Drohneninspektion – Industrieanlagen prüfen ohne Einstieg
Kopterflug prüft Industrieanlagen mit einer Drohne. Die Drohne fliegt in gefährliche Bereiche. Kein Mensch muss dort hinein. Das ist sicherer und schneller.
Was ist Drohneninspektion?
Drohneninspektion bedeutet: Eine Drohne fliegt in eine Anlage. Sie macht dort Bilder und Videos. Ein Pilot steuert die Drohne von außen. Er sieht auf einem Bildschirm, was die Drohne sieht.
Kopterflug macht das für Industrieanlagen. Zum Beispiel für:
- Tanks und Kessel
- Schornsteine und Silos
- Rohre und Schächte
Diese Bereiche nennt man auch Confined Spaces – das sind enge Räume, in die normalerweise kein Mensch gehen soll. Das Betreten ist gefährlich und aufwändig. Die Drohne macht das anders: Sie fliegt dort hinein. Kein Mensch muss in den Gefahrenbereich.
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3. Das ist eine besondere Drohne für Innenräume. Sie hat einen Schutz-Käfig aus Carbon. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Sie fliegt einfach weiter.
Wie funktioniert das?
Die ELIOS 3 mit Schutz-Käfig. Der Käfig schützt die Drohne, wenn sie eine Wand berührt.
Die Drohne hat drei wichtige Sensoren:
- Eine 4K-Kamera – sie macht sehr scharfe Bilder und Videos
- Eine Wärmebild-Kamera – sie erkennt heiße und kalte Stellen. Das nennt man Thermografie.
- Einen LiDAR-Sensor – er erstellt eine genaue 3D-Karte vom Raum. Das ist wie ein digitaler Zwilling der Anlage.
Die Drohne braucht kein GPS. In Tanks und Kesseln gibt es kein GPS-Signal. Die Drohne orientiert sich selbst. Das nennt man SLAM-Navigation. So findet sie sich auch hinter dicken Stahlwänden zurecht.
So läuft es ab:
- Die Drohne fliegt durch eine Öffnung in die Anlage hinein. Die Öffnung muss mindestens 60 cm groß sein.
- Sie fliegt langsam durch die Anlage. Sie filmt alles.
- Gleichzeitig macht sie Wärmebilder und erstellt eine 3D-Karte.
- Nach 10 bis 12 Minuten kommt sie zurück. Dann wird der Akku gewechselt.
- Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit allen Befunden.
Wichtig: Die Anlage muss vorher abgeschaltet und gasfreigemessen sein. Gasfreimessen bedeutet: Es wird geprüft, ob gefährliches Gas in der Anlage ist. Das macht Kopterflug mit einem eigenen Messgerät.
Wo setzen wir Drohnen ein?
Die Drohne sucht nach Schäden. Zum Beispiel:
- Rost – wenn Metall durch Wasser oder Chemikalien kaputt geht
- Risse – in Wänden, Schweißnähten oder Beschichtungen
- Ablagerungen – wenn sich Material an den Wänden sammelt
- Heiße Stellen – die auf ein Problem hinweisen können
Wir arbeiten für viele Branchen: Energie und Kraftwerke, Chemie, Öl und Gas, Schifffahrt, Stahl und Zement, Windkraft und Lebensmittelindustrie.
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in die Anlage. Das ist viel sicherer. Es braucht kein Atem-Schutz und keine Rettungs-Kette.
- Kein Gerüst nötig. Das spart Zeit und Geld. Oft bis zu 80% der Kosten gegenüber alten Methoden.
- Sehr schnell. Eine Inspektion dauert oft nur wenige Stunden. Mit Gerüst würde das Wochen dauern.
- Genaue Ergebnisse. Die Drohne macht scharfe Bilder, Wärmebilder und 3D-Daten von der ganzen Anlage.
- Wiederholbar. Man kann später an genau der gleichen Stelle nochmal schauen. So sieht man, ob ein Schaden größer geworden ist.
- Gute Berichte. Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, Befunden und Empfehlungen. Prüfer vom TÜV oder DEKRA können damit arbeiten.
Drohne oder alte Methode?
| Früher (Gerüst, Kletterer) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atem-Schutz und Rettungs-Team | Nein – die Drohne fliegt, alle bleiben draußen |
| Wie lange dauert es? | 2 bis 4 Wochen Stillstand | Oft weniger als 1 Tag |
| Vorbereitung | Gerüst bauen, Genehmigungen – dauert Wochen | Gasfreimessung, Zugang – dauert Stunden |
| Was wird aufgezeichnet? | Fotos durch Techniker, oft lückenhaft | 4K-Kamera + Wärmebild + 3D – die ganze Anlage |
| Ergebnis | Persönlicher Bericht, nicht wiederholbar | Strukturierter Bericht mit Bildern und Positionen |
| Kosten | Hoch – Gerüst, Personal, Rettungsteam | Oft bis zu 80% günstiger |
So sieht eine 3D-Karte aus, die die Drohne erstellt hat. Man sieht alle Wände und Einbauten der Anlage.
Was kann die Drohne nicht?
Die Drohne ist sehr gut. Aber sie hat auch Grenzen:
- Zu kleine Öffnungen: Die Öffnung muss mindestens 60 cm groß sein.
- Zu heiß: Die Anlage darf maximal 50 Grad Celsius heiß sein. Sie muss vorher abgekühlt sein.
- Kein direkter Materialkontakt: Die Drohne kann Schäden sehen. Aber manche Prüfungen brauchen direkten Kontakt – zum Beispiel Ultraschall-Wanddickenmessung. Das machen dann Fachleute.
- Kein Ersatz für Sachverständige: Die Drohne liefert Daten. Die Bewertung macht ein Sachverständiger. Beides zusammen funktioniert sehr gut.
- Gefährliche Gase: Die Drohne ist nicht für Bereiche mit explosiven Gasen ohne vorherige Gasfreimessung geeignet.
Tipp: Wenn Sie weniger als 10 Einsätze pro Jahr haben, lohnt sich eine eigene Drohne meistens nicht. Wir beraten Sie ehrlich, was für Ihre Anlage am besten passt.
So läuft ein Einsatz ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welche Anlage wollen Sie prüfen? Wie groß ist sie? Gibt es eine Öffnung? Dieses Gespräch kostet Sie nichts.
Schritt 2: Angebot und Planung
Sie bekommen ein klares Angebot. Wir planen gemeinsam: Wann kommen wir? Wie kommen wir zur Anlage? Welche Sicherheits-Regeln gelten bei Ihnen?
Schritt 3: Einsatz vor Ort
Wir kommen zu Ihnen. Unser Team besteht aus 2 Personen. Der Einsatz dauert meistens wenige Stunden. Wir messen zuerst das Gas. Dann fliegen wir.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen detaillierten Bericht. Darin sind: Bilder, Wärmebilder, 3D-Daten und eine Liste aller Befunde. TÜV-Prüfer und Sachverständige können damit arbeiten.
Wer sind wir?
Christian Engelke und Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Ihre Ansprechpartner bei Kopterflug.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für die Industrie. Seit 2017. Wir waren in Deutschland und Europa in vielen Anlagen. Kein Mensch musste in einen gefährlichen Bereich.
Ihre Ansprechpartner:
- Christian Engelke – Gründer und Drohnen-Pilot
- Dipl.-Ing. Karsten Lehrke – Gründer und Geschäftsführer
Wir arbeiten mit TÜV, DEKRA und anderen Sachverständigen zusammen. Unsere Berichte sind so aufgebaut, dass Prüfer direkt damit arbeiten können. Wir haben eine Haftpflichtversicherung mit 5 Millionen Euro Deckungssumme.
Häufige Fragen
Was macht Kopterflug genau?
Wir prüfen Industrieanlagen mit einer Drohne. Die Drohne fliegt in enge Räume – wie Tanks, Kessel und Silos. Kein Mensch muss dort hinein. Wir kommen zu Ihnen und machen alles vor Ort. Am Ende bekommen Sie einen Bericht mit Bildern und Befunden.
Passt die Drohne durch ein Mannloch?
Ja – wenn die Öffnung mindestens 60 cm groß ist. Ein Mannloch ist eine runde Öffnung an Tanks und Kesseln. Die meisten Mannlöcher sind groß genug für unsere Drohne.
Ist das gefährlich für unsere Anlage?
Nein. Die Drohne ist sehr leicht. Wenn sie eine Wand berührt, passiert nichts. Der Schutz-Käfig aus Carbon fängt den Stoß ab. Die Drohne fliegt einfach weiter.
Akzeptiert der TÜV die Ergebnisse?
Ja. Unsere Berichte werden regelmäßig von TÜV-Prüfern und Sachverständigen verwendet. Viele Kunden lassen den Sachverständigen beim Drohnenflug dabei sein. So kann er direkt zuschauen und mitentscheiden.
Wie lange dauert ein Einsatz?
Der Einsatz vor Ort dauert meistens wenige Stunden. Das hängt von der Größe der Anlage ab. Den Bericht bekommen Sie in wenigen Werktagen. Mit Gerüst und klassischer Methode würde das Wochen dauern.
Was kostet das?
Die Kosten hängen von der Größe der Anlage ab. Gegenüber alten Methoden (Gerüst, Kletterer, Rettungsteam) sparen unsere Kunden oft bis zu 80% der Kosten. Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Wie schnell können Sie kommen?
Wir sind in ganz Deutschland unterwegs. Wir stimmen den Termin auf Ihren Stillstandplan ab. Bei einem konkreten Problem versuchen wir, so schnell wie möglich zu kommen. Kontaktieren Sie uns.
Was müssen wir vorbereiten?
Nicht viel. Wir brauchen: Zugang zur Anlage, eine Öffnung von mindestens 60 cm, Wissen über die Atmosphäre in der Anlage (Gasfreimessung) und eine kurze Einweisung durch Ihren Sicherheits-Beauftragten. Wir erklären Ihnen alles Schritt für Schritt.
Ersetzt die Drohne alle anderen Prüfungen?
Nein. Die Drohne kann sehr viel. Aber manche Prüfungen brauchen direkten Kontakt zur Wand – zum Beispiel Ultraschall. Und die Bewertung von Schäden muss immer ein Sachverständiger machen. Die Drohne liefert die Daten. Das Urteil fällt der Fachmann.
Haben Ihre Piloten eine Lizenz?
Ja. Alle unsere Piloten haben die EU-Drohnenlizenzen. Vor jedem Einsatz erstellen wir ein Sicherheitskonzept.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Wollen Sie ein Angebot für Ihre Anlage? Schreiben Sie uns. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.