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Hybrid-Inspektion: Drohne und Mensch arbeiten zusammen

Hybrid-Inspektion: Erst die Drohne, dann der Mensch

Bei einer Hybrid-Inspektion fliegt zuerst die Drohne. Sie macht Bilder von allem. Dann geht ein Mensch nur noch an die Stellen, wo die Drohne Schäden gefunden hat. Das spart Zeit, Geld und ist sicherer.

Was ist Hybrid-Inspektion?

Hybrid-Inspektion bedeutet: Zwei Methoden werden kombiniert.

  1. Zuerst fliegt die Drohne. Sie macht Bilder, Wärme-Bilder und eine 3D-Karte.
  2. Dann werden die Daten ausgewertet. Wo gibt es Schäden? Wo muss genauer geprüft werden?
  3. Dann geht ein Mensch nur an die Stellen, wo es nötig ist. Zum Beispiel für eine Wand-Dicken-Messung.

Früher musste ein Mensch den ganzen Behälter absuchen. Mit Gerüst, Schutz-Ausrüstung, Rettungs-Team. Egal ob 2 oder 200 Schadens-Stellen gefunden werden – der Aufwand war gleich.

Hybrid-Inspektion dreht das um: Die Drohne macht das Screening. Der Mensch geht nur noch dorthin, wo es wirklich nötig ist.

Warum nicht alles mit der Drohne?

Die Drohne kann nicht alles. Manche Prüf-Verfahren brauchen direkten Kontakt:

Die Drohne fliegt – sie berührt die Oberfläche nicht. Darum ist Hybrid-Inspektion die beste Kombination: Die Drohne schaut überall hin. Der Mensch greift nur dort ein, wo es nötig ist.

So läuft eine Hybrid-Inspektion ab

Schritt 1: Auftrags-Klärung

Was soll geprüft werden? Welche Normen gelten? Gibt es bekannte Schäden?

Schritt 2: Drohnen-Flug

Die ELIOS 3 fliegt den Behälter ab. Sie macht 4K-Videos, Wärme-Bilder und eine 3D-Karte.

Schritt 3: Auswertung

Alle Schadens-Stellen werden im 3D-Modell markiert. Jede Stelle hat eine genaue Position.

Schritt 4: Entscheidung

Der Sachverständige entscheidet: Welche Stellen brauchen eine manuelle Prüfung? Welche sind unkritisch?

Schritt 5: Gezielte Prüfung

Ein Prüfer geht nur an die markierten Stellen. Er weiß genau, wohin er muss.

Schritt 6: Gesamt-Bericht

Sie bekommen einen Bericht mit allen Drohnen-Daten und den manuellen Befunden. Alles in einem Dokument.

Was wird eingespart?

Praxis-Beispiel: Tank-Inspektion

Aufgabe: Ein Lager-Tank (15 Meter Durchmesser, 12 Meter hoch) soll geprüft werden.

Klassisch Hybrid-Inspektion
Gerüst Komplettes Innen-Gerüst Kein Gerüst nötig
Stillstand 2–3 Wochen 2–3 Tage
Personen im Tank Stundenlang Nur kurz an 3 Stellen
Ergebnis Notizen und Fotos 3D-Modell mit allen Befunden

Wann ist Hybrid-Inspektion nicht geeignet?

Häufige Fragen

Akzeptieren Prüf-Organisationen die Hybrid-Methode?

Ja, immer mehr. Viele TÜV- und DEKRA-Prüfer nutzen die Drohnen-Daten als Grundlage. Wir empfehlen, das vorher abzustimmen.

Braucht man trotzdem eine Gasfreimessung?

Ja, immer. Die ELIOS 3 ist nicht ATEX-zertifiziert. Vor jedem Flug wird die Luft gemessen.

Kann die Drohne den Prüfer ersetzen?

Nein. Die Drohne liefert Daten. Der Sachverständige bewertet und entscheidet. Hybrid-Inspektion macht den manuellen Einsatz effizienter, nicht überflüssig.

Wie sieht der Bericht aus?

Sie bekommen einen kombinierten Bericht: Drohnen-Daten (Video, 3D-Modell, Wärme-Bilder) und die manuellen Befunde. Alles in einem Dokument.

Kontakt

Möchten Sie wissen, ob Hybrid-Inspektion für Ihre Anlage geeignet ist? Wir beraten Sie gerne – kostenlos und unverbindlich.