
Im Standardeinsatz kommt ein Zwei-Personen-Team: ein zertifizierter Drohnenpilot und ein Einsatzassistent, der koordiniert, sichert und die Datenübertragung betreut. Bei komplexen Lagen oder parallelen Innen- und Außeneinsätzen kann das Team auf drei bis vier Personen erweitert werden – das klären wir bei der Einsatzplanung.
Kann die Drohne auch unter Wasser oder in überfluteten Bereichen eingesetzt werden?
Die ELIOS 3 und die Matrice 30T sind Flugdrohnen und nicht für den Unterwassereinsatz geeignet. Für überflutete Bereiche, Ballasttanks oder wasserführende Anlagenteile bieten wir alternativ den Einsatz eines Unterwasser-ROV an. Ob ein solches System beim Havarie-Einsatz sinnvoll ist, klären wir bei der Einsatzvorbereitung.
Welche Datenübertragung erfolgt während des Einsatzes in Echtzeit?
Beide Systeme übertragen Live-Video in Echtzeit an den Bodenmonitor. Die Matrice 30T liefert zusätzlich ein Thermografie-Livebild und Zoom-Aufnahmen. Die Einsatzleitung kann das Livebild direkt vor Ort auf einem separaten Bildschirm verfolgen. Eine Weiterleitung des Livestreams an entfernte Standorte – etwa eine Konzernzentrale – ist technisch möglich und wird bei Bedarf eingerichtet.
Muss der Betreiber vor dem Drohneneinsatz eine Gasfreimessung durchführen?
Für Außenflüge ist in der Regel keine Gasfreimessung erforderlich. Für Innenraumflüge mit der ELIOS 3 in potenziell explosionsgefährdeten Bereichen gilt: Die ELIOS 3 ist nicht ATEX-zertifiziert, daher muss der Betreiber bestätigen, dass keine explosionsfähige Atmosphäre vorliegt, bevor die Drohne eingesetzt wird. Diese Bewertung liegt beim Betreiber – wir unterstützen Sie bei der Abstimmung.
Wie wird die Einsatzbereitschaft der Ausrüstung sichergestellt?
Alle Einsatzsysteme werden nach jedem Einsatz gewartet, geprüft und vollständig geladen. Die Drohnen, Akkus, Sensoren und das Zubehör sind in transportfertigen Einsatzkoffern organisiert. So ist das Team jederzeit in der Lage, innerhalb kürzester Zeit mit vollständigem Equipment auszurücken – ohne Vorbereitungszeit für die Technik.
Direktkontakt für Havarie-Anfragen – bundesweit einsatzbereit.
Havarie- & Störfalleinsatz anfragen
Mobiles Einsatzteam mit Drohnen und Sensortechnik – bundesweit verfügbar. Direkter Kontakt, kein Ticketsystem.

