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    Industriestandorte Deutschland – alternde Anlagen, neue Inspektionsmethoden

    • Alternde Anlagen, steigende Sicherheitsanforderungen, knappe Stillstandsfenster: Warum Remote-Inspektion an deutschen Industriestandorten zum Standard wird.
    Karsten Lehrke

    Karsten Lehrke

    Karsten ist Gründer und Geschäftsführer von Kopterflug. Als Dipl.-Ing. Maschinenbau bringt er langjährige Erfahrung in der Projektplanung mit.

    Alternde Infrastruktur, steigende Anforderungen

    Altes Kraftwerk mit Schornsteinen – Industrieinspektion per Drohne

    Alternde Infrastruktur, steigende Anforderungen

    Viele der großen deutschen Industrieanlagen sind 30 bis über 100 Jahre alt. Hochöfen im Ruhrgebiet, Chemiereaktoren am Rhein, Kraftwerkskessel in der Lausitz – sie alle wurden in einer Zeit errichtet, in der es weder Drohnen noch digitale Inspektionsverfahren gab. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), TRBS-Regelwerke und branchenspezifische Normen verlangen immer häufigere, immer besser dokumentierte Zustandsprüfungen.

    Drei Treiber bestimmen den Wandel:

    1. Arbeitssicherheit – Jeder vermiedene Personeneinstieg in einen Kessel, Tank oder Reaktor ist ein Sicherheitsgewinn. Die DGUV 113-004 stellt klare Anforderungen an Arbeiten in Behältern und engen Räumen. Drohnen inspizieren, wo Menschen nicht hinein müssen.

    2. Kostenreduktion – Gerüstbau, Industriekletterer, Hebebühnen: Die klassische Zugangstechnik ist der größte Kostenblock bei Inspektionen. Remote-Inspektion per Drohne reduziert diesen Aufwand drastisch.

    3. Kürzere Stillstände – Jeder Tag Stillstand kostet. Eine Drohneninspektion braucht Stunden statt Tage und liefert gleichzeitig bessere Dokumentation – 4K-Video, Thermografie, LiDAR-3D-Vermessung.

    Kopterflug ist seit 2017 auf genau diese Herausforderungen spezialisiert. Als Pioniere der Indoor-Drohneninspektion in Deutschland haben wir zahlreiche Einsätze an den wichtigsten Industriestandorten des Landes durchgeführt – mit Erfahrung in der Zusammenarbeit mit TÜV, DEKRA und weiteren Prüforganisationen.

    Was Betreiber oft unterschätzen: Viele Anlagenbetreiber gehen davon aus, dass eine Drohneninspektion ähnliche Vorlaufzeiten wie konventionelle Verfahren erfordert. Das Gegenteil ist der Fall: Während der Gerüstbau allein 1–2 Wochen in Anspruch nimmt, ist unsere Drohne in der Regel wenige Stunden nach Ankunft einsatzbereit. Was echte Vorbereitung erfordert, ist die technische Abstimmung mit dem Betreiber und den Prüforganisationen im Vorfeld – nicht der Aufbau. Planen Sie idealerweise 2–4 Wochen vor dem geplanten Stillstand.

    Seit 2017 inspizieren wir Deutschlands anspruchsvollste Industrieanlagen per Drohne – als einer der ersten Anbieter für Indoor-Drohneninspektion in Confined Spaces.

    Unsere Teams inspizieren regelmäßig an den großen Industriestandorten Deutschlands – von Stahlwerken in Duisburg über Chemieparks in Ludwigshafen und Leverkusen bis zu Werften und Raffinerien in Hamburg, Automobilwerken in Wolfsburg und Hafeninfrastruktur in Wilhelmshaven.

    Chemie & Petrochemie – Deutschlands größte Chemieparks

    Die deutsche Chemieindustrie ist die größte in Europa. An den großen Standorten konzentrieren sich tausende überwachungsbedürftige Anlagen auf engem Raum – Reaktoren, Kolonnen, Druckbehälter und Lagertanks für Gefahrstoffe. ATEX-Zonen, toxische Atmosphären und enge Mannlöcher machen den klassischen Personeneinstieg zu einem ernsthaften Sicherheitsrisiko. Genau hier setzen wir an: Die Flyability Elios 3 inspiziert Behälter und Kolonnen ohne Personeneinstieg – schneller, sicherer und mit lückenloser 4K-Dokumentation. Das spart nicht nur Gerüstkosten, sondern verkürzt Turnarounds um Tage.

    Unsere Leistungen in der Chemieindustrie

    Allein der BASF-Verbundstandort in Ludwigshafen umfasst über 200 Produktionsanlagen auf 10 km² – jede mit wiederkehrenden Prüfpflichten nach BetrSichV.

    Ludwigshafen – BASF Verbundstandort

    Der weltgrößte zusammenhängende Chemiestandort: Über 200 Produktionsanlagen auf 10 km². Tanks, Kolonnen, Reaktoren und Rohrbrücken erfordern permanente Inspektion. Ludwigshafen

    Leverkusen – CHEMPARK

    Einer der größten Chemieparks Europas mit Bayer, Lanxess und zahlreichen Spezialchemiefirmen. Hochkomplexe Anlagen mit strengen ATEX-Anforderungen. Leverkusen

    Marl / Herne – Chemiepark Marl

    Evonik-Stammwerk und einer der größten Chemieparks in Deutschland. Über 100 Produktionsanlagen auf 6,5 km² mit komplexen Inspektionsanforderungen. Herne

    Frankfurt-Höchst – Industriepark Höchst

    Ehemaliger Hoechst-Standort, heute einer der größten Industrieparks Europas mit rund 90 Unternehmen aus Chemie, Pharma und Biotechnologie. Frankfurt am Main

    Leuna – Chemie- und Raffineriestandort

    Einer der traditionsreichsten Industriestandorte Deutschlands: Seit 1916 Chemieproduktion, heute Sitz von TotalEnergies Raffinerie, InfraLeuna und über 100 Unternehmen. Raffinerien, Cracker, Tanklager und Rohrbrückensysteme auf über 13 km². Halle (Saale)

    Chemiepark

    Stahl & Schwerindustrie – Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft

    40 Millionen Tonnen Rohstahl pro Jahr – und Anlagen, die zu den extremsten Inspektionsumgebungen überhaupt gehören. Temperaturen von mehreren hundert Grad, Staub, enge Räume und Höhen von über 100 Metern. Klassische Inspektionen mit Gerüst und Seilzugang sind hier nicht nur teuer, sondern gefährlich. Unsere Drohneninspektionen liefern visuelle und thermografische Daten aus Hochöfen, Konvertern und Gichtgasleitungen – ohne dass jemand einsteigen muss. Das reduziert Stillstandszeiten bei Revisionen erheblich und macht die Zustandsbewertung sicherer.

    Unsere Leistungen in der Schwerindustrie

    Im Ruhrgebiet und an der Saar stehen Hochöfen aus den 1950er-Jahren – alternde Infrastruktur, die regelmäßig und sicher inspiziert werden muss.

    Duisburg – Größter Stahlstandort Europas

    ThyssenKrupp Steel betreibt in Duisburg den größten integrierten Stahlstandort Europas. Hochöfen, Warmwalzwerke, Koksöfen und ein Netz aus Rohrleitungen und Gasreinigungsanlagen. Duisburg

    Salzgitter – Stahl und Röhrenproduktion

    Einer der größten Stahlkonzerne Deutschlands mit Hochofenwerk, Warmbreitbandstraße und Röhrenproduktion. Über 150 Jahre Industriegeschichte mit entsprechendem Inspektionsbedarf. Salzgitter

    Saarland – Dillingen und Völklingen

    Dillinger Hütte (ältestes Eisenhüttenwerk Deutschlands, gegründet 1685) und das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Industriegeschichte trifft auf moderne Inspektionstechnik. Saarbrücken

    Eisenhüttenstadt – Stahl im Osten

    ArcelorMittal betreibt hier ein integriertes Hüttenwerk mit Hochöfen, Stahlwerk und Walzstraßen. Die Anlagen stammen aus den 1950er-Jahren und erfordern intensive Zustandsüberwachung.

    Energieerzeugung & Kraftwerke – Inspektion unter Extrembedingungen

    Ob fossiles Kraftwerk oder Kernkraftwerk im Rückbau – die Inspektionsanforderungen sind immens. Kraftwerkskessel mit 80 Metern Höhe, feuerfeste Auskleidungen, Rauchgaskanäle, Kühltürme und Schornsteine müssen auf Korrosion, Risse und thermische Schäden geprüft werden. Klassisch bedeutet das: wochenlanger Gerüstaufbau im abgefahrenen Kessel. Mit der Drohne sind wir in Stunden fertig – und der Kessel ist schneller wieder am Netz. Beim Kernkraftwerk-Rückbau kommt ein weiterer Faktor dazu: Jede Minute, die ein Mensch weniger im kontaminierten Bereich verbringt, ist ein Gewinn. Unsere Drohnen inspizieren strahlenschutzkonform und kontaktlos.

    Kraftwerk-Inspektion | Kernkraftwerk-Inspektion

    Ein Kraftwerkskessel klassisch inspizieren: 2-3 Wochen Gerüstbau + Inspektion. Per Drohne: ein Tag. Das Kraftwerk ist schneller wieder produktiv.

    Braunkohle-Reviere

    Jänschwalde, Lippendorf, Niederaußem – die großen Braunkohlekraftwerke gehören zu den leistungsstärksten Anlagen Europas. Kessel mit über 100 Metern Höhe und komplexe Rauchgasreinigungssysteme erfordern regelmäßige Inspektion.

    Offshore-Windparks (Nordsee)

    Windparks in der Deutschen Bucht mit hunderten Offshore-Turbinen. Rotorblätter, Türme und Unterwasserstrukturen müssen unter schwierigsten Bedingungen inspiziert werden.

    Gaskraftwerke

    Lingen, Irsching und weitere Standorte – Gasturbinen und Abhitzekessel stellen hohe Anforderungen an Thermografie und visuelle Inspektion. Kurze Revisionsfenster machen schnelle Drohneninspektionen besonders wertvoll.

    Kernkraftwerk-Rückbau

    Greifswald (Lubmin), Gundremmingen und weitere Standorte im Rückbau. Strahlenschutzkonforme Inspektion erfordert kontaktlose Verfahren – die Drohne minimiert den Aufenthalt von Personal in kontaminierten Bereichen.

    Raffinerien & Öl/Gas – Kritische Infrastruktur inspizieren

    Über 100 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr – verarbeitet in hochkomplexen Anlagen mit Kolonnen bis 80 Meter Höhe, Crackern, Wärmetauschern und kilometerlangen Rohrleitungen. In Raffinerien zählt jeder Turnaround-Tag: Eine Woche Stillstand kostet Millionen. Drohneninspektionen verkürzen die Revisionsphase massiv – wir erfassen den Zustand von Kolonnen, Behältern und Rohrleitungen in Stunden statt Tagen. Und das ohne Gerüst, ohne Seilzugang, ohne unnötigen Personeneinsatz in ATEX-Zonen. Die Daten fließen direkt in die Abstimmung mit Prüforganisationen ein.

    Öl- & Gas-Inspektion mit Drohne

    Turnaround einer Raffinerie: Jeder eingesparte Tag Stillstand bedeutet massive Kosteneinsparung. Drohneninspektion beschleunigt die Zustandserfassung um den Faktor 5-10.

    Karlsruhe – MiRO

    Die Mineralölraffinerie Oberrhein ist mit einer Kapazität von 14,9 Mio. Tonnen pro Jahr Deutschlands größte Raffinerie. Kolonnen, Crackanlagen und ein Netz aus Pipelines erfordern permanente Inspektion. Karlsruhe

    Schwedt – PCK Raffinerie

    Ostdeutschlands größte Raffinerie an der Pipeline Druschba. Strategisch bedeutsam und mit umfangreichen Inspektionsanforderungen an Kolonnen, Tanks und Leitungssysteme.

    Hamburg-Harburg – Shell-Raffinerie

    Mitten in der Metropolregion Hamburg gelegen, verarbeitet diese Raffinerie rund 5 Mio. Tonnen Rohöl jährlich. Enge Platzverhältnisse machen Drohneninspektionen besonders effizient. Hamburg

    Ingolstadt – Bayernoil

    Bayerns größte Raffinerie mit einem komplexen Verbund aus Destillation, Reforming und Entschwefelung. Regelmäßige Turnaround-Inspektionen für alle Anlagenteile. Ingolstadt

    Gelsenkirchen – BP-Raffinerie

    Eine der größten Raffinerien im Ruhrgebiet mit Schwerpunkt auf Kraftstoffproduktion. Hochöfen, Kolonnen und Tanklager bilden ein dichtes Inspektionsnetzwerk. Gelsenkirchen

    LiDAR-3D-Scan Kraftwerksrohre

    Werften & Maritime Industrie – Inspektion in Trockendocks und Maschinenräumen

    Ballasttanks, Laderäume, Rumpfstrukturen – die maritime Industrie ist geprägt von Confined Spaces unter Zeitdruck. Jeder Tag, den ein Schiff im Trockendock liegt, kostet. Klassische Ballasttank-Inspektionen erfordern aufwendige Gerüste im Tankinneren und Personal in engen, schlecht belüfteten Räumen. Mit der Flyability Elios 3 inspizieren wir Ballasttanks, Laderäume und Maschinenräume ohne Personeneinstieg – Ergebnisse in Stunden statt Tagen. Die Inspektionsdaten sind so detailliert, dass Klassifizierungsgesellschaften sie als Grundlage für ihre Bewertungen akzeptieren.

    Maritime Inspektion mit Drohne

    Ein Ballasttank klassisch inspizieren: 2-3 Tage Gerüstaufbau + Personaleinstieg. Per Drohne: wenige Stunden, kein Gerüst, kein Risiko.

    Hamburg – Blohm+Voss

    Traditionswerft mit Trockendocks für Schiffe bis 350 Meter Länge. Rumpfinspektionen, Ballasttank-Prüfungen und Maschinenraumkontrolle gehören zum Tagesgeschäft. Hamburg

    Kiel – TKMS & German Naval Yards

    Marineschiffbau mit höchsten Sicherheitsanforderungen. U-Boot-Sektionen, Fregattenrümpfe und komplexe Waffensysteme erfordern präzise Inspektionsverfahren.

    Papenburg – Meyer Werft

    Weltbekannt für den Bau von Kreuzfahrtschiffen. Die riesigen Baudockhallen und die Schiffe selbst bieten zahlreiche Confined-Space-Inspektionsszenarien – von Maschinenräumen bis zu Lüftungsschächten.

    Rostock – Warnemünde

    Wichtiger Werftstandort an der Ostsee mit Schwerpunkt auf Schiffsreparatur und -umbau. Trockendock-Inspektionen und Rumpfprüfungen unter Zeitdruck.

    Emden – Nordseewerke

    Offshore-Strukturen, Spezialschiffe und Konverterplattformen für Windparks. Die Kombination aus Schwerindustrie und maritimer Technik stellt besondere Inspektionsanforderungen.

    Automobilindustrie – Produktionshallen und Lackierstraßen

    Werkhallen mit über 1 Million Quadratmeter Fläche und Deckenhöhen bis 30 Meter – die deutsche Automobilindustrie betreibt einige der größten Produktionsstätten der Welt. Hallendächer, Kranbahnen, Lüftungssysteme und Brandschutzeinrichtungen müssen regelmäßig inspiziert werden. Das Problem: Konventionelle Methoden erfordern Produktionsstopps und wochenlangen Gerüstbau. Drohneninspektionen funktionieren im laufenden Betrieb oder in kurzen Produktionspausen – ohne Abstellung, ohne Zugangstechnik, mit LiDAR-Vermessung für präzise Zustandsdokumentation.

    Unsere Leistungen in der Automobilindustrie

    Produktionsstillstand im Automobilwerk: bis zu 1 Million Euro pro Stunde. Drohneninspektionen brauchen keinen Produktionsstopp.

    Wolfsburg – VW Stammwerk

    Das größte Automobilwerk der Welt mit über 6,5 km² Fläche. Pressenwerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage – jede Halle mit eigenen Inspektionsanforderungen an Dachkonstruktion, Kranbahnen und Technikinstallationen. Wolfsburg

    Stuttgart / Sindelfingen – Mercedes-Benz

    Eines der größten und modernsten Automobilwerke Europas. Die Kombination aus historischer Bausubstanz und modernsten Produktionslinien stellt besondere Anforderungen an die Gebäudeinspektion. Stuttgart

    München – BMW

    Stammwerk inmitten der Stadt mit begrenztem Platz für konventionelle Inspektionsverfahren. Drohnen bieten hier einen entscheidenden Vorteil bei Dach- und Fassadeninspektionen. München

    Ingolstadt – Audi

    Großflächiges Werksgelände mit Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei. Regelmäßige Inspektion von Hallendecken, Kranbahnen und technischen Installationen. Ingolstadt

    Leipzig – Porsche & BMW

    Zwei moderne Automobilwerke mit architektonisch anspruchsvollen Gebäudestrukturen. Dachkonstruktionen und Fassadenelemente erfordern regelmäßige visuelle und thermografische Prüfung. Leipzig

    Zement, Baustoff & Bergbau – Staub, Hitze und schwer zugängliche Anlagen

    Drehrohröfen bei über 1.400 °C, staubbelastete Klinkerkühler, 40 Meter hohe Silos – die Zementindustrie gehört zu den härtesten Inspektionsumgebungen. Klassisch wird der Ofen abgefahren, abgekühlt, eingerüstet und inspiziert – ein Prozess, der Wochen dauert und die Produktion lahmlegt. Drohnen mit Thermografie erkennen Hotspots in der feuerfesten Auskleidung frühzeitig, LiDAR-3D-Scans dokumentieren Verschleiß zentimetergenau. Im Bergbau ermöglichen Drohnen die sichere Inspektion von Stollen, Schächten und Böschungen – ohne Personal in potenziell instabile Bereiche zu schicken.

    Zementwerk-Inspektion | Bergbau-Inspektion mit Drohne

    Drehrohrofen-Stillstand im Zementwerk: Jeder Tag kostet fünfstellig. Drohnen-Thermografie erkennt Auskleidungsschäden frühzeitig – bevor ein ungeplanter Stillstand eintritt.

    Erwitte / Geseke – Zementrevier Westfalen

    Eines der wichtigsten Zementreviere Deutschlands mit mehreren Großwerken. Drehrohröfen, Klinkerkühler und Silos erfordern regelmäßige Thermografie- und Zustandsinspektionen.

    Heidelberg – Heidelberg Materials

    Hauptsitz des weltweit zweitgrößten Baustoffherstellers. Von hier werden Inspektionsstandards für Zementwerke weltweit definiert – Drohnen spielen dabei eine zunehmende Rolle.

    Lausitz – Tagebau und Rekultivierung

    Einer der größten Braunkohle-Tagebaue Europas. Böschungsinspektionen, Förderanlagenprüfung und Dokumentation der Rekultivierung sind typische Drohneneinsätze.

    Lebensmittel & Pharma – Hygiene trifft Inspektionspflicht

    Kontaminationsfreiheit ist oberstes Gebot. Die Flyability Elios 3 hinterlässt keine Rückstände und kann nach jedem Einsatz dekontaminiert werden. Lagerhallen, Kühlhäuser, Lüftungssysteme und Reinraumdecken werden berührungslos inspiziert.

    Lebensmittelindustrie | Pharmaindustrie

    Hygienekonform und berührungslos: Drohnen inspizieren in Reinräumen, ohne den Produktionsbereich zu kontaminieren.

    Hamburg – Hafen-Logistik und Kühllager

    Europas drittgrößter Seehafen mit riesigen Kühllagern und Logistikzentren für Lebensmittel. Deckenkonstruktionen, Kühlaggregate und Brandschutzeinrichtungen müssen regelmäßig inspiziert werden. Hamburg

    Darmstadt – Merck

    Einer der ältesten Pharma- und Chemiekonzerne der Welt. Reinraumfertigung, Laborgebäude und Produktionsanlagen stellen hohe Anforderungen an kontaminationsfreie Inspektion.

    Mainz – BioNTech

    Standort modernster Biotechnologie-Produktion. GMP-konforme Inspektionen der Reinräume und Produktionslinien sind essenziell für den laufenden Betrieb.

    Nordzucker-Standorte

    Mehrere Zuckerfabriken in Norddeutschland mit saisonalem Betrieb. In den Kampagnepausen müssen Silos, Verdampfer, Rohrleitungen und Lagertanks inspiziert werden – ein ideales Zeitfenster für Drohneninspektionen.

    Häufig gestellte Fragen zu Industriestandorten und Drohneninspektion

    An welchen Industriestandorten in Deutschland führt Kopterflug Inspektionen durch?

    Wir sind deutschlandweit im Einsatz – von Chemieparks in Ludwigshafen und Leverkusen über Stahlwerke in Duisburg und Salzgitter bis zu Raffinerien in Karlsruhe, Kraftwerken in der Lausitz und Werften an Nord- und Ostsee. Unsere Erfahrung umfasst alle wesentlichen Industriebranchen und Standorttypen in Deutschland. → Übersicht: Chemie, Stahl, Kraftwerke, Öl & Gas.

    Welche Inspektionsmethoden werden an verschiedenen Industriestandorten eingesetzt?

    Wir setzen je nach Standort und Anforderung unterschiedliche Verfahren ein: Die Flyability Elios 3 für Confined Spaces (Tanks, Reaktoren, Kessel, Ballasttanks), die DJI M30T für Außeninspektionen (Schornsteine, Fassaden, Dachkonstruktionen). Sensoren umfassen 4K-Video, Thermografie, LiDAR-3D-Vermessung und optional Gassensorik. Das Konzept wird individuell auf den jeweiligen Standort und die regulatorischen Anforderungen abgestimmt. → Technische Details zur Flyability Elios 3

    Wie werden Inspektionen in ATEX-Zonen durchgeführt?

    In explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Chemieparks, Raffinerien) setzen wir die Flyability Elios 3 ein, die für den Einsatz in Confined Spaces konzipiert ist. Vor jedem Einsatz in ATEX-relevanten Bereichen wird eine detaillierte Gefährdungsbeurteilung erstellt und mit dem Betreiber abgestimmt. Optional kann ein LEL-Gassensor an der Drohne montiert werden, um entflammbare Gase in Echtzeit zu detektieren. → ATEX und Drohneninspektion: Was gilt?

    Kann eine Drohneninspektion während des laufenden Betriebs stattfinden?

    Ja, in vielen Fällen ist eine Inspektion ohne Betriebsunterbrechung möglich. Bei Außeninspektionen (Schornsteine, Rohrbrücken, Dachkonstruktionen) ist der laufende Betrieb kein Hindernis. Bei Inneninspektionen hängt es vom Anlagentyp ab: Kraftwerkskessel müssen in der Regel abgefahren sein, während z. B. Lagertanks und Hallen oft im Betrieb inspiziert werden können.

    Wie werden die Inspektionsergebnisse dokumentiert?

    Jede Inspektion wird umfassend dokumentiert: 4K-Videos und hochauflösende Fotos mit georeferenzierten Befunden, LiDAR-3D-Punktwolken für Vermessung und digitale Zwillinge, Thermografieberichte mit Temperaturmapping, detaillierter Inspektionsbericht mit Befundkatalog und Handlungsempfehlungen. Die Daten sind kompatibel mit gängigen Asset-Management-Systemen und können direkt für die Abstimmung mit TÜV und DEKRA verwendet werden. → Digitaler Zwilling aus Drohnendaten

    Was kostet eine Drohneninspektion an einem Industriestandort?

    Die Kosten hängen von Umfang, Anlagentyp und Zugänglichkeit ab. Generell sind Drohneninspektionen 60–80 % günstiger als konventionelle Methoden, da kein Gerüstbau, keine Hebebühnen und kein Personeneinstieg erforderlich sind. → Kostenvergleich Drohne vs. Gerüst | Kostenloses Angebot anfordern

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