Drohnen-Inspektion in der Schwerindustrie
Kopterflug inspiziert Stahlwerke, Gießereien und Zementwerke mit einer Drohne. Kein Mensch muss in gefährliche Bereiche einsteigen. Die Drohne fliegt rein. Das ist sicherer und schneller.
Was ist Schwerindustrie?
Schwerindustrie bedeutet: Sehr große Fabriken mit schweren Maschinen und sehr hohen Temperaturen.
Typische Beispiele sind:
- Stahlwerke – Fabriken, die Stahl herstellen
- Hochöfen – sehr große Öfen, in denen Eisen oder Stahl gemacht wird
- Zementwerke – Fabriken, die Zement herstellen
- Gießereien – Fabriken, die Metall verarbeiten
- Schornsteine – sehr große Kamine von Industrieanlagen
- Industrieöfen – Öfen zum Erhitzen von Materialien
- Silos – große Behälter für Zement, Koks oder andere Materialien
Das Problem: Gefährliche Bereiche
In Stahlwerken und ähnlichen Fabriken gibt es viele gefährliche Bereiche. Diese Bereiche sind schwer für Menschen zu erreichen:
- Sehr heiß – Hochöfen haben Temperaturen bis 1.600 Grad Celsius
- Giftige Gase – Es kann Kohlenmonoxid und andere giftige Gase geben
- Sehr dunkel – Viele Bereiche haben kein Licht
- Eng und schwer zugänglich – Menschen passen oft nicht hinein
- Gefährliche Staubbelastung – Metall-Staub und Feinstaub sind schädlich
Wenn ein Mensch trotzdem in solche Bereiche einsteigt, braucht er viele Schutz-Maßnahmen. Das kostet viel Zeit und Geld. Außerdem ist es gefährlich.
Ein Stillstand des Hochofens oder der Anlage kostet Tausende bis Zehntausende Euro pro Stunde. Gerüstbau dauert Wochen.
Die Drohne als Lösung
Die ELIOS 3 Drohne mit Schutz-Käfig. Sie kann auch Wände berühren, ohne abzustürzen.
Kopterflug nutzt die Flyability ELIOS 3. Das ist eine besondere Drohne für schwierige Innen-Räume. Sie hat wichtige Eigenschaften:
- Schutz-Käfig aus Carbon – Die Drohne kann Wände berühren, ohne kaputtzugehen
- Kein GPS nötig – Sie findet sich auch in dunklen Räumen zurecht
- 4K-Kamera – Sehr gute Videos und Fotos
- Wärmebild-Kamera – Sieht heiße Stellen, auch wenn man sie nicht sieht
- 3D-Laser-Scanner (LiDAR) – Misst den Raum sehr genau
- Sehr helles Licht – 16.000 Lumen für dunkle Räume
Ein Pilot steuert die Drohne von außen. Er sieht auf einem Bildschirm alles, was die Drohne sieht. Kein Mensch muss in den gefährlichen Bereich einsteigen.
Was wir inspizieren
Wir inspizieren außerdem:
- Kühlwasser-Becken (mit einer Unterwasser-Drohne)
- Dampfkessel und Wärmepumpen
- Hallendächer und Kranbahnen (von unten)
- Schmelzöfen und andere große Öfen
Was die Drohne findet
Die Drohne macht Bilder und Messungen. Sie kann sehen:
- Schäden an feuerfesten Auskleidungen – Risse, Abplatzungen, Verschleiß
- Heiße Stellen (Hotspots) – Durch die Wärmebild-Kamera
- Korrosion – Stellen, wo Metall rostet oder angegriffen wird
- Ablagerungen und Anbackungen – Material, das sich festgesetzt hat
- Risse und Verformungen – Strukturelle Schäden
- Genauer Verschleiß – Der 3D-Scanner misst, wie dick Auskleidungen noch sind
Am Ende bekommen Sie einen detaillierten Bericht mit Fotos, Videos, Wärmebild-Auswertung und einem 3D-Modell.
Was sind die Vorteile?
So sieht ein 3D-Scan aus. Die ELIOS 3 Drohne macht diese Aufnahme im Hochofen. Man sieht genau, wo die Auskleidung verschleißt.
So läuft ein Einsatz ab
Schritt 1: Erstes Telefongespräch
Wir besprechen: Welche Anlage? Wie groß? Was soll inspiziert werden? Gibt es gefährliche Stoffe?
Schritt 2: Angebot und Termin
Sie bekommen ein Angebot mit genauen Kosten und einem Termin-Vorschlag.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Unser Team kommt mit der ELIOS 3 Drohne. Wir fliegen in Hochöfen, Schornsteine oder andere Bereiche. Sie sehen auf einem Bildschirm live, was die Drohne sieht. Immer mindestens zwei Personen vor Ort.
Schritt 4: Bericht und 3D-Modell
Sie bekommen einen vollständigen Bericht: Videos, Fotos, Wärmebild und ein 3D-Modell. Sicher archiviert.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner für Drohnen-Inspektionen in der Schwerindustrie seit 2017.
Wir sind das Team von Kopterflug. Wir machen Drohnen-Inspektionen in Industrie-Anlagen – seit 2017.
Wir haben viele Erfahrungen in Stahlwerken, Hochöfen, Schornsteinen und Silos. Wir arbeiten immer zu zweit. Das macht die Arbeit sicherer.
Unser Büro ist in Bremen. Wir arbeiten in ganz Deutschland.
Häufige Fragen
Darf man eine Drohne in Stahlwerken und Hochöfen einsetzen?
Ja. Das ist grundsätzlich erlaubt. Der Einsatz muss gut geplant sein. Man muss die Sicherheits-Regeln (zum Beispiel DGUV und BetrSichV) einhalten. Drohnen werden oft eingesetzt, damit kein Mensch in gefährliche Bereiche muss.
Kann die Drohne in einen Hochofen fliegen?
Ja – aber nur wenn der Ofen abgekühlt ist. Die Temperatur im Ofen muss unter 50 Grad Celsius sein. Dann kann die Drohne hineinfliegen und die Auskleidung inspizieren.
Was sieht die Wärmebild-Kamera?
Die Wärmebild-Kamera sieht Temperatur-Unterschiede. Sie erkennt heiße Stellen (sogenannte Hotspots) in der feuerfesten Auskleidung. Das ist wichtig: Wenn man diese Stellen früh erkennt, kann man Schäden verhindern. Ungeplante Stillstände kosten sehr viel Geld.
Wie genau misst der 3D-Scanner?
Der 3D-Scanner (LiDAR) misst sehr genau. Die Genauigkeit ist im Zentimeter-Bereich. So kann man sehen, wie stark die Auskleidung verschleißt. Man kann das auch mit früheren Inspektionen vergleichen.
Wie lange dauert eine Drohnen-Inspektion?
Das kommt auf die Anlage an. Meistens dauert eine Inspektion mit der Drohne viel kürzer als mit Gerüst oder Kletterern. Oft sind wir in wenigen Stunden fertig, statt in Wochen.
Kann die Drohne auch Schornsteine von innen inspizieren?
Ja. Die ELIOS 3 Drohne kann in Schornsteine fliegen. Sie fliegt von unten nach oben. Dabei macht sie Fotos und Videos. Kein Kletterteam und kein Gerüst ist nötig. Das hängt allerdings von der Größe und Form des Schornsteins ab.
Kann die Drohne auch Silos inspizieren?
Ja. Die Drohne fliegt von oben in den Silo. Sie sieht alles im Inneren: Ablagerungen, Brückenbildung, Risse und Auskleidungs-Schäden. Kein Mensch muss in den Silo einsteigen.
Was bekomme ich nach der Inspektion?
Sie bekommen einen detaillierten Bericht. Darin sind: 4K-Videos und Fotos der Schäden, Wärmebild-Auswertung mit heißen Stellen, ein 3D-Modell der Anlage, eine Liste der gefundenen Schäden mit genauen Positionen. Alles ist sicher archiviert.
Wie viel kostet eine Drohnen-Inspektion?
Das kommt auf die Anlage an: Wie groß? Wie viele Bereiche? Welche Kamera-Typen? Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot. Erste Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Muss die Anlage für die Drohnen-Inspektion komplett abgeschaltet werden?
Für Innen-Inspektionen (Hochöfen, Öfen, Schornsteine) brauchen wir einen Stillstand. Der Bereich muss abgekühlt sein – unter 50 Grad Celsius. Aber der Stillstand ist viel kürzer als mit klassischen Methoden. Die Außeninspektion ist auch bei laufendem Betrieb möglich.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Drohnen-Inspektion in der Schwerindustrie? Oder möchten Sie ein Angebot? Füllen Sie das Formular aus. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.