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Zerstörungsfreie Prüfung mit Drohne an einem Tank

Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) mit Drohne

Zerstörungsfreie Prüfung bedeutet: Man prüft eine Anlage, ohne sie zu beschädigen. Die Drohne bringt drei Prüf-Verfahren gleichzeitig in Tanks, Kessel und enge Räume. Kein Mensch muss einsteigen. Kein Gerüst wird gebraucht.

Was ist ZfP?

ZfP steht für Zerstörungsfreie Prüfung. Auf Englisch: NDT (Non-Destructive Testing).

Es gibt verschiedene Verfahren. Alle haben das gleiche Ziel: Den Zustand einer Anlage prüfen, ohne sie zu beschädigen.

Die wichtigsten Verfahren sind:

Das Problem bei ZfP war nie die Mess-Technik. Das Problem war der Zugang. Gerüste, Seil-Zugang oder Personen-Einstieg kosten Zeit und Geld und sind gefährlich.

Drei Sensoren in einer Drohne

ELIOS 3 Drohne mit drei Sensoren für ZfP

Die ELIOS 3 bringt drei Prüf-Verfahren gleichzeitig in die Anlage.

Die Flyability ELIOS 3 hat drei Sensoren:

Alle drei Sensoren arbeiten gleichzeitig in einem Flug. Das spart Zeit und liefert mehr Daten als eine klassische Begehung.

Was kann die Drohne – und was nicht?

Die Drohne kann berührungslose Verfahren. Das sind: Sicht-Prüfung, Thermografie und LiDAR.

Die Drohne kann keine Kontakt-Verfahren. Ultra-Schall (UT), Magnet-Pulver (MT) und Eindring-Prüfung (PT) brauchen physischen Kontakt mit der Oberfläche. Das kann eine fliegende Drohne nicht leisten.

Verfahren Kann die Drohne das? Erklärung
Sicht-Prüfung (VT) Ja 4K-Kamera, kein Kontakt nötig
Thermografie Ja Wärmebild-Kamera, kein Kontakt nötig
LiDAR / 3D Ja Laser-Vermessung, kein Kontakt nötig
Ultra-Schall (UT) Nein Braucht Kontakt zur Oberfläche
Magnet-Pulver (MT) Nein Braucht Kontakt zur Oberfläche
Eindring-Prüfung (PT) Nein Braucht Kontakt zur Oberfläche

Hybrid-Inspektion: Das Beste aus beiden Welten

Der beste Ansatz ist die Hybrid-Inspektion. Das bedeutet: Erst die Drohne, dann der Mensch – aber nur wo nötig.

Schritt 1: Drohne fliegt

Die ELIOS 3 fliegt die gesamte Anlage ab. Sie macht 4K-Videos, Wärmebilder und eine 3D-Karte. Alle Auffälligkeiten werden im 3D-Modell markiert.

Schritt 2: Auswertung

Der Sach-Verständige schaut sich die Daten an. Er entscheidet, wo eine Kontakt-Prüfung nötig ist.

Schritt 3: Gezielter Einsatz

Nur an den markierten Stellen geht ein Prüfer hin und führt Ultra-Schall oder andere Kontakt-Prüfungen durch. Das spart enorm viel Zeit und Aufwand.

Was sind die Vorteile?

Häufige Fragen

Ist die Drohnen-Prüfung norm-konform?

Die ELIOS 3 erfüllt die technischen Anforderungen für Sicht-Prüfung (ISO 17637) und Thermografie (DIN 54190). Ob eine Prüf-Organisation die Daten akzeptiert, wird im Einzelfall entschieden. Die Akzeptanz wächst stetig.

Kann die Drohne Ultra-Schall messen?

Die ELIOS 3 hat eine optionale UT-Erweiterung. Für klassische Ultra-Schall-Kontakt-Prüfungen setzen wir aber auf die Hybrid-Methode: Drohne findet die Stellen, Prüfer misst gezielt.

Für welche Anlagen-Größen ist die Drohne geeignet?

Die ELIOS 3 passt durch Öffnungen ab 60 Zentimeter. Im Inneren kann sie in kleinen Räumen und in großen Hallen fliegen. Mit Kabel-Verbindung (Tether) ist bis zu 1 Stunde Flug-Zeit möglich.

Welche Daten bekomme ich?

Sie erhalten: 4K-Video, Wärmebild-Aufnahmen (radiometrisch), LiDAR-Punkt-Wolken (3D) und einen PDF-Bericht mit Befunden. Die Daten sind kompatibel mit gängigen CAD-Systemen.

Ersetzt die Drohne den ZfP-Prüfer?

Nein. Die Drohne ist ein Werkzeug. Sie erweitert den Aktions-Radius des Prüfers. Der Prüfer wertet die Daten aus und trifft die Entscheidungen – aus dem sicheren Bereich.

Kontakt

Möchten Sie wissen, ob die Drohne für Ihre ZfP-Aufgabe geeignet ist? Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.