Drohnen-Inspektion in Silos und Bunkern
Silos sind große Behälter. Dort lagert man zum Beispiel Getreide, Zement oder Kohle. Silos müssen regelmäßig geprüft werden. Das war früher sehr gefährlich. Heute fliegt eine Drohne hinein. Kein Mensch muss einsteigen.
Warum sind Silos gefährlich?
Ein Silo ist einer der gefährlichsten engen Räume in der Industrie. Es gibt viele Gefahren:
- Wenig Sauerstoff – Getreide oder Holz-Pellets verbrauchen den Sauerstoff.
- Erstickung – Manchmal wird Stickstoff eingefüllt, um das Material zu schützen.
- Staub-Explosion – Feiner Staub kann explodieren. Das ist eine Ex-Zone 20 oder 21.
- Einschluss – Ein Mensch kann im Schütt-Gut einsinken und stecken bleiben.
Trotzdem müssen Silos regelmäßig geprüft werden. Die ELIOS 3 macht das ohne Personen-Einstieg. Mit starkem Licht und einem Schutz-Käfig fliegt sie sicher durch das Silo.
Welche Schäden findet die Drohne?
Je nach Material und Alter zeigen Silos verschiedene Schäden:
- Wand-Korrosion – Rost an Stahl-Wänden, besonders an Schweißnähten.
- Risse und Abplatzungen – Bei Beton-Silos durch Temperatur-Wechsel und Belastung.
- Beschichtungs-Schäden – Wenn die Schutz-Schicht ablättert, kann das Material verunreinigt werden.
- Schäden am Austrag – Der Boden und die Austritts-Öffnung können verschlissen sein.
- Einbauten-Schäden – Sensoren, Schwall-Bleche und Belüftungs-Düsen können kaputt sein.
- Anbackungen – Material klebt an der Wand fest. Das verringert die Kapazität und kann Brand-Gefahr bedeuten.
Ein Silo in einem Kraft-Werk – die Drohne prüft den Innen-Zustand ohne Personen-Einstieg.
Silos in verschiedenen Branchen
Zement-Werk
Klinker- und Zement-Silos sind oft 30 bis 60 Meter hoch. Es gibt viel Staub. Die Drohne findet: Anbackungen an den Wänden, Rost an Stahl-Einbauten, Risse im Beton.
Getreide und Lebens-Mittel
Getreide-Silos müssen besonders sauber sein. Wenn die Beschichtung kaputt ist, kann das Getreide verunreinigt werden. Die Drohne prüft nach dem Entleeren – vor dem nächsten Befüllen.
Kraft-Werk (Kohle-Bunker)
Kohle-Bunker leiden unter Korrosion, Verschleiß und Hitze. Die Wärmebild-Kamera der ELIOS 3 kann heiße Stellen erkennen. Das ist wichtig, weil Kohle sich selbst entzünden kann.
So läuft die Inspektion ab
Schritt 1: Silo entleeren
Das Silo wird vor der Inspektion vollständig entleert.
Schritt 2: Luft messen
Wir messen die Luft: Gibt es genug Sauerstoff? Gibt es gefährliche Stäube oder Gase?
Schritt 3: Drohne fliegt
Die ELIOS 3 wird durch eine Revisions-Öffnung oder ein Mann-Loch eingebracht. Sie fliegt von oben nach unten und filmt alle Wand-Bereiche.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Befunden und Empfehlungen für die Instand-Haltung.
Vorteile
- Kein Mensch muss in das Silo einsteigen. Keine Erstickungs-Gefahr, keine Einschluss-Gefahr.
- Alle Silo-Typen. Stahl, Beton, rund, eckig – ab 60 cm Einstiegs-Öffnung.
- Vollständige Dokumentation. 4K-Video und optional 3D-Modell des Silo-Inneren.
- DGUV-konform. Kein Personen-Einstieg bedeutet: keine aufwändige Befahrungs-Genehmigung.
- Schnell. Wenige Stunden statt mehrere Tage.
Häufige Fragen
Muss das Silo leer sein?
Ja, in den meisten Fällen. Die Drohne prüft die Innen-Wände. Dafür muss das Silo entleert sein.
Kann die Drohne in staubigen Silos fliegen?
Die ELIOS 3 hat einen Schutz-Käfig und ist gegen Staub geschützt. Bei sehr starkem Staub kann die Sicht eingeschränkt sein. Deshalb wird das Silo vorher entleert und belüftet.
Wie groß muss die Öffnung sein?
Die Drohne braucht eine Öffnung von mindestens 60 cm Durchmesser (DN 600). Das ist ein Standard-Mann-Loch.
Wie lange dauert eine Silo-Inspektion?
Meistens 2 bis 4 Stunden. Früher dauerte das mit Gerüst 2 bis 3 Tage.
Was kostet eine Silo-Inspektion?
Das hängt von der Größe des Silos ab. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot. Es ist deutlich günstiger als die klassische Methode mit Gerüst.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Silo-Inspektion mit der Drohne? Wir helfen Ihnen gerne weiter.