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    Typische Schäden im Silo – was Drohneninspektionen finden

    • Getreide, Zement, Kohle, Klinker: ELIOS 3 dokumentiert Innenzustand ohne Befahrung
    Karsten Lehrke

    Karsten Lehrke

    Karsten ist Gründer und Geschäftsführer von Kopterflug. Als Dipl.-Ing. Maschinenbau bringt er langjährige Erfahrung in der Projektplanung mit.

    Silos: Confined Space mit besonders hohem Einstiegsrisiko

    Ein Silo ist einer der gefährlichsten Confined Spaces in der Industrie. Die Kombination aus beengtem Querschnitt, Sauerstoffzehrung durch organisches Schüttgut (Getreide, Holzpellets), Erstickungsgefahr durch Stickstoffüberlagerung (Inertisierung), Explosionsgefahr durch Stäube (Ex-Zone 20/21) und der Gefahr des Einschlusses in Schüttgutmassen macht jeden Personeneinstieg zu einem Hochrisikoverfahren nach DGUV Regel 103-003.

    Dennoch müssen Silos regelmäßig auf ihren Innenzustand geprüft werden: Wandkorrosion, Beschichtungsschäden, Risse in Beton- und Stahlwandungen, Zustand von Einbauten wie Einfüllkegeln, Austragseinrichtungen, Belüftungsböden und Schwallblechen. Mängel an diesen Komponenten führen im schlechtesten Fall zu Betriebsunterbrechungen, Produktkontamination oder strukturellen Versagen.

    Die ELIOS 3 inspiziert Siloinnenwände und Einbauten ohne jeden Personeneinstieg. Mit ihrer omnidirektionalen Beleuchtung und dem käfiggeschützten Rotor-Design bewegt sie sich auch in schmalen zylindrischen Strukturen sicher und liefert verwertbare 4K-Dokumentation aus jedem Bereich des Silos.

    Silos gehören zu den gefährlichsten Confined Spaces – Staubexplosion, Sauerstoffmangel, Einschluss im Schüttgut. Die ELIOS 3 macht die Inspektion zur risikofreien Routineaufgabe.

    Kein Personeneinstieg

    Keine Atemschutz-Vorbereitung, kein Erlaubnisschein-Aufwand für Befahrung. ELIOS 3 führt die Inspektion vollständig durch.

    Geeignet für alle Silotypes

    Stahl- und Betonsilos, Rundzellen, Rechteckbunker, flache Lagerhallen – ab DN 600 Einstiegsöffnung einsetzbar.

    Vollständige Innendokumentation

    4K-Video, Standbild-Extraktion, optionale LiDAR-Geometrie. Lückenlose Abdeckung aller Wandbereiche und Einbauten.

    Typische Schadensbilder in Silos und Bunkern

    Je nach Schüttgut, Werkstoff und Betriebsalter zeigen Silos und Bunker charakteristische Schadensmuster. Die ELIOS 3 erfasst alle visuell relevanten Befunde:

    Wandkorrosion (Stahl)

    Flächenkorrosion, Lochkorrosion und Spaltenkorrosion an Stahlwandungen – besonders im Kondensatbereich (Übergang Schüttgut/Freiraum) und an Schweißnähten.

    Risse & Abplatzungen (Beton)

    Betonsilos zeigen Risse durch Temperaturwechsel, Setzungen und Befüllstöße. Abplatzungen im Austragsbereich durch mechanische Beanspruchung.

    Beschichtungsschäden

    Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen in Nahrungsmittelsilos blättern ab – Kontaminationsrisiko für das Schüttgut und Korrosionsschutz-Verlust.

    Austragskegelschäden

    Verschleiß und Korrosion an Austragsböden, Belüftungsböden (Druckluft) und Austragsschnecken – führt zu Brückenbildung und Betriebsunterbrechungen.

    Einbautenprüfung

    Zustand von Schwallblechen, Einfüllkegeln, Messsonden (Füllstandssensoren) und Belüftungsdüsen – ersetzt zeitaufwendige Begehungsinspektion.

    Produktrückstände & Anbackungen

    Zementklinker, Kohlenstaub oder Getreide backen an Wandungen an – Ursache für Kapazitätsverlust, Qualitätsprobleme und Brandgefahr.

    Siloinspektion Kohlekraftwerk – Drohne im Silo ohne Personeneinstieg

    Silos nach Branche: Zement, Getreide, Kraftwerk

    Die Anforderungen an eine Siloinspektion unterscheiden sich je nach Branche und Schüttgut erheblich. Kopterflug hat Erfahrung mit den wichtigsten Silo-Typen:

    Zementwerk-Silos: Klinker- und Zementsilos sind oft die größten Confined Spaces auf einem Werksgelände – Höhen von 30–60 m und Durchmesser von 10–20 m sind keine Seltenheit. Die Staubatmosphäre (Zementstaub, Kalkstein) erfordert Schutzkleidung für das Piloten-Team, während die Drohne selbst durch ihre versiegelte Elektronik unempfindlich ist. Typische Befunde: Klinkeranbackungen an Wandungen, Korrosion an Stahleinbauten, Schäden an Austragskegelblechen und Risse in der Betonwandung.

    Getreide- und Agrarsilos: Getreidesilos in Hafensilos, Mühlen und Futtermittelwerken unterliegen der Lebensmittelüberwachung. Beschichtungsschäden sind hier besonders kritisch, weil sie die Lebensmittelsicherheit beeinträchtigen. Die Drohne wird nach dem vollständigen Entleeren eingesetzt – vor dem nächsten Befüllvorgang als Qualitätssicherungsmaßnahme.

    Kraftwerk-Kohlebunker: Kohlebunker und Aschebehälter in Kohle- und Biomassekraftwerken sind durch Korrosion (feuchte Asche, Schwefelsäurekondensat), mechanischen Verschleiß und thermische Belastung besonders beansprucht. Neben der visuellen Inspektion liefert die Thermografie-Kamera der ELIOS 3 Hinweise auf Hotspots (Selbstentzündung) und Wärmeverluste.

    Für Kraftwerk-Kohlebunker liefert die Thermografie der ELIOS 3 nicht nur Korrosionsdaten, sondern auch frühzeitige Hinweise auf Hotspots und beginnende Selbstentzündung – ein entscheidender Sicherheitsvorteil.

    Vorbereitung und Ablauf der Silo-Drohneninspektion

    Eine erfolgreiche Siloinspektion beginnt lange vor dem Einsatztag. Die wichtigsten Voraussetzungen und Schritte im Überblick:

    Schüttgutentleerung

    Silos werden vor der Inspektion vollständig entleert. Ausnahme: visuelle Füllstandsprüfung oder Schüttgutzustandsbeurteilung bei Teilfüllung – nach Risikoabwägung.

    Atmosphärenmessung & ATEX-Prüfung

    Messung auf O₂, explosionsfähige Stäube und toxische Gase. Bei staubexplosionsgefährdeten Silos (Ex-Zone 20): ggf. Inertisierung oder Wartezeit nach Befüllung.

    Einführung & Systematischer Flug

    ELIOS 3 wird durch Mannloch oder Revisionsöffnung eingeführt. Systematischer Spiralflug von oben nach unten deckt alle Wandbereiche lückenlos ab.

    Auswertung & Instandhaltungsplan

    Befundbericht mit fotodokumentierten Schadenstellen, Schweregrad-Klassifizierung und Handlungsempfehlungen für die Instandhaltungsplanung.

    Häufige Fragen: Siloinspektion mit Drohne

    Was ist die Flyability ELIOS 3 und wofür wird sie eingesetzt?

    Die Flyability ELIOS 3 ist eine der leistungsfähigsten kollisionsgeschützten Indoor-Drohnen für Confined Spaces – enge und gefährliche Räume wie Tanks, Kessel, Schächte, Schornsteine und Reaktoren. Sie ist vollständig kollisionssicher durch einen Carbon-Schutzkäfig, navigiert GPS-unabhängig per SLAM-Navigation (FlyAware™ Engine) und verfügt über 4K-Kamera, 16.000 Lumen LED und optional Thermografie + LiDAR. Mit 2025/2026-Upgrades: High-Capacity-Batterie (bis +50% Flugzeit), Tether-Option für unbegrenzte Flugzeit, Colorization für farbige 3D-Modelle und Smart Return-to-Home. Die ELIOS 3 ermöglicht Hybridinspektion – die Drohne übernimmt die Erstinspektion, der Mensch kommt nur noch dort zum Einsatz, wo Kontaktprüfung nötig ist.

    Können Inspektionen ohne Personeneinstieg durchgeführt werden?

    Ja, mit der Flyability ELIOS 3 inspizieren wir Tanks, Kessel, feuerfeste Auskleidungen, Industrieöfen, Schächte und andere Confined Spaces ohne Personeneinstieg. Die Drohne ist vollständig kollisionssicher durch einen Carbon-Schutzkäfig und übernimmt das Risiko – Ihre Mitarbeiter bleiben in Sicherheit. Keine DGUV-Befahrung, keine Rettungsketten, deutlich reduziertes Risiko für Ihr Personal.

    Welche Bereiche können mit der ELIOS 3 inspiziert werden?

    Die ELIOS 3 ist speziell für Confined Spaces entwickelt: Tanks & Behälter (Stahl, Beton, ohne Personeneinstieg), Kessel & Schornsteine (innen, nach Abkühlung <50°C), Feuerfeste Auskleidungen (Industrieöfen, Brennkammern), Reaktoren & Kolonnen (Chemie, Öl & Gas), Schächte & Kanäle (ab 50 cm Öffnung, Großprofile ≥150 cm Ø), Silos & Hochregallager, Bergbau (Stollen, Schächte, Post-Blast), Windkraftanlagen (Rotorblätter innen). Überall dort, wo Personeneinstieg gefährlich, aufwendig oder unmöglich ist.

    Sind DGUV-Befahrungsmaßnahmen erforderlich?

    In vielen Fällen entfallen durch den Einsatz der ELIOS 3 aufwendige DGUV-Befahrungsmaßnahmen (DGUV Regel 113-004), da kein Personeneinstieg erforderlich ist. Die Drohne übernimmt das Risiko – Ihr Personal bleibt in sicherer Entfernung. Freimessungen und Sicherheitsmaßnahmen sind dennoch erforderlich, aber deutlich reduziert. Wir klären die konkreten Anforderungen im Vorfeld mit Ihnen und den zuständigen Stellen.

    Welche Daten liefert die ELIOS 3 Inspektion?

    Die ELIOS 3 erfasst umfassende Daten: 4K-Videos und Fotos (3840×2160, 30 fps, Low-Light-optimiert), LiDAR-3D-Punktwolken als Grundlage für einen digitalen Zwilling Ihrer Anlage (Präzision im Zentimeterbereich, .las/.e57-Format, CAD/BIM-fähig), Farbige 3D-Modelle (seit 2025: Colorization für fotorealistische Visualisierung), Radiometrische Thermografie (optional) für Korrosionsmonitoring, Hotspots und CUI-Erkennung, Georeferenzierte Daten für präzise Schadenskartierung. Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Zustandsdokumentation, Schadenserfassung und systematischer Befundübersicht – orientiert an relevanten Normen der Industrieinspektion.

    Welche Vorteile hat die ELIOS 3 gegenüber klassischen Methoden?

    Durchschnittlich ca. 80% Kostenersparnis: Kein Gerüstbau, keine Entleerung, kein Befahrungs-Team. Drastisch reduzierte Stillstandzeiten: Stunden statt Wochen. Maximale Sicherheit: Kein Personeneinstieg notwendig, deutlich reduziertes Risiko. Präzise Daten: 4K + LiDAR (im Zentimeterbereich) + Thermografie. Normkonform: BetrSichV, DGUV, EN 12952, API 653. Deutschlandweit verfügbar, schnelle Terminvergabe.

    Welche Drohnen setzt Kopterflug ein?

    Wir setzen je nach Aufgabe unterschiedliche Systeme ein: Flyability ELIOS 3 für Innenbereiche und Confined Spaces (kollisionsgeschützt, LiDAR, Thermografie, Navigation ohne GPS), DJI Matrice 30T für Außeninspektionen (Zoom, Thermografie, große Reichweite) und Unterwasserdrohnen (ROV) für gefüllte Tanks und Unterwasserbereiche. Entscheidend ist nicht die Drohne, sondern die passende Technologie für die jeweilige Aufgabe.

    Wie lange dauert eine ELIOS 3 Inspektion?

    Die Vor-Ort-Inspektion dauert je nach Anlagengröße, Zugangssituation und beauftragtem Sensorpaket unterschiedlich lang. Mit Sensorpaket meinen wir, welche Sensoren der ELIOS 3 eingesetzt werden: Eine reine 4K-Videoinspektion ist deutlich schneller abgeschlossen als ein kombinierter Einsatz mit LiDAR-3D-Vermessung und Thermografie – letztere erfordern mehr Überflüge und höhere Auflösung. In der Regel ist der Gesamtaufwand trotzdem deutlich geringer als bei klassischen Methoden mit Gerüstbau oder Befahrungstechnik. Präzise Angaben sind erst nach Klärung Ihrer Randbedingungen möglich – sprechen Sie uns an, wir schätzen Ihren konkreten Fall.

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    Eine Auswahl unserer Kunden und Partner

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    Nennen Sie uns Silogröße, Schüttgut und letzten Inspektionstermin – wir prüfen die Machbarkeit und erstellen ein Angebot. Kein Personeneinstieg, volle Dokumentation, DGUV-konform.

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