Kanalinspektion mit der Drohne
Große Kanäle müssen regelmäßig geprüft werden. Früher musste ein Mensch in den Kanal einsteigen. Das ist gefährlich. Heute kann eine Drohne in den Kanal fliegen. Kein Mensch muss rein. Sicherer, schneller, günstiger.
Was ist eine Kanalinspektion?
Kanäle sind Rohre unter der Erde. In ihnen fließt Abwasser. Es gibt auch große Kanäle, die so groß sind, dass ein Mensch darin stehen kann. Diese nennt man begehbare Kanäle oder Großprofile.
Kanäle müssen regelmäßig geprüft werden. Die Prüfung zeigt:
- Gibt es Risse oder Löcher?
- Haben sich Ablagerungen angesammelt?
- Ist der Kanal noch wasserdicht?
Wir spezialisieren uns auf große Kanäle ab DN 1200 (das ist ein Kanaldurchmesser von 120 cm).
Warum war das früher schwierig?
Die ELIOS 3 Drohne – sie fliegt in großen Kanälen ohne GPS-Signal.
Früher musste ein Mensch in den Kanal einsteigen. Das war sehr gefährlich:
- In Kanälen können giftige Gase sein (zum Beispiel Schwefelwasserstoff)
- Es kann wenig Sauerstoff geben
- Die Kanäle sind nass und rutschig
- Man braucht Atemschutz und ein Rettungs-Team
- Die Befahrung nach DGUV Regel 113-004 ist sehr aufwendig
(DGUV = Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Sie macht Regeln für sichere Arbeit in gefährlichen Räumen.)
Wie hilft die Drohne?
Wir nutzen die Flyability ELIOS 3. Die Drohne fliegt in den Kanal. Der Pilot bleibt am Schacht-Rand. Kein Mensch muss in den Kanal.
Die Drohne hat starke Sensoren:
- 4K-Kamera – macht scharfe Bilder und Videos der Kanalwände
- LiDAR-Sensor – erstellt eine genaue 3D-Karte des Kanalquerschnitts
- Wärmebild-Kamera – erkennt Feuchtigkeits-Eintritte und Undichtigkeiten
- Eigene Beleuchtung – 16.000 Lumen, auch im dunklen Kanal
Die Drohne braucht kein GPS. Sie orientiert sich selbst im Kanal.
Was sucht die Drohne?
So sieht eine 3D-Karte aus, die die Drohne im Kanal erstellt. Man sieht den Querschnitt und alle Schäden.
Die Drohne sucht nach Schäden im Kanal:
- Risse und Abplatzungen in der Kanal-Wand
- Ablagerungen und Verstopfungen
- Eindrünge von außen (Wasser oder Schmutz dringt ein)
- Verformungen des Kanalquerschnitts (durch LiDAR messbar)
- Schachtschäden an Schacht-Halsen und Anschluss-Stellen
Drohne oder klassische Methode?
| Früher (Befahrung mit Mensch) | Mit der Drohne | |
|---|---|---|
| Muss ein Mensch rein? | Ja – mit Atemschutz, DGUV-Regeln | Nein – Pilot bleibt am Schacht-Rand |
| Gefahr durch Gase | Hoch – Vergiftungs-Risiko | Gering – kein Mensch im Kanal |
| Sensoren | Hand-Kamera | 4K + Wärmebild + LiDAR 3D-Karte |
| Kanalquerschnitt 3D | Nicht möglich | Vollständige 3D-Karte |
| Ergebnis | Notizen und Fotos | Strukturierter Bericht, vergleichbar |
Was sind die Vorteile?
- Kein Mensch muss in den Kanal. Das ist viel sicherer. Kein Atemschutz nötig. Kein Rettungs-Team nötig.
- Keine aufwendige DGUV-Befahrung. Das spart sehr viel Zeit und Geld.
- 360-Grad-Karte. Die Drohne erfasst den gesamten Kanalquerschnitt – auch schwer erreichbare Stellen.
- Genaue 3D-Messungen. Verformungen des Kanalquerschnitts sind zentimetergenau messbar.
- Vergleichbar. Man kann später an der gleichen Stelle nochmal schauen.
So läuft eine Inspektion ab
Schritt 1: Erstgespräch (kostenlos)
Wir besprechen: Welcher Kanal? Welcher Durchmesser? Wie lang ist der zu prüfende Abschnitt?
Schritt 2: Planung und Angebot
Wir machen Ihnen ein Angebot. Wir planen den Termin und den Ablauf.
Schritt 3: Inspektion vor Ort
Wir kommen zum Schacht. Zuerst messen wir die Luft (Gasfreimessung). Dann fliegt die Drohne in den Kanal. Der Pilot bleibt oben. Das dauert je nach Kanal-Länge wenige Stunden.
Schritt 4: Bericht
Sie bekommen einen Bericht mit Bildern, 3D-Karte und Befunden. Meistens innerhalb weniger Werktage.
Wer sind wir?
Das Kopterflug-Team aus Bremen – Drohnen-Inspektion seit 2017.
Inspectomatic GmbH aus Bremen. Wir machen Drohnen-Inspektionen für Kommunen, Abwasser-Verbände und Industrie-Betriebe. Seit 2017. Bundesweit.
Christian Engelke
Gründer und Drohnen-Pilot
Karsten Lehrke
Gründer, Geschäftsführer
Philipp
Einsatzplanung & Logistik
Juliana
Drohnenpilotin
Stephan
Einsatzplanung & Logistik
Häufige Fragen
Wie funktioniert die Kanalinspektion mit der Drohne?
Die Drohne wird am Schacht-Eingang in den Kanal geschickt. Der Pilot steuert sie von oben. Die Drohne fliegt durch den Kanal, macht Bilder und Videos und erstellt eine 3D-Karte. Kein Mensch muss einsteigen.
Ab welchem Durchmesser kann die Drohne eingesetzt werden?
Wir setzen die ELIOS 3 ein ab einem Kanaldurchmesser von DN 1200 (120 cm). Das sind begehbare Großprofile. Für kleinere Kanäle gibt es andere Inspektionsmethoden (zum Beispiel TV-Kamera-Roboter).
Welche Normen gelten für die Kanalinspektion?
Für die Kanalinspektion gilt zum Beispiel die DIN EN 13508 (Norm für die Prüfung von Abwasserkanälen). Und die DGUV-Regeln für Arbeit in engen Räumen. Unser Bericht liefert die Grundlage für Ihre Sachverständigen.
Kann die Drohne auch in teilweise gefüllten Kanälen fliegen?
Ja, in begrenztem Umfang. Wenn der Kanal teilweise mit Wasser gefüllt ist, kann die Drohne über dem Wasser fliegen. Für die Inspektion des Kanal-Bodens unter Wasser nutzen wir eine Unterwasser-Kamera.
Muss der Kanal für die Inspektion gesperrt werden?
Das hängt vom Kanal und Betreiber ab. In vielen Fällen können wir inspizieren, ohne den Kanal lange zu sperren. Der Pilot steht am Schacht-Rand – das ist viel weniger aufwendig als eine klassische Befahrung.
Wie hilft die 3D-Karte bei der Kanalinspektion?
Die 3D-Karte (LiDAR) zeigt den genauen Querschnitt des Kanals. Man kann Verformungen messen. Man kann später vergleichen, ob sich etwas verändert hat. Das ist besser als nur Fotos.
Was bekomme ich nach der Kanalinspektion?
Sie bekommen: 4K-Bilder und Videos aller Schaden-Stellen, eine 3D-Karte des Kanalquerschnitts, Wärmebild-Auswertung (wenn Feuchtigkeitsprobleme vermutet werden) und einen strukturierten Bericht für Ihre Sachverständigen.
Wie lange dauert eine Kanalinspektion per Drohne?
Das hängt von der Länge des Kanal-Abschnitts ab. Meistens dauert ein Einsatz wenige Stunden. Deutlich kürzer als eine klassische Befahrung mit Schutz-Ausrüstung.
Was kostet eine Kanalinspektion per Drohne?
Die Kosten hängen von der Kanal-Länge ab. Kein Atemschutz-Team, kein Rettungs-Team und weniger Aufwand sparen gegenüber klassischer Befahrung. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Kontakt
Haben Sie Fragen zur Kanalinspektion per Drohne? Wir beraten Sie gerne.