Die 8 Methoden der Zerstörungsfreien Prüfung: Ein umfassender Überblick
- VT, UT, RT, MT, PT, ET, AE und Thermografie – moderne NDT-Verfahren für sichere Anlagen
Flyability Elios 3 – erweitert die ZfP um drohnengestützte Sichtprüfung und Thermografie in Confined Spaces
ZfP: Ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheits- und Qualitätsprüfungen
ZfP-Methoden untersuchen Materialien und Bauteile auf Defekte, ohne deren Struktur zu beschädigen. In sicherheitskritischen Industrien – Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Öl & Gas, Energieerzeugung – ist ZfP unverzichtbar für die Integrität und Langlebigkeit von Anlagen.
Die Flyability Elios 3 erweitert die ZfP um drohnengestützte Sichtprüfung (VT) und Thermografie in Confined Spaces – ohne Personeneinstieg. Die DJI M30T ergänzt mit 200x Zoom und Infrarot für Außeninspektionen.
Unsere Expertise seit 2017: Hunderte Anlagen inspiziert – wir kombinieren Drohnen-VT mit klassischen ZfP-Methoden für umfassende Zustandserfassung.
Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) ermöglicht die Untersuchung von Materialien und Bauteilen auf Defekte, ohne deren Struktur zu beeinträchtigen – unverzichtbar in sicherheitskritischen Industrien.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Kopterflug Inspection Services GmbH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben. Maßgeblich sind immer die aktuellen Fassungen der Verordnungen auf gesetze-im-internet.de und baua.de.
Zerstörungsfreie Prüfung mit Drohnenunterstützung wird in Stahlwerken in Duisburg und Salzgitter ebenso eingesetzt wie in Kraftwerken in Hamm und Heilbronn.
Weiterführende Informationen von Flyability
- → ELIOS 3 UT Payload – Ultraschall-Wanddickenmessung mit Drohne
- → Case Study: UT-Messung – Praxisbeispiel Ultraschallprüfung mit ELIOS 3
VT – Sichtprüfung
Grundlage aller ZfP-Methoden, ideal mit Drohne
UT – Ultraschall
Tiefenliegende Defekte und Wandstärken
RT – Durchstrahlung
Innere Struktur und Volumenfehler
ET – Wirbelstrom
Schnelle elektromagnetische Prüfung
MT – Magnetpulver
Oberflächenrisse in Stahl sichtbar machen
PT – Eindringprüfung
Farbstoffe zeigen Risse an allen Materialien
AE – Schallemission
Echtzeit-Überwachung aktiver Defekte
TT – Thermografie
Wärmebilder zeigen thermische Anomalien
Die 8 ZfP-Methoden im Überblick
Von der Sichtprüfung bis zur Thermografie – jede Methode hat spezifische Stärken und Einsatzgebiete.
Visuelle Prüfung (VT)
Flyability Elios 3 / DJI M30TDie grundlegendste ZfP-Methode: Erkennung sichtbarer Oberflächendefekte wie Risse, Korrosion und Verformungen. Mit Drohnen massiv aufgewertet – die Elios 3 bringt 4K-Kamera und 16.000 Lumen LED in Confined Spaces, die DJI M30T bietet 200x Zoom für Außeninspektionen.
- Schweißnähte, Beton- und Stahlstrukturen
- Tanks, Kessel, Reaktoren (Elios 3)
- Rohrbrücken, Schornsteine, Fassaden (M30T)
- Oberflächenrisse ab ca. 0,5 mm erkennbar
Ultraschallprüfung (UT)
Flyability Elios 3 (UT-Payload verfügbar)Hochfrequente Schallwellen durchdringen das Material und reflektieren an Defekten. Erkennt Risse, Hohlräume und Wandstärkenänderungen im Inneren – besonders wichtig für dickwandige Druckbehälter und Rohrleitungen. Der UT-Payload der Elios 3 ermöglicht Wandstärkenmessungen ohne Personeneinstieg.
- Schweißnähte, Rohre und Druckbehälter
- Wandstärkenmessung zur Korrosionsüberwachung
- Varianten: Phased-Array (PAUT), TOFD
- Gesamte Wandstärke prüfbar
Durchstrahlungsprüfung (RT)
Nicht drohnenkompatibelRöntgen- oder Gammastrahlen durchleuchten das Material – wie beim Arzt. Innere Defekte (Poren, Einschlüsse, Risse) werden als Schattenbild sichtbar. Unverzichtbar für Schweißnahtprüfung an Druckbehältern und Pipelines, aber aufwändig und strahlenschutzpflichtig.
- Schweißnähte an Druckbehältern und Pipelines
- Gussbauteile auf innere Volumenfehler
- Varianten: Computed (CR) und Digital (DR) Radiography
- Erkennt Oberflächen- und Volumenfehler
Wirbelstromprüfung (ET)
Nicht drohnenkompatibelElektromagnetische Methode: Ein wechselndes Magnetfeld induziert Wirbelströme im Material. Defekte stören den Stromfluss und werden kontaktlos detektiert. Extrem schnell und ideal für leitfähige Metalle wie Aluminium, Kupfer und Titan – besonders in der Luftfahrt.
- Flugzeugrümpfe und Triebwerke (Aluminium, Titan)
- Rohrbündel in Wärmetauschern
- Eindringtiefe: 0–6 mm (oberflächennah)
- Varianten: Surface Probe, Array Probes, Encircling Coil
Magnetpulverprüfung (MT)
Nicht drohnenkompatibelFerromagnetische Materialien werden magnetisiert, Eisenpartikel auf die Oberfläche aufgetragen. An Defekten sammeln sich die Partikel und machen Risse sichtbar – mit UV-Licht besonders deutlich. Schnell, kostengünstig und hochempfindlich für Oberflächenrisse in Stahl.
- Schweißnähte an Stahlkonstruktionen
- Gussteile, Kurbelwellen, Getriebe
- Druckbehälter und Rohrleitungen (Öl & Gas)
- Eindringtiefe: 0–3 mm
Eindringprüfung (PT)
Nicht drohnenkompatibelFarbiges oder fluoreszierendes Eindringmittel dringt in Oberflächenrisse ein. Nach Reinigung und Entwickler-Auftrag werden die Defekte sichtbar. Universell einsetzbar für alle nicht-porösen Materialien – Metalle, Glas, Keramik, Kunststoffe.
- 5 Schritte: Reinigung → Eindringmittel → Reinigung → Entwickler → Inspektion
- Schweißnähte, Gussteile, Edelstahlkomponenten
- Universell: alle nicht-porösen Materialien
- Nur offene Oberflächenrisse erkennbar
Akustische Emissionsprüfung (AE)
Nicht drohnenkompatibelPassive Methode: Sensoren erfassen Schallwellen, die durch wachsende Risse oder Spannungen im Material entstehen. Ermöglicht Echtzeit-Überwachung großer Strukturen mit wenigen Sensoren – ideal für Brücken, Druckbehälter und Pipelines.
- Brücken, Offshore-Plattformen (Strukturüberwachung)
- Druckbehälter bei Druckprüfungen
- Pipelines (Leckageerkennung)
- Nur aktive Defekte erkennbar (Material muss sich verändern)
Thermografie (TT)
Flyability Elios 3 / DJI M30TInfrarotkamera misst Temperaturunterschiede auf Oberflächen. Defekte wie Delaminationen, Feuchtigkeit oder Korrosion unter Isolierung (CUI) verändern den Wärmestrom. Drohnenkompatibel: Elios 3 mit Thermo-Payload für Confined Spaces, DJI M30T mit radiometrischer IR-Kamera für Außen.
- CUI-Erkennung (Korrosion unter Isolierung)
- Hotspots an Schaltanlagen und Motoren
- Feuchtigkeit und Leckagen in Gebäuden
- Varianten: Passive und aktive Thermografie
Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.
Fazit: ZfP als Schlüssel zu sicheren und effizienten Anlagen
Von 8 ZfP-Methoden sind 3 direkt drohnenkompatibel: Sichtprüfung (VT), Ultraschall (UT-Payload) und Thermografie (TT) – alle mit der Flyability Elios 3 in Confined Spaces einsetzbar. Die DJI M30T ergänzt mit Zoom und Infrarot für Außeninspektionen.
Unsere Expertise seit 2017: Wir kombinieren drohnengestützte VT und Thermografie mit klassischen ZfP-Methoden für umfassende Zustandserfassung – schneller, sicherer und bis zu 80% günstiger.
ZfP-Methoden auf einen Blick:
| Methode | Defekttyp | Eindringtiefe | Kontakt nötig? | Drohnenkompatibel (ELIOS 3) |
|---|---|---|---|---|
| Sichtprüfung (VT) | Oberflächendefekte | Nur Oberfläche | Nein | ✅ (4K-Kamera) |
| Ultraschall (UT) | Innen + Oberfläche | Gesamte Wandstärke | Ja | ✅ (UT-Payload verfügbar) |
| Durchstrahlung (RT) | Volumenfehler | Durchstrahlung | Ja (Strahlenquelle) | ❌ |
| Wirbelstrom (ET) | Oberflächennah | 0–6 mm | Ja | ❌ |
| Magnetpulver (MT) | Oberflächenrisse | 0–3 mm | Ja (Magnetisierung) | ❌ |
| Eindringprüfung (PT) | Offene Risse | Nur Oberfläche | Ja (Prüfmittel) | ❌ |
| Schallemission (AE) | Aktive Defekte | Global | Ja (Sensoren fest) | ❌ |
| Thermografie (TT) | Therm. Anomalien, CUI | Oberflächennah | Nein | ✅ (ELIOS 3 Payload) |
Erhöhte Sicherheit
Kein Personenrisiko bei drohnengestützter VT und Thermografie
Schnellere Inspektionen
Keine Gerüste nötig – Drohneninspektion in Stunden statt Wochen
60–80% Kostenersparnis
Deutlich kosteneffizienter als klassische Zugangsmethoden
Digitale Dokumentation
Hochauflösende 4K-Videos, LiDAR-3D-Modelle und Thermografie-Daten
Häufig gestellte Fragen zur Sichtprüfung mit Drohnen
Was ist eine Sichtprüfung mit Drohnen und wofür wird sie eingesetzt?
Sichtprüfung (VT) mit Drohnen bedeutet: visuelle Inspektion von Anlagen mittels ferngesteuerter Flugsysteme mit hochauflösenden Kameras. Einsatzgebiete: Tanks, Kessel, Reaktoren, Schornsteine, Rohrbrücken, Fassaden, Schächte. Vorteil: Kein Gerüstbau, kein Personeneinstieg, drastisch erhöhte Sicherheit. Drohnen erfassen Daten in Echtzeit, die sofort gespeichert und für umfassende Analyse verwendet werden können.
Welche Drohnenmodelle sind für die Sichtprüfung geeignet?
Je nach Einsatzgebiet: Flyability Elios 3 für Confined Spaces (Tanks, Kessel, Reaktoren) – kollisionsgeschützt, 4K-Kamera, optional Thermografie, LiDAR. DJI M30T für Außeninspektionen (Rohrbrücken, Schornsteine, Gebäude) – Zoomkamera, radiometrische Infrarotkamera. Beide Systeme ermöglichen hochauflösende visuelle Inspektionen ohne Personenrisiko.
Welche Voraussetzungen sind für eine Sichtprüfung in engen Räumen erforderlich?
Technische Voraussetzungen: Zugangsöffnung (ab 50 cm für Elios 3), ausreichende Sichtverhältnisse oder eigene Beleuchtung (Elios 3: 16.000 Lumen), Explosionsschutz beachten (ATEX-Zonen). Organisatorisch: Freimessung nach DGUV (für Personeneinstieg nicht erforderlich, aber Drohne darf keine Zündquelle sein), Sicherheitskonzept, Genehmigungen. Keine DGUV-Befahrungsmaßnahmen für Inspektoren notwendig – großer Sicherheitsvorteil.
Wie unterstützen LiDAR und Kartenerstellung die Sichtprüfung?
LiDAR (Light Detection and Ranging) der Elios 3 erstellt präzise 3D-Punktwolken: Vermessung von Deformationen und Verformungen, GPS-unabhängige Navigation in Innenräumen, wiederholbare Inspektionen aus exakt derselben Position, digitaler Zwilling für Wartungsplanung, Volumenberechnungen (z.B. Sedimente). Diese Kombination aus VT + 3D-Vermessung ermöglicht umfassende Zustandserfassung.
Was sind typische Schäden, die bei der Sichtprüfung erkannt werden?
Oberflächendefekte die visuell erkennbar sind: Korrosion (Flächenkorrosion, Lochfraß, Spaltkorrosion), Risse und Ermüdungsbrüche (ab ca. 0,5 mm sichtbar), Verformungen und Deformationen, Beschädigungen an Schweißnähten, Abplatzungen und Erosion, Sedimente und Ablagerungen, Undichtigkeiten (bei Betrieb), beschädigte Isolierungen. Bei Bedarf werden auffällige Bereiche mit anderen ZfP-Methoden (UT, MT, PT) detailliert untersucht.
Welche Strategien sind bei der Sichtprüfung sinnvoll?
Systematischer Ansatz: 1. Vorbesprechung: Klärung kritischer Bereiche, bekannte Probleme. 2. Flugplanung: Definition der Inspektionsroute, Priorisierung hochbelasteter Bereiche (Schweißnähte, Übergänge). 3. Durchführung: Vollständige Abdeckung mit 4K-Aufnahmen, Detailaufnahmen auffälliger Stellen. 4. Auswertung: Analyse durch erfahrene Inspektoren, Klassifizierung nach Schweregrad. 5. Bericht: Detaillierte Dokumentation mit Befundübersicht und Priorisierung.
Wie beeinflussen Winde die Sichtprüfung im Außenbereich?
Bei Außeninspektionen (z.B. DJI M30T): Windgeschwindigkeiten bis ca. 12 m/s sind möglich (modellabhängig), starker Wind beeinträchtigt Bildstabilität (Gimbal kompensiert), Sicherheitsaspekte: Windböen können Drohne aus Position drücken. Bei Confined Spaces (Elios 3): Kein Wind im Innenraum, stabile Flugbedingungen. Wir klären die Durchführbarkeit vor Ort und verschieben bei zu schlechten Bedingungen.
Welche Dokumentation ist erforderlich, um die Ergebnisse der Sichtprüfung nachvollziehbar zu machen?
Umfassende Dokumentation: 4K-Videos der gesamten Inspektion, hochauflösende Fotos kritischer Bereiche, LiDAR-3D-Punktwolken (bei Elios 3), Thermografie-Aufnahmen (optional), detaillierter Inspektionsbericht mit Zustandserfassung, Schadenserfassung und systematischer Befundübersicht, alle Rohdaten zur eigenen Auswertung. Erfüllt Anforderungen nach BetrSichV, DGUV und DIN EN ISO 17637 (VT).
Wie lässt sich die Bildqualität bei reflektierenden Oberflächen verbessern?
Herausforderung: Spiegelnde Oberflächen (Edelstahl, polierte Metalle) können Blendeffekte verursachen. Lösungen: Anpassung der Beleuchtungsstärke (Elios 3: variable LED-Intensität), Variation des Betrachtungswinkels, Polarisationsfilter (bei Bedarf), Kombination aus Video und Standbildern mit unterschiedlichen Einstellungen. Erfahrene Operatoren kennen diese Herausforderungen und passen die Inspektion entsprechend an.
Warum ist die Wahl des Betrachtungsabstands bei der Sichtprüfung wichtig?
Der Abstand beeinflusst: Detailauflösung: Zu weit entfernt → kleine Risse nicht sichtbar. Überblick: Zu nah → Gesamtzusammenhang geht verloren. Bildschärfe: Jede Kamera hat optimalen Fokusbereich. Best Practice: Kombination aus Überblicksflügen (gesamte Struktur) und Detailaufnahmen (kritische Bereiche). Die Elios 3 4K-Kamera ermöglicht auch aus sicherem Abstand hohe Detailauflösung – digitaler Zoom in der Nachbearbeitung möglich.
Weitere Fragen zu ZfP-Methoden oder Drohneninspektionen?
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