Drohnen-Einsatz bei Unfällen und Havarien
Manchmal passiert ein Unfall in einer Fabrik oder einer Anlage. Dann muss man schnell wissen: Was ist passiert? Wo ist die Gefahr? Die Drohne kann das herausfinden – ohne dass ein Mensch in die Gefahrenzone muss.
Was ist ein Havarie-Einsatz?
Das Wort Havarie bedeutet: ein schwerer Unfall in einer Industrie-Anlage. Zum Beispiel:
- Ein Tank ist geplatzt. Eine gefährliche Flüssigkeit läuft aus.
- Eine gefährliche Chemikalie hat sich freigesetzt. Es gibt eine giftige Gaswolke.
- Es hat eine Explosion gegeben. Gebäude sind beschädigt.
- Es brennt. Die Feuerwehr muss wissen, wo das Feuer ist.
In diesen Situationen ist es gefährlich, wenn Menschen in den Bereich gehen. Die Drohne kann stattdessen hineinfliegen.
Wann kommt die Drohne?
Wir rücken aus, wenn Menschen nicht sicher in den Bereich gehen können. Die Drohne übernimmt das dann.
Warum eine Drohne?
Früher mussten Menschen in Schutz-Anzug in gefährliche Bereiche gehen. Das war sehr riskant. Mit der Drohne ist das anders:
- Kein Mensch muss in die Gefahrenzone. Die Drohne fliegt stattdessen hinein.
- Schnelles Bild. Schon nach wenigen Minuten sieht die Einsatzleitung, was los ist.
- Wärmebild-Kamera. Sie zeigt, wo Feuer ist oder wo etwas heiß ist – auch durch Rauch.
- Auch bei Nacht. Die Drohne sieht auch im Dunkeln.
- Auch in Gebäuden. Die Innen-Drohne (ELIOS 3) fliegt in Tanks, Hallen und beschädigte Gebäude hinein.
- Fotos und Videos. Alles wird aufgezeichnet. Das hilft später für Versicherung und Behörden.
Unser Pilot Christian Engelke mit der ELIOS 3 Drohne – bereit für den Einsatz.
Was macht die Drohne beim Einsatz?
Wir setzen zwei verschiedene Drohnen ein – je nach Situation:
Außen-Drohne: DJI Matrice 30T
Diese Drohne fliegt draußen. Sie hat:
- Eine sehr gute Kamera mit 200-fach Vergrößerung – sie sieht Details von weit weg
- Eine Wärmebild-Kamera – sie zeigt Feuer und heiße Stellen auch bei Rauch oder Nacht
- Live-Übertragung – die Einsatzleitung sieht sofort, was die Drohne sieht
Innen-Drohne: Flyability ELIOS 3
Diese Drohne fliegt in Gebäude hinein. Zum Beispiel in Tanks oder beschädigte Hallen. Sie hat:
- Einen Schutz-Käfig – wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts
- Eine 4K-Kamera und Wärmebild – gute Bilder auch in dunklen Räumen
- Eigene Beleuchtung – sie leuchtet den Weg selbst aus
Wichtig: Die ELIOS 3 ist nicht ATEX-zertifiziert. Das bedeutet: Sie darf nur in Bereiche fliegen, wo kein explosives Gas ist. Diese Prüfung machen Sie als Betreiber der Anlage.
Wie läuft ein Einsatz ab?
Schritt 1: Sie rufen uns an
Schildern Sie kurz: Was ist passiert? Wo ist die Anlage? Was wird benötigt? Wir klären sofort, ob und wie schnell wir kommen können.
Schritt 2: Unser Team rückt aus
Wenn wir verfügbar sind, fahren oder fliegen wir mit dem vollständigen Drohnen-Equipment zu Ihnen. Wir kommen innerhalb weniger Stunden, je nach Entfernung.
Schritt 3: Erster Überflug – Lagekarte
Schon kurz nach unserer Ankunft starten wir die erste Drohne. Die Einsatzleitung sieht sofort: Live-Video und Wärmebild. Ein klares Bild der Lage in Minuten.
Schritt 4: Fotos, Videos und Bericht
Alles wird aufgezeichnet. Die Daten stehen sofort nach dem Einsatz bereit. Den fertigen Bericht liefern wir in wenigen Tagen.
+49 421 408 937 90 – Direktkontakt zum Einsatzteam.
Oder: Zum Kontakt-Formular
Wer kommt?
Wir schicken ein vollständiges Einsatzteam. Immer zwei Personen – einer fliegt die Drohne, einer koordiniert und sichert. Wir bringen alles mit:
- Die Außen-Drohne (DJI Matrice 30T)
- Die Innen-Drohne (ELIOS 3) für Tanks und Gebäude
- Wärmebild-Technik
- Daten-Sicherung direkt vor Ort
Auf Wunsch arbeiten wir direkt mit Ihrer Werksfeuerwehr oder Einsatzleitung zusammen.
So sieht ein Einsatz von oben aus: Die Außen-Drohne gibt der Einsatzleitung sofort einen Überblick.
Was bekommen Sie nach dem Einsatz?
- 4K-Videos von allen untersuchten Bereichen
- Wärmebild-Aufnahmen mit Zeitstempel
- Einen strukturierten Bericht für Versicherung, Behörden und Gutachter
- Rohdaten sofort nach dem Einsatz – der fertige Bericht folgt in wenigen Tagen
Wer sind wir?
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Einsätze für die Industrie – seit 2017. Wir sind bundesweit einsatzbereit.
Ihr Einsatzteam:
Christian Engelke
Gründer & Drohnen-Pilot
Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
Gründer & Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Wie schnell kann das Team ausrücken?
Wenn wir verfügbar sind, kommen wir innerhalb weniger Stunden. Wir fahren oder fliegen mit dem Auto zu Ihnen – je nach Entfernung. Bundesweit. Rufen Sie uns einfach an. Wir klären sofort, ob und wann wir kommen können.
Darf die Drohne in giftige oder kontaminierte Bereiche fliegen?
Ja. Die ELIOS 3 ist geschlossen gebaut. Sie fliegt in schmutzige, giftige und verschmutzte Bereiche – ohne dass ein Mensch hineinmuss. Aber: Bei Explosionsgefahr muss zuerst gemessen werden, ob die Luft sicher ist. Das entscheiden Sie als Betreiber der Anlage.
Kann die Drohne bei Nacht oder bei Rauch fliegen?
Ja. Die Außen-Drohne hat eine starke Wärmebild-Kamera. Sie sieht Feuer und heiße Stellen auch bei Rauch und Nacht. Die Innen-Drohne hat eigene Beleuchtung. Sie fliegt auch in total dunklen Räumen.
Kann die Drohne zusammen mit der Feuerwehr eingesetzt werden?
Ja. Wir arbeiten direkt mit der Einsatzleitung zusammen. Die Feuerwehr sieht das Live-Video von der Drohne. So kann sie bessere Entscheidungen treffen – ohne eigene Leute in unsichere Bereiche zu schicken. Wir fügen uns in Ihren Einsatz ein.
Was bekomme ich nach dem Einsatz?
Sie bekommen alle Videos und Bilder aus dem Einsatz – direkt danach. Außerdem einen fertigen Bericht mit allen Befunden. Dieser Bericht gilt für Versicherung, Behörden und Gutachter. Er kommt in wenigen Tagen.
Braucht man besondere Genehmigungen für den Einsatz?
Kopterflug hat alle nötigen Lizenzen. Ob am konkreten Einsatzort noch andere Genehmigungen nötig sind, klären wir bei der Vorbereitung. Das halten Sie nicht auf.
Was kostet ein Havarie-Einsatz?
Das hängt ab von: Wie weit weg sind Sie? Wie lange dauert der Einsatz? Welche Geräte brauchen wir? Rufen Sie uns an – wir nennen Ihnen schnell eine erste Einschätzung. Bei einem Notfall klären wir die Kosten parallel – damit keine Zeit verloren geht.
Sind Sie auch am Wochenende erreichbar?
Ja. Unser Telefon ist auch abends, am Wochen-Ende und an Feier-Tagen erreichbar. Havarien passieren nicht nur während der Büro-Zeiten. Ob wir sofort losfahren können, hängt davon ab, ob das Team gerade frei ist. Das klären wir sofort am Telefon.
Wie arbeitet das Drohnen-Team mit der Feuer-Wehr zusammen?
Wir arbeiten nur nach Freigabe des Einsatz-Leiters. Das Drohnen-Team stimmt alles ab: Wo darf geflogen werden? In welcher Höhe? Zu welcher Zeit? Das Live-Bild der Drohne kann auf einem Bildschirm gezeigt werden – direkt für die Einsatz-Leitung.
Reicht die Dokumentation für die Versicherung?
Ja. Unsere Aufnahmen haben einen Zeit-Stempel und GPS-Koordinaten. Das sind 4K-Videos, hochauflösende Fotos und Wärme-Bilder. Versicherungen und Behörden erkennen dieses Material als Beweis an. Wir erstellen auch einen PDF-Bericht dazu.
Kann die Drohne in ein brennendes Gebäude fliegen?
In offene Flammen kann die Drohne nicht fliegen – die Hitze würde sie beschädigen. Aber: Die ELIOS 3 fliegt in verrauchte und sehr heiße Bereiche, wenn kein direktes Feuer da ist. Besonders nach einem Brand ist sie sehr nützlich: Glut-Nester finden und Rückzündungs-Risiken erkennen.
Wie schnell hat man ein erstes Lage-Bild?
Normalerweise haben wir innerhalb von 10 bis 15 Minuten nach Ankunft ein erstes Bild der Schadens-Lage. Die Drohne wird aufgebaut, gestartet und liefert sofort Live-Video und Wärme-Bilder an den Monitor am Boden.
Wie weit kann die Drohne fliegen?
Die DJI Matrice 30T fliegt mehrere Kilometer weit und ca. 40 Minuten mit einem Akku. Wir bringen immer genug Ersatz-Akkus mit. Die ELIOS 3 für Innen-Räume fliegt ca. 9 Minuten pro Akku – auch davon haben wir mehrere dabei.
Kann man die Aufnahmen vor Gericht verwenden?
Ja. Alle Aufnahmen haben einen Zeit-Stempel und GPS-Koordinaten. Die Daten werden nicht verändert. Sie können als Beweis-Material in Gerichts-Verfahren oder Versicherungs-Streitigkeiten genutzt werden.
Was passiert, wenn die Drohne beschädigt wird?
Die ELIOS 3 hat einen Schutz-Käfig und hält leichte Stöße aus. Das ist normal bei Einsätzen in engen Räumen. Wenn sie durch extreme Bedingungen kaputt geht, ist das unser Risiko – nicht Ihres. Wir bringen auch Ersatz-Geräte mit.
Wie groß ist das Team, das kommt?
Im Normal-Fall kommen 2 Personen: Ein Drohnen-Pilot und ein Assistent. Der Assistent hilft bei der Koordination und den Daten. Bei größeren Einsätzen können es auch 3 oder 4 Personen sein.
Kann die Drohne auch unter Wasser eingesetzt werden?
Nein. Die ELIOS 3 und die Matrice 30T sind Flug-Drohnen. Sie können nicht unter Wasser fliegen. Für überflutete Bereiche haben wir eine Unterwasser-Drohne (= ROV). Ob die sinnvoll ist, klären wir vorher mit Ihnen.
Was sieht man live während des Einsatzes?
Beide Drohnen übertragen Live-Video auf einen Monitor am Boden. Die Matrice 30T zeigt auch Wärme-Bilder und Zoom-Aufnahmen live. Die Einsatz-Leitung kann direkt mitschauen. Das Bild kann auch an andere Standorte übertragen werden.
Muss vorher eine Gas-Messung gemacht werden?
Für Flüge draußen: meistens nicht. Für Flüge drinnen in möglicherweise explosiven Bereichen: Ja. Die ELIOS 3 hat keine ATEX-Zertifizierung (= Explosions-Schutz). Deshalb muss der Betreiber bestätigen, dass die Luft sicher ist. Wir helfen bei der Abstimmung.
Ist das Equipment immer einsatz-bereit?
Ja. Nach jedem Einsatz werden alle Geräte gewartet, geprüft und voll geladen. Alles ist in Transport-Koffern verpackt. So kann das Team jederzeit schnell losfahren – ohne Vorbereitungs-Zeit für die Technik.
Kontakt
Haben Sie einen Notfall oder wollen Sie sich vorbereiten? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.