In Deutschland müssen viele Industrie-Anlagen regelmäßig geprüft werden. Das steht in der Betriebs-Sicherheits-Verordnung (BetrSichV). Eine Drohne kann dabei helfen: Sie liefert die Bild-Daten, ohne dass ein Mensch in den Behälter einsteigen muss.
Was ist die BetrSichV?
Die BetrSichV steht für Betriebs-Sicherheits-Verordnung. Das ist ein deutsches Gesetz. Es sagt: Bestimmte Anlagen müssen regelmäßig geprüft werden. Das dient der Sicherheit.
Der Betreiber ist verantwortlich. Er muss die Prüfungen organisieren und dokumentieren. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder sogar Betriebs-Stilllegung.
Was wird geprüft?
Es gibt verschiedene Prüfungen:
Innere Prüfung: Man schaut sich den Behälter von innen an. Gibt es Korrosion? Risse? Beschädigungen?
Äußere Prüfung: Man schaut sich den Behälter von außen an. Wie ist der Zustand der Isolierung und der Konstruktion?
Festigkeits-Prüfung: Man testet, ob der Behälter noch dem Druck standhält.
Wer prüft? Das macht eine ZÜS (zugelassene Überwachungs-Stelle). Das ist zum Beispiel der TÜV oder die DEKRA. Oder eine befähigte Person nach TRBS 1203.
Was macht die Drohne?
Wichtig: Die Drohne ist ein Werkzeug. Sie ersetzt nicht den Sach-Verständigen. Sie ersetzt nicht den TÜV.
Die Drohne ändert, wie der Sach-Verständige an seine Daten kommt:
Früher: Ein Mensch musste in den Behälter einsteigen. Dafür brauchte man Gerüst, Rettungs-Team, Atem-Schutz und eine Befahr-Erlaubnis.
Heute: Die Drohne fliegt hinein und macht 4K-Videos, Fotos und 3D-Karten. Der Sach-Verständige schaut sich alles auf einem Bildschirm an. Er kann den Piloten in Echt-Zeit dirigieren.
Der Sach-Verständige trifft die Prüf-Entscheidung. Die Drohne liefert die Daten-Grundlage.
Was sind die Vorteile?
Kein Personen-Einstieg nötig. Kein Gerüst, kein Rettungs-Team, kein Atem-Schutz.
Weniger Still-Stand. Die Inspektion geht schneller. Die Anlage ist früher wieder in Betrieb.
Bessere Dokumentation. 4K-Video, hochauflösende Fotos und 3D-Modelle sind genauer als handschriftliche Notizen.
Vergleichbar. Beim nächsten Prüf-Termin kann man genau vergleichen, wie sich der Zustand verändert hat.
Kostenersparnis. Gerüst und Sicherheits-Aufwand entfallen. Oft bis zu 80% weniger Kosten.
Wichtig zu wissen
Kopterflug ist keine Prüf-Organisation. Wir sind kein TÜV, keine DEKRA, keine ZÜS. Wir liefern die Inspektions-Daten.
Die Prüf-Entscheidung trifft immer der Sach-Verständige. Er bewertet die Daten und entscheidet, ob die Anlage sicher ist.
Die Akzeptanz wächst. Immer mehr TÜV-Prüfer und ZÜS akzeptieren Drohnen-Daten als Prüf-Grundlage.
Dieser Artikel ist keine Rechts-Beratung. Maßgeblich sind immer die aktuellen Fassungen der Verordnungen.
Häufige Fragen
Akzeptiert der TÜV die Drohnen-Daten?
Immer häufiger ja. Viele TÜV-Prüfer nutzen unsere Berichte als Prüf-Grundlage. Wir stimmen das Format vorher mit Ihrem Sach-Verständigen ab.
Was genau liefert Kopterflug?
Wir liefern: 4K-Videos, hochauflösende Fotos, Wärmebild-Aufnahmen (Thermografie) und LiDAR-3D-Modelle. Außerdem einen Bericht mit Befunden und Bild-Nachweisen.
Welche Anlagen können per Drohne geprüft werden?
Druck-Behälter, Dampf-Kessel, Lager-Tanks, Silos, Schornsteine und viele andere. Die Drohne passt durch Öffnungen ab 60 Zentimeter Durchmesser.
Muss trotzdem noch ein Mensch einsteigen?
In vielen Fällen nicht. Wenn der Sach-Verständige an bestimmten Stellen eine Kontakt-Prüfung braucht (zum Beispiel Ultra-Schall-Messung), muss gezielt jemand hin. Aber der Umfang ist viel geringer.
Was kostet eine Drohnen-Inspektion für die BetrSichV-Prüfung?
Die Kosten hängen von der Anlage ab. Weil Gerüst und Rettungs-Team entfallen, ist die Drohne oft deutlich günstiger als die klassische Methode. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Kontakt
Steht bei Ihnen eine wiederkehrende Prüfung an? Wir klären gerne, ob die Drohne für Ihre Anlage geeignet ist.