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    Die 8 Methoden der Zerstörungsfreien Prüfung: Ein umfassender Überblick

    • VT, UT, RT, MT, PT, ET, AE und Thermografie – moderne NDT-Verfahren für sichere Anlagen
    Christian Engelke

    Christian Engelke

    Als EU-zertifizierter Drohnenpilot und Gründer von Kopterflug steht Christian Engelke für praxisnahe Drohneninspektionen in der Industrie. Mit über 10 Jahren Erfahrung und hunderten Einsätzen in Confined Spaces, Behältern und komplexen Anlagen – auch international – kennt er die Anforderungen aus der Praxis.

    ZfP: Ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheits- und Qualitätsprüfungen

    Flyability Elios 3 – erweitert die ZfP um drohnengestützte Sichtprüfung und Thermografie in Confined Spaces

    ZfP: Ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Sicherheits- und Qualitätsprüfungen

    Was ist Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP/NDT)?

    ZfP-Methoden untersuchen Materialien und Bauteile auf Defekte, ohne deren Struktur zu beschädigen. In sicherheitskritischen Industrien – Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Öl & Gas, Energieerzeugung – ist ZfP unverzichtbar für die Integrität und Langlebigkeit von Anlagen.

    Die Flyability Elios 3 erweitert die ZfP um drohnengestützte Sichtprüfung (VT) und Thermografie in Confined Spaces – ohne Personeneinstieg. Die DJI M30T ergänzt mit 200x Zoom und Infrarot für Außeninspektionen.

    Unsere Expertise seit 2017: Hunderte Anlagen inspiziert – wir kombinieren Drohnen-VT mit klassischen ZfP-Methoden für umfassende Zustandserfassung.

    Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) ermöglicht die Untersuchung von Materialien und Bauteilen auf Defekte, ohne deren Struktur zu beeinträchtigen – unverzichtbar in sicherheitskritischen Industrien.

    Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Kopterflug Inspection Services GmbH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben. Maßgeblich sind immer die aktuellen Fassungen der Verordnungen auf gesetze-im-internet.de und baua.de.

    Zerstörungsfreie Prüfung mit Drohnenunterstützung wird in Stahlwerken in Duisburg und Salzgitter ebenso eingesetzt wie in Kraftwerken in Hamm und Heilbronn.

    VT – Sichtprüfung

    Grundlage aller ZfP-Methoden, ideal mit Drohne

    UT – Ultraschall

    Tiefenliegende Defekte und Wandstärken

    RT – Durchstrahlung

    Innere Struktur und Volumenfehler

    ET – Wirbelstrom

    Schnelle elektromagnetische Prüfung

    MT – Magnetpulver

    Oberflächenrisse in Stahl sichtbar machen

    PT – Eindringprüfung

    Farbstoffe zeigen Risse an allen Materialien

    AE – Schallemission

    Echtzeit-Überwachung aktiver Defekte

    TT – Thermografie

    Wärmebilder zeigen thermische Anomalien

    Die 8 ZfP-Methoden im Überblick

    Von der Sichtprüfung bis zur Thermografie – jede Methode hat spezifische Stärken und Einsatzgebiete.

    Visuelle Prüfung (VT)

    Flyability Elios 3 / DJI M30T

    Die grundlegendste ZfP-Methode: Erkennung sichtbarer Oberflächendefekte wie Risse, Korrosion und Verformungen. Mit Drohnen massiv aufgewertet – die Elios 3 bringt 4K-Kamera und 16.000 Lumen LED in Confined Spaces, die DJI M30T bietet 200x Zoom für Außeninspektionen.

    Prüfziele:
    • Schweißnähte, Beton- und Stahlstrukturen
    • Tanks, Kessel, Reaktoren (Elios 3)
    • Rohrbrücken, Schornsteine, Fassaden (M30T)
    • Oberflächenrisse ab ca. 0,5 mm erkennbar
    Schnell und kostengünstig Drohne = kein Personenrisiko Unmittelbare Ergebnisse

    Ultraschallprüfung (UT)

    Flyability Elios 3 (UT-Payload verfügbar)

    Hochfrequente Schallwellen durchdringen das Material und reflektieren an Defekten. Erkennt Risse, Hohlräume und Wandstärkenänderungen im Inneren – besonders wichtig für dickwandige Druckbehälter und Rohrleitungen. Der UT-Payload der Elios 3 ermöglicht Wandstärkenmessungen ohne Personeneinstieg.

    Prüfziele:
    • Schweißnähte, Rohre und Druckbehälter
    • Wandstärkenmessung zur Korrosionsüberwachung
    • Varianten: Phased-Array (PAUT), TOFD
    • Gesamte Wandstärke prüfbar
    Hohe Tiefenauflösung Elios 3 UT-Payload Automatisierbar

    Durchstrahlungsprüfung (RT)

    Nicht drohnenkompatibel

    Röntgen- oder Gammastrahlen durchleuchten das Material – wie beim Arzt. Innere Defekte (Poren, Einschlüsse, Risse) werden als Schattenbild sichtbar. Unverzichtbar für Schweißnahtprüfung an Druckbehältern und Pipelines, aber aufwändig und strahlenschutzpflichtig.

    Prüfziele:
    • Schweißnähte an Druckbehältern und Pipelines
    • Gussbauteile auf innere Volumenfehler
    • Varianten: Computed (CR) und Digital (DR) Radiography
    • Erkennt Oberflächen- und Volumenfehler
    Detaillierte Innenstruktur Permanente Dokumentation Große/dicke Bauteile

    Wirbelstromprüfung (ET)

    Nicht drohnenkompatibel

    Elektromagnetische Methode: Ein wechselndes Magnetfeld induziert Wirbelströme im Material. Defekte stören den Stromfluss und werden kontaktlos detektiert. Extrem schnell und ideal für leitfähige Metalle wie Aluminium, Kupfer und Titan – besonders in der Luftfahrt.

    Prüfziele:
    • Flugzeugrümpfe und Triebwerke (Aluminium, Titan)
    • Rohrbündel in Wärmetauschern
    • Eindringtiefe: 0–6 mm (oberflächennah)
    • Varianten: Surface Probe, Array Probes, Encircling Coil
    Berührungslos und schnell Hohe Prüfgeschwindigkeit Automatisierbar

    Magnetpulverprüfung (MT)

    Nicht drohnenkompatibel

    Ferromagnetische Materialien werden magnetisiert, Eisenpartikel auf die Oberfläche aufgetragen. An Defekten sammeln sich die Partikel und machen Risse sichtbar – mit UV-Licht besonders deutlich. Schnell, kostengünstig und hochempfindlich für Oberflächenrisse in Stahl.

    Prüfziele:
    • Schweißnähte an Stahlkonstruktionen
    • Gussteile, Kurbelwellen, Getriebe
    • Druckbehälter und Rohrleitungen (Öl & Gas)
    • Eindringtiefe: 0–3 mm
    Schnell und kostengünstig Sofort sichtbare Ergebnisse Fluoreszierend + UV

    Eindringprüfung (PT)

    Nicht drohnenkompatibel

    Farbiges oder fluoreszierendes Eindringmittel dringt in Oberflächenrisse ein. Nach Reinigung und Entwickler-Auftrag werden die Defekte sichtbar. Universell einsetzbar für alle nicht-porösen Materialien – Metalle, Glas, Keramik, Kunststoffe.

    Prüfziele:
    • 5 Schritte: Reinigung → Eindringmittel → Reinigung → Entwickler → Inspektion
    • Schweißnähte, Gussteile, Edelstahlkomponenten
    • Universell: alle nicht-porösen Materialien
    • Nur offene Oberflächenrisse erkennbar
    Universell einsetzbar Kostengünstig Einfache Durchführung

    Akustische Emissionsprüfung (AE)

    Nicht drohnenkompatibel

    Passive Methode: Sensoren erfassen Schallwellen, die durch wachsende Risse oder Spannungen im Material entstehen. Ermöglicht Echtzeit-Überwachung großer Strukturen mit wenigen Sensoren – ideal für Brücken, Druckbehälter und Pipelines.

    Prüfziele:
    • Brücken, Offshore-Plattformen (Strukturüberwachung)
    • Druckbehälter bei Druckprüfungen
    • Pipelines (Leckageerkennung)
    • Nur aktive Defekte erkennbar (Material muss sich verändern)
    Echtzeit-Überwachung Große Reichweite Permanente Installation möglich

    Thermografie (TT)

    Flyability Elios 3 / DJI M30T

    Infrarotkamera misst Temperaturunterschiede auf Oberflächen. Defekte wie Delaminationen, Feuchtigkeit oder Korrosion unter Isolierung (CUI) verändern den Wärmestrom. Drohnenkompatibel: Elios 3 mit Thermo-Payload für Confined Spaces, DJI M30T mit radiometrischer IR-Kamera für Außen.

    Prüfziele:
    • CUI-Erkennung (Korrosion unter Isolierung)
    • Hotspots an Schaltanlagen und Motoren
    • Feuchtigkeit und Leckagen in Gebäuden
    • Varianten: Passive und aktive Thermografie
    Berührungslos und schnell Elios 3 Thermo-Payload M30T IR-Kamera

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    LiDAR-3D-Scan Kessel-Brenner

    Fazit: ZfP als Schlüssel zu sicheren und effizienten Anlagen

    Drohnentechnologie erweitert die ZfP

    Von 8 ZfP-Methoden sind 3 direkt drohnenkompatibel: Sichtprüfung (VT), Ultraschall (UT-Payload) und Thermografie (TT) – alle mit der Flyability Elios 3 in Confined Spaces einsetzbar. Die DJI M30T ergänzt mit Zoom und Infrarot für Außeninspektionen.

    Unsere Expertise seit 2017: Wir kombinieren drohnengestützte VT und Thermografie mit klassischen ZfP-Methoden für umfassende Zustandserfassung – schneller, sicherer und bis zu 80% günstiger.

    ZfP-Methoden auf einen Blick:
    MethodeDefekttypEindringtiefeKontakt nötig?Drohnenkompatibel (ELIOS 3)
    Sichtprüfung (VT)OberflächendefekteNur OberflächeNein✅ (4K-Kamera)
    Ultraschall (UT)Innen + OberflächeGesamte WandstärkeJa✅ (UT-Payload verfügbar)
    Durchstrahlung (RT)VolumenfehlerDurchstrahlungJa (Strahlenquelle)
    Wirbelstrom (ET)Oberflächennah0–6 mmJa
    Magnetpulver (MT)Oberflächenrisse0–3 mmJa (Magnetisierung)
    Eindringprüfung (PT)Offene RisseNur OberflächeJa (Prüfmittel)
    Schallemission (AE)Aktive DefekteGlobalJa (Sensoren fest)
    Thermografie (TT)Therm. Anomalien, CUIOberflächennahNein✅ (ELIOS 3 Payload)

    Erhöhte Sicherheit

    Kein Personenrisiko bei drohnengestützter VT und Thermografie

    Schnellere Inspektionen

    Keine Gerüste nötig – Drohneninspektion in Stunden statt Wochen

    60–80% Kostenersparnis

    Deutlich kosteneffizienter als klassische Zugangsmethoden

    Digitale Dokumentation

    Hochauflösende 4K-Videos, LiDAR-3D-Modelle und Thermografie-Daten

    Häufig gestellte Fragen zur Sichtprüfung mit Drohnen

    Was ist eine Sichtprüfung mit Drohnen und wofür wird sie eingesetzt?

    Sichtprüfung (VT) mit Drohnen bedeutet: visuelle Inspektion von Anlagen mittels ferngesteuerter Flugsysteme mit hochauflösenden Kameras. Einsatzgebiete: Tanks, Kessel, Reaktoren, Schornsteine, Rohrbrücken, Fassaden, Schächte. Vorteil: Kein Gerüstbau, kein Personeneinstieg, drastisch erhöhte Sicherheit. Drohnen erfassen Daten in Echtzeit, die sofort gespeichert und für umfassende Analyse verwendet werden können.

    Welche Drohnenmodelle sind für die Sichtprüfung geeignet?

    Je nach Einsatzgebiet: Flyability Elios 3 für Confined Spaces (Tanks, Kessel, Reaktoren) – kollisionsgeschützt, 4K-Kamera, optional Thermografie, LiDAR. DJI M30T für Außeninspektionen (Rohrbrücken, Schornsteine, Gebäude) – Zoomkamera, radiometrische Infrarotkamera. Beide Systeme ermöglichen hochauflösende visuelle Inspektionen ohne Personenrisiko.

    Welche Voraussetzungen sind für eine Sichtprüfung in engen Räumen erforderlich?

    Technische Voraussetzungen: Zugangsöffnung (ab 50 cm für Elios 3), ausreichende Sichtverhältnisse oder eigene Beleuchtung (Elios 3: 16.000 Lumen), Explosionsschutz beachten (ATEX-Zonen). Organisatorisch: Freimessung nach DGUV (für Personeneinstieg nicht erforderlich, aber Drohne darf keine Zündquelle sein), Sicherheitskonzept, Genehmigungen. Keine DGUV-Befahrungsmaßnahmen für Inspektoren notwendig – großer Sicherheitsvorteil.

    Wie unterstützen LiDAR und Kartenerstellung die Sichtprüfung?

    LiDAR (Light Detection and Ranging) der Elios 3 erstellt präzise 3D-Punktwolken: Vermessung von Deformationen und Verformungen, GPS-unabhängige Navigation in Innenräumen, wiederholbare Inspektionen aus exakt derselben Position, digitaler Zwilling für Wartungsplanung, Volumenberechnungen (z.B. Sedimente). Diese Kombination aus VT + 3D-Vermessung ermöglicht umfassende Zustandserfassung.

    Was sind typische Schäden, die bei der Sichtprüfung erkannt werden?

    Oberflächendefekte die visuell erkennbar sind: Korrosion (Flächenkorrosion, Lochfraß, Spaltkorrosion), Risse und Ermüdungsbrüche (ab ca. 0,5 mm sichtbar), Verformungen und Deformationen, Beschädigungen an Schweißnähten, Abplatzungen und Erosion, Sedimente und Ablagerungen, Undichtigkeiten (bei Betrieb), beschädigte Isolierungen. Bei Bedarf werden auffällige Bereiche mit anderen ZfP-Methoden (UT, MT, PT) detailliert untersucht.

    Welche Strategien sind bei der Sichtprüfung sinnvoll?

    Systematischer Ansatz: 1. Vorbesprechung: Klärung kritischer Bereiche, bekannte Probleme. 2. Flugplanung: Definition der Inspektionsroute, Priorisierung hochbelasteter Bereiche (Schweißnähte, Übergänge). 3. Durchführung: Vollständige Abdeckung mit 4K-Aufnahmen, Detailaufnahmen auffälliger Stellen. 4. Auswertung: Analyse durch erfahrene Inspektoren, Klassifizierung nach Schweregrad. 5. Bericht: Detaillierte Dokumentation mit Befundübersicht und Priorisierung.

    Wie beeinflussen Winde die Sichtprüfung im Außenbereich?

    Bei Außeninspektionen (z.B. DJI M30T): Windgeschwindigkeiten bis ca. 12 m/s sind möglich (modellabhängig), starker Wind beeinträchtigt Bildstabilität (Gimbal kompensiert), Sicherheitsaspekte: Windböen können Drohne aus Position drücken. Bei Confined Spaces (Elios 3): Kein Wind im Innenraum, stabile Flugbedingungen. Wir klären die Durchführbarkeit vor Ort und verschieben bei zu schlechten Bedingungen.

    Welche Dokumentation ist erforderlich, um die Ergebnisse der Sichtprüfung nachvollziehbar zu machen?

    Umfassende Dokumentation: 4K-Videos der gesamten Inspektion, hochauflösende Fotos kritischer Bereiche, LiDAR-3D-Punktwolken (bei Elios 3), Thermografie-Aufnahmen (optional), detaillierter Inspektionsbericht mit Zustandserfassung, Schadenserfassung und systematischer Befundübersicht, alle Rohdaten zur eigenen Auswertung. Erfüllt Anforderungen nach BetrSichV, DGUV und DIN EN ISO 17637 (VT).

    Wie lässt sich die Bildqualität bei reflektierenden Oberflächen verbessern?

    Herausforderung: Spiegelnde Oberflächen (Edelstahl, polierte Metalle) können Blendeffekte verursachen. Lösungen: Anpassung der Beleuchtungsstärke (Elios 3: variable LED-Intensität), Variation des Betrachtungswinkels, Polarisationsfilter (bei Bedarf), Kombination aus Video und Standbildern mit unterschiedlichen Einstellungen. Erfahrene Operatoren kennen diese Herausforderungen und passen die Inspektion entsprechend an.

    Warum ist die Wahl des Betrachtungsabstands bei der Sichtprüfung wichtig?

    Der Abstand beeinflusst: Detailauflösung: Zu weit entfernt → kleine Risse nicht sichtbar. Überblick: Zu nah → Gesamtzusammenhang geht verloren. Bildschärfe: Jede Kamera hat optimalen Fokusbereich. Best Practice: Kombination aus Überblicksflügen (gesamte Struktur) und Detailaufnahmen (kritische Bereiche). Die Elios 3 4K-Kamera ermöglicht auch aus sicherem Abstand hohe Detailauflösung – digitaler Zoom in der Nachbearbeitung möglich.

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    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
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    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Gründer & Geschäftsführer · Dipl.-Ing. Maschinenbau mit langjähriger Erfahrung in der Projektplanung.

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