Die 8 häufigsten Korrosions-Arten in Industrie-Anlagen
Korrosion bedeutet: Metall wird zerstört. Zum Beispiel durch Rost, Säure oder Feuchtigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Korrosion. Hier erklären wir die 8 wichtigsten Arten. Und wie eine Drohne dabei hilft, Schäden früh zu erkennen.
Was ist Korrosion?
Korrosion heißt: Metall wird langsam zerstört. Das passiert durch Wasser, Säure, Salz oder andere Stoffe. Am bekanntesten ist Rost. Rost entsteht, wenn Stahl mit Wasser und Sauerstoff in Kontakt kommt.
In Industrie-Anlagen ist Korrosion ein großes Problem. Denn: Behälter, Rohre und Kessel können durch Korrosion undicht werden. Das ist gefährlich und teuer.
Warum ist Korrosion gefährlich?
Korrosion kann gefährlich sein, weil:
- Anlagen können kaputt gehen. Das führt zu ungeplanten Stillständen.
- Giftige Stoffe können auslaufen. Das ist schlecht für Menschen und Umwelt.
- Reparaturen kosten viel Geld. Früh erkennen spart Kosten.
- Sicherheits-Risiko. Korrodierte Teile können brechen.
Die 8 Korrosions-Arten
Die ELIOS 3 Drohne erkennt alle 8 Korrosions-Arten – auch an schwer erreichbaren Stellen.
1. Flächen-Korrosion
Die häufigste Art. Das Metall rostet gleichmäßig auf der ganzen Fläche. Man erkennt sie an Rost-Flecken und Verfärbungen. Betrifft vor allem Stahl-Konstruktionen ohne Schutz-Beschichtung.
2. Lochfraß-Korrosion
Sehr gefährlich! Kleine Löcher fressen sich tief ins Metall – oft unsichtbar von außen. Besonders bei Kontakt mit Salz oder Chlor. Kann zu plötzlichem Durchbruch führen.
3. Spalt-Korrosion
Entsteht in engen Zwischenräumen. Zum Beispiel an Schrauben, Flanschen oder überlappenden Blechen. In den Spalten sammelt sich Feuchtigkeit – das fördert Korrosion.
4. Interkristalline Korrosion
Greift das Metall von innen an – entlang der Korn-Grenzen (das sind die Grenzen zwischen den kleinen Metall-Kristallen). Besonders an Schweißnähten. Von außen kaum zu sehen.
5. Spannungsriss-Korrosion
Wenn Metall unter Spannung steht und gleichzeitig korrosive Stoffe einwirken, können Risse entstehen. Sehr gefährlich bei Druck-Behältern und Rohrleitungen.
6. Galvanische Korrosion
Passiert, wenn zwei verschiedene Metalle in Kontakt kommen und Feuchtigkeit dazukommt. Das unedlere Metall wird zerstört. Zum Beispiel: Aluminium neben Stahl.
7. Mikrobiell induzierte Korrosion (MIC)
Bakterien und Mikroorganismen können Korrosion verursachen. Sie bilden einen Bio-Film auf der Metall-Oberfläche. Ihre Stoff-Wechsel-Produkte greifen das Metall an. Kommt oft in Wasser-Systemen und Tanks vor.
8. Erosions-Korrosion
Kombination aus Strömung und Korrosion. Wenn Flüssigkeiten oder Gase schnell an Metall vorbeiströmen, wird die Schutz-Schicht abgetragen. Betrifft vor allem Pumpen, Ventile und Rohrleitungen.
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3 für Innen-Inspektionen und die DJI Matrice 30T für Außen-Inspektionen.
- 4K-Kamera – erkennt selbst frühe Stadien von Korrosion
- 16.000 Lumen LED-Licht – macht dunkle Behälter hell
- LiDAR-Sensor – erstellt eine 3D-Karte und misst Veränderungen
- Wärme-Bild-Kamera – zeigt versteckte Feuchtigkeit
Die Drohne fliegt in den Behälter. Kein Mensch muss einsteigen. Das ist sicherer und schneller.
Vorteile der Drohnen-Inspektion
- Kein Gerüst nötig. Spart Kosten und Zeit.
- Kein Personen-Einstieg. Viel sicherer.
- Früherkennung. Schäden werden erkannt, bevor sie gefährlich werden.
- Vergleichbar. Man kann die Ergebnisse von heute mit späteren Inspektionen vergleichen.
- Detaillierter Bericht. Sie bekommen Bilder, 3D-Modelle und eine Liste aller Befunde.
Häufige Fragen
Wie erkennt man frühe Anzeichen von Korrosion?
Verfärbungen, Rost-Flecken und Oberflächen-Veränderungen sind frühe Anzeichen. Die ELIOS 3 mit ihrer 4K-Kamera erkennt diese Anzeichen auch an schwer erreichbaren Stellen.
Welche Anlagen-Teile sind besonders gefährdet?
Schweißnähte, Übergänge zwischen verschiedenen Metallen, Bereiche mit stehendem Wasser und Spalten sind besonders gefährdet.
Wie oft sollte man auf Korrosion prüfen?
Bei kritischen Anlagen: jedes Jahr. Bei weniger kritischen Anlagen: alle 2 bis 3 Jahre. Mit der Drohne geht das schnell und einfach.
Was kostet es, wenn man Korrosion nicht rechtzeitig erkennt?
Ungeplante Stillstände, Not-Reparaturen und Umwelt-Schäden kosten sehr viel Geld. Früherkennung mit der Drohne ist viel günstiger.
Wie funktioniert die Korrosions-Erkennung per Drohne?
Die ELIOS 3 fliegt in den Behälter. Sie macht 4K-Bilder und erstellt ein 3D-Modell. Unser Team wertet die Daten aus und erstellt einen Bericht mit allen Befunden.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Korrosions-Erkennung mit Drohnen? Wir helfen Ihnen gerne.