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Zerstörungsfreie Prüfung in der Industrie

Die 8 Methoden der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP)

In der Industrie müssen Anlagen regelmäßig geprüft werden. Dabei soll das Material nicht beschädigt werden. Das nennt man zerstörungsfreie Prüfung (kurz: ZfP). Auf Englisch: NDT (Non-Destructive Testing). Hier erklären wir die 8 wichtigsten Methoden.

Was ist zerstörungsfreie Prüfung?

Bei der zerstörungsfreien Prüfung wird ein Material oder Bauteil untersucht, ohne es zu beschädigen. Man sucht nach Rissen, Korrosion, Hohlräumen oder anderen Fehlern. Das Bauteil kann danach normal weiter benutzt werden.

ZfP wird überall eingesetzt, wo Sicherheit wichtig ist: in Kraftwerken, Chemieanlagen, Raffinerien, bei Brücken und in der Luftfahrt.

Warum ist das wichtig?

Die 8 Prüf-Methoden

Flyability ELIOS 3 unterstützt die zerstörungsfreie Prüfung

Die ELIOS 3 unterstützt die Sicht-Prüfung (VT) und Thermografie in engen Räumen.

1. Sicht-Prüfung (VT)

Was ist das? Man schaut sich die Oberfläche genau an. Man sucht nach Rissen, Rost und Verformungen.

Drohne: Die ELIOS 3 macht das mit einer 4K-Kamera und starkem Licht. Auch in dunklen Behältern. Kein Mensch muss einsteigen.

2. Ultraschall-Prüfung (UT)

Was ist das? Schall-Wellen werden durch das Material geschickt. An Fehlstellen werden sie zurückgeworfen. So erkennt man Risse und dünne Wände – auch im Inneren.

Drohne: Die ELIOS 3 hat ein UT-Modul. Damit kann sie Wand-Stärken messen – ohne Personen-Einstieg.

3. Durchstrahlungs-Prüfung (RT)

Was ist das? Röntgen-Strahlen durchleuchten das Material – wie beim Arzt. Man sieht Fehler im Inneren als Schatten-Bild.

Drohne: Nicht möglich. Diese Methode braucht spezielle Geräte vor Ort.

4. Wirbelstrom-Prüfung (ET)

Was ist das? Ein Magnet-Feld erzeugt elektrische Ströme im Material. Fehler stören den Strom-Fluss und werden so erkannt. Gut für Aluminium und Kupfer.

Drohne: Nicht möglich. Braucht direkten Kontakt zum Material.

5. Magnetpulver-Prüfung (MT)

Was ist das? Das Bauteil wird magnetisiert. Eisenpulver wird aufgetragen. An Rissen sammelt sich das Pulver – die Risse werden sichtbar.

Drohne: Nicht möglich. Braucht direkten Kontakt.

6. Eindring-Prüfung (PT)

Was ist das? Eine farbige Flüssigkeit wird auf die Oberfläche aufgetragen. Sie dringt in Risse ein. Nach dem Reinigen macht ein Entwickler die Risse sichtbar.

Drohne: Nicht möglich. Braucht direkten Kontakt.

7. Schall-Emissions-Prüfung (AE)

Was ist das? Sensoren hören auf Geräusche im Material. Wenn ein Riss wächst, macht er leise Geräusche. So erkennt man aktive Schäden in Echtzeit.

Drohne: Nicht möglich. Die Sensoren müssen fest am Material sitzen.

8. Thermografie (TT)

Was ist das? Eine Wärme-Bild-Kamera misst die Temperatur auf der Oberfläche. Fehler wie Dämm-Verluste, Feuchtigkeit oder Korrosion unter der Isolierung zeigen sich als Temperatur-Unterschiede.

Drohne: Sehr gut geeignet! Sowohl die ELIOS 3 (innen) als auch die DJI M30T (außen) haben Wärme-Bild-Kameras.

Wie hilft die Drohne?

Von den 8 Methoden kann die Drohne 3 direkt unterstützen:

Für die anderen 5 Methoden braucht man direkten Kontakt zum Material. Aber: Die Drohne kann erst einmal zeigen, wo genau man genauer prüfen muss. Das spart viel Aufwand.

Vorteile

Häufige Fragen

Was ist eine Sicht-Prüfung mit Drohne?

Die Drohne fliegt durch die Anlage und macht Bilder und Videos in 4K-Qualität. Unser Team wertet die Aufnahmen aus und sucht nach Schäden. Kein Mensch muss in gefährliche Bereiche einsteigen.

Welche Drohnen werden eingesetzt?

Für enge Räume (Tanks, Kessel): die Flyability ELIOS 3 mit Schutz-Käfig. Für Außen-Inspektionen: die DJI Matrice 30T mit Zoom und Wärme-Bild-Kamera.

Kann die Drohne alle Prüf-Methoden ersetzen?

Nein. Die Drohne kann Sicht-Prüfung, Ultraschall und Thermografie unterstützen. Für andere Methoden braucht man weiterhin Menschen vor Ort. Aber die Drohne zeigt, wo genau geprüft werden muss.

Was ist Hybrid-Inspektion?

Hybrid-Inspektion heißt: Die Drohne macht zuerst eine schnelle Übersicht. Dann prüft ein Mensch nur die auffälligen Stellen genauer. Das spart bis zu 80% der Kosten.

Welche Schäden erkennt die Drohne?

Korrosion, Risse, Verformungen, Ablagerungen, Beschädigungen an Schweißnähten, Abplatzungen und Undichtigkeiten. Bei Bedarf werden auffällige Stellen mit klassischen Methoden genauer untersucht.

Kontakt

Haben Sie Fragen zur zerstörungsfreien Prüfung mit Drohnen? Wir helfen Ihnen gerne.