Kühlturm-Inspektion mit Drohne
Kühltürme sind sehr große Bau-Werke in Kraft-Werken. Sie müssen regelmäßig geprüft werden – von außen und von innen. Wir machen das mit zwei Drohnen. Kein Mensch muss klettern oder einsteigen.
Was ist ein Kühlturm?
Ein Kühlturm ist ein sehr großes Bau-Werk. Er steht in Kraft-Werken und in großen Fabriken. Er kühlt heißes Wasser ab.
Es gibt zwei Arten:
- Naturzug-Kühltürme – die ganz großen. Sie können über 150 Meter hoch sein.
- Zellen-Kühler – kleinere Kühltürme mit Ventilatoren.
Im Inneren gibt es viele Einbauten: Tropfen-Abscheider, Wasser-Verteilung, Kühl-Packs und Trag-Gitter. All das muss geprüft werden.
Warum ist die Prüfung schwierig?
Vorbereitung einer Drohnen-Inspektion in einem Zellen-Kühler.
Kühltürme sind sehr schwer zu prüfen:
- Sie sind extrem hoch – manchmal über 150 Meter
- Gerüst-Bau innen kostet sehr viel Geld (sechs-stellige Beträge)
- Seil-Zugang erreicht nur den Beton-Mantel, nicht die Einbauten
- Bei laufendem Betrieb gibt es Dampf und Feuchtigkeit – schlecht für Menschen
Wie helfen die Drohnen?
Wir nutzen zwei verschiedene Drohnen:
Außen: DJI Matrice 30T
Diese Drohne fliegt außen um den Kühlturm. Sie hat:
- 200-fachen Zoom – sieht Risse auch in 150 Metern Höhe
- Wärmebild-Kamera – erkennt Feuchtigkeits-Eintritt und Undichtigkeiten
Wichtig: Die Außen-Inspektion geht bei laufendem Betrieb. Kein Stillstand nötig.
Innen: Flyability ELIOS 3
Diese Drohne fliegt innen durch den Kühlturm. Sie hat:
- 4K-Kamera mit sehr starkem Licht (16.000 Lumen)
- LiDAR-Sensor – erstellt eine genaue 3D-Karte (LiDAR = Laser-Vermessungs-Technik)
- Wärmebild-Kamera – findet blockierte Kühl-Packs
- Einen Schutz-Käfig – schützt die Drohne bei Berührungen
LiDAR-3D-Scan eines Kühlturms – farbige Punkt-Wolke.
So läuft die Inspektion ab
Schritt 1: Vorbereitung
Wir nehmen die Anlagen-Daten auf: Welcher Kühlturm-Typ? Wie hoch? Wann war die letzte Prüfung? Wir stimmen das Sicherheits-Konzept mit dem Betreiber ab.
Schritt 2: Außen-Inspektion (DJI M30T)
Die Drohne fliegt außen um den Kühlturm. Sie fotografiert den Beton-Mantel, die Krone und den Stützen-Kranz. Das geht bei laufendem Betrieb.
Schritt 3: Innen-Inspektion (ELIOS 3)
Die Drohne fliegt durch alle Innen-Bereiche: Auffang-Becken, Kühl-Packs, Wasser-Verteilung, Mantel-Innenseite. Dafür muss der Kühlturm abgeschaltet sein.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit 3D-Modell, Schadens-Markierungen und Handlungs-Empfehlungen. Alle Schäden sind im 3D-Raum verortet.
Was sind die Vorteile?
- Kein Gerüst nötig. Das spart sehr viel Geld.
- Kein Mensch muss klettern oder einsteigen. Viel sicherer.
- Außen bei laufendem Betrieb. Kein Produktions-Stillstand für die Außen-Prüfung.
- Weniger Stillstand innen. Die Innen-Inspektion dauert Stunden statt Wochen.
- Vergleichbare Ergebnisse. Man kann bei der nächsten Prüfung genau vergleichen.
- 3D-Modell. Bau-Ingenieure können den Zustand am Computer bewerten.
Häufige Fragen
Welche Drohnen werden für Kühltürme eingesetzt?
Wir nutzen zwei Drohnen: Die DJI Matrice 30T für außen (Zoom und Wärmebild) und die Flyability ELIOS 3 für innen (4K, LiDAR, Wärmebild). Zusammen decken sie den ganzen Kühlturm ab.
Kann die Außen-Inspektion bei laufendem Betrieb passieren?
Ja. Die Außen-Drohne fliegt in sicherem Abstand um den Kühlturm. Kein Stillstand nötig. Nur für die Innen-Inspektion muss der Kühlturm abgeschaltet sein.
Kann die Drohne bei Feuchtigkeit fliegen?
Begrenzt. Die ELIOS 3 ist spritzwasser-geschützt. Bei Rest-Feuchtigkeit nach dem Abschalten klappt es gut. Bei starkem Dampf ist ein Einsatz nicht sinnvoll.
Erkennt die Drohne Risse im Beton?
Ja. Die 4K-Kamera mit starkem Licht macht Risse, Abplatzungen und freigelegte Bewehrung sichtbar. Von außen erkennt die M30T per 200-fachem Zoom ebenfalls Risse.
Was kostet eine Kühlturm-Inspektion per Drohne?
Das hängt von Typ, Größe und Umfang ab. Die Drohnen-Inspektion kostet einen Bruchteil des Gerüst-Baus. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
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