Unterwasser-Inspektion mit einer Unterwasser-Drohne
Kopterflug prüft Anlagen unter Wasser. Wir benutzen dafür eine Unterwasser-Drohne. Kein Taucher muss ins Wasser. Die Anlage muss nicht geleert werden. Das spart Zeit und Geld – und ist sicherer.
Was ist eine Unterwasser-Inspektion?
Viele Anlagen haben Bereiche unter Wasser. Zum Beispiel:
- Der Boden eines großen Tanks
- Der Rumpf eines Schiffes
- Eine Kaimauer im Hafen
- Ein Becken in einer Kläranlage
Diese Bereiche müssen regelmäßig geprüft werden. Man nennt das Inspektion. Dabei sucht man nach Schäden. Zum Beispiel nach Rost, Rissen oder Ablagerungen.
Früher gab es zwei Möglichkeiten:
- Einen Taucher schicken – das ist gefährlich und teuer. In vielen Industrie-Anlagen ist Tauchen nicht erlaubt.
- Die Anlage leeren – das dauert Wochen. Der Betrieb steht still. Das kostet sehr viel Geld.
Kopterflug macht das anders. Wir schicken eine Unterwasser-Drohne hinein. Sie filmt alles. Ihr Team bleibt oben und schaut auf einen Bildschirm.
Die Unterwasser-Drohne
Der Chasing M2 Pro Max – unsere Unterwasser-Drohne. Sie ist kompakt und sehr wendig.
Die Drohne heißt Chasing M2 Pro Max. Fachleute nennen sie auch ROV. Das bedeutet: Fahrzeug, das von außen gesteuert wird.
Die Drohne hat wichtige Eigenschaften:
- 4K-Kamera – macht sehr scharfe Bilder und Videos auch unter Wasser
- 8.000 Lumen Flut-Licht – erhellt auch dunkle Bereiche sehr gut
- 8 Trieb-Werke – sie kann sich in alle Richtungen bewegen, auch rückwärts
- Kabel-Verbindung – die Drohne ist immer mit einem Kabel verbunden. Sie kann nicht verloren gehen.
- Bis zu 200 m Tiefe – das reicht für fast alle Industrie-Anlagen
Ein Pilot steuert die Drohne von oben. Er sieht auf einem Bildschirm, was die Drohne sieht.
Wo wird die Drohne eingesetzt?
Die Drohne sucht nach Schäden unter Wasser. Zum Beispiel:
- Rost – wenn Metall durch Wasser kaputt geht
- Risse – in Wänden oder Schweißnähten
- Ablagerungen – wenn sich Schlamm oder andere Stoffe am Boden sammeln
- Bewuchs – wenn Algen oder Muscheln am Rumpf oder an der Wand wachsen
- Kaputte Schutz-Schichten – wenn die Farbe oder Beschichtung sich löst
Was sind die Vorteile?
- Kein Taucher muss ins Wasser. Das ist viel sicherer. In vielen Anlagen ist Tauchen sowieso verboten.
- Die Anlage muss nicht geleert werden. Der Betrieb läuft weiter. Das spart sehr viel Zeit und Geld.
- Sehr helles Licht. Die Drohne hat 8.000 Lumen. Das macht gute Bilder auch bei trübem Wasser.
- Sehr wendig. Die Drohne kommt auch in enge Ecken, unter Überhänge und schmale Einläufe.
- Gute Dokumentation. 4K-Videos und strukturierte Berichte. Prüfer und Versicherungen können damit arbeiten.
- Wiederholbar. Man kann später an denselben Stellen nochmal schauen. So sieht man, ob ein Schaden größer geworden ist.
- Schnell planbar. Kein Taucher-Team, keine Behörden-Genehmigung für Personen-Einsatz. Wir sind oft innerhalb weniger Werk-Tage vor Ort.
Drohne oder Taucher?
| Taucher oder Entleeren | Mit der Unterwasser-Drohne | |
|---|---|---|
| Muss die Anlage geleert werden? | Oft ja – das dauert Tage bis Wochen | Nein – die Drohne taucht in die befüllte Anlage |
| Muss ein Mensch ins Wasser? | Ja – mit Sicherheits-Ausrüstung und Rettungs-Team | Nein – alle bleiben oben, die Drohne macht alles |
| Vorbereitung | Tauch-Team mobilisieren, viele Genehmigungen | Kurzfristig möglich – oft innerhalb weniger Tage |
| Bild-Qualität | Handkamera, begrenzte Beleuchtung | 4K-Kamera + 8.000 Lumen Licht |
| Tiefe | Taucher: maximal 50 Meter, sehr teuer | Bis zu 200 Meter Tiefe |
| Betrieb während der Inspektion | Oft Stopp nötig – Tage bis Wochen Ausfall | Betrieb läuft weiter – kein Produktions-Ausfall |
Was kann die Drohne nicht?
Die Drohne macht eine Sicht-Inspektion. Sie liefert Bilder und Videos. Das bedeutet:
- Sie misst keine Wand-Dicken. Dafür braucht man andere Geräte.
- Sie kann nicht in sehr enge Rohre fahren – die Öffnung muss mindestens etwa 20 cm groß sein.
- Bei sehr starker Trübung – wenn viel Schlamm aufgewirbelt ist – kann die Sicht eingeschränkt sein.
- Bei sehr starken Strömungen kann sie schwierig zu steuern sein.
Wir sagen Ihnen ehrlich, ob der ROV-Einsatz für Ihre Anlage sinnvoll ist – noch im ersten Gespräch.
So läuft ein Einsatz ab
Schritt 1: Erstes Gespräch (kostenlos)
Wir sprechen zusammen. Welche Anlage soll geprüft werden? Wie tief ist das Wasser? Wie groß ist die Zugangs-Öffnung? Wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
Schritt 2: Angebot und Termin
Sie bekommen ein festes Angebot – keine Überraschungen bei den Kosten. Wir vereinbaren einen Termin. Das geht oft viel schneller als ein Taucher-Einsatz.
Schritt 3: Einsatz vor Ort
Unser Team kommt zu Ihnen. Die Drohne wird ins Wasser gelassen. Der Pilot steuert sie und sieht alles live auf dem Bildschirm. Ihre Anlage läuft während der Inspektion weiter.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit 4K-Bildern, einer Liste aller Befunde, Beschreibungen und Empfehlungen. Der Bericht ist revisions-sicher und für Prüfer geeignet.
Wer sind wir?
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Inspektionen für die Industrie – mit Drohnen und Unterwasser-Drohnen. Seit 2017.
Wir arbeiten immer zu zweit: ein Pilot und ein Assistent. Klare Aufgaben. Keine Improvisation vor Ort.
Häufige Fragen
Warum eine Drohne statt eines Tauchers?
In vielen Industrie-Anlagen darf man nicht tauchen – wegen gefährlichen Stoffen im Wasser oder zu engen Räumen. Und eine Drohne macht bessere Bilder: 4K statt einer kleinen Hand-Kamera. Außerdem ist es viel schneller und sicherer.
Muss die Anlage geleert werden?
Nein – das ist der große Vorteil. Die Drohne taucht in die befüllte Anlage. Tanks, Sprinkler-Becken und Hafen-Becken bleiben in Betrieb. Kein Produktions-Ausfall.
Wie tief kann die Drohne tauchen?
Bis zu 200 Meter Tiefe. Das reicht für fast alle Industrie-Anlagen. Für Tanks, Sprinkler-Becken und Hafen-Strukturen ist die Tiefe kein Problem.
Kann die Drohne sich verhängen?
Nein. Die Drohne ist immer mit einem Kabel verbunden. Das Kabel ist die Rück-Leine. Sie kann nicht verloren gehen. Außerdem kann die Drohne rückwärts fahren und sich auf der Stelle drehen.
Wie gut sieht die Drohne in trübem Wasser?
Das Licht der Drohne hat 8.000 Lumen – das ist sehr hell. Auch in trübem Wasser macht sie oft brauchbare Bilder. Wir sprechen das vorher ehrlich mit Ihnen durch.
Wie lange dauert ein Einsatz?
Je nach Größe der Anlage zwischen 30 Minuten und einigen Stunden. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werk-Tagen. Das ist viel schneller als ein Taucher-Einsatz oder eine Entleerung.
Was kostet die Unterwasser-Inspektion?
Die Kosten hängen von der Größe der Anlage und dem gewünschten Umfang ab. Wir machen Ihnen ein festes Angebot – keine Überraschungen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Müssen wir etwas vorbereiten?
Nur wenig. Wir brauchen: eine Zugangs-Öffnung von mindestens etwa 20 cm, Angaben zur Wasser-Tiefe und zur Anlage, und Hinweise auf das Medium (z.B. Trinkwasser oder Prozess-Wasser). Keine Entleerung, keine besonderen Genehmigungen für Personen-Einstieg.
Kann man die Inspektion wiederholen und vergleichen?
Ja. Das ist ein großer Vorteil. Bei einer nächsten Prüfung fahren wir dieselben Stellen nochmal an. So sieht man: Wird ein Rost-Fleck größer? Wachsen die Ablagerungen? Das hilft bei der Planung von Reparaturen.
Wann ist die Drohne nicht geeignet?
Bei sehr engen Rohren unter etwa 20 cm Durchmesser, bei sehr starken Strömungen, oder wenn Wand-Dicken gemessen werden müssen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Drohne für Ihre Anlage passt – noch im ersten Gespräch.
Hat die Unterwasser-Drohne auch Sonar?
Die Drohne hat eine 4K-Kamera und starkes Licht (8.000 Lumen). Zusätzliche Sensoren wie Sonar kann man anbauen. Für die meisten Prüfungen – zum Beispiel Tank-Böden oder Sprinkler-Becken – reicht das Kamera-Bild aus.
Funktioniert die Drohne auch in Salz-Wasser?
Ja. Die Drohne funktioniert in Süß-Wasser und Salz-Wasser. Bei besonders aggressiven Flüssigkeiten (zum Beispiel Säuren) prüfen wir vorher, ob das Material der Drohne das aushält. Nach dem Einsatz wird die Drohne gründlich gereinigt.
Was bekomme ich nach der Unterwasser-Inspektion?
Sie bekommen einen Bericht als PDF mit: 4K-Video, Einzel-Bilder der wichtigen Stellen, Tiefen-Angaben und eine Bewertung des Zustands. Den Bericht können Sie an Sach-Verständige oder Ihre Versicherung weitergeben. Auf Wunsch bekommen Sie auch das komplette Video-Material.
Wirbelt die Drohne Schlamm auf?
Nur sehr wenig. Die Drohne hat 8 kleine Motoren, die sehr präzise steuern. Dadurch wirbelt sie viel weniger Schlamm auf als ein Taucher mit Flossen. Wir fahren langsam und mit Abstand über den Boden.
Kann die Drohne auch Kühl-Türme unter Wasser prüfen?
Ja. Kühl-Wasser-Becken und Einläufe in Kraft-Werken gehören zu den typischen Einsatz-Orten. Die Drohne dokumentiert Rost, Ablagerungen und Schäden am Beton unter Wasser. Mit der ELIOS 3 Drohne können wir auch den Bereich über dem Wasser prüfen.
Kann man über und unter Wasser gleichzeitig prüfen?
Ja. Für Behälter mit Luft und Wasser nutzen wir zwei Systeme: Die ELIOS 3 für den trockenen Bereich über dem Wasser. Und die Unterwasser-Drohne für alles unter Wasser. So bekommt man ein komplettes Bild – ohne den Behälter zu leeren.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Brauchen Sie ein Angebot? Schreiben Sie uns.