Turnaround-Management: Drohneninspektion für geplante Stillstände
- Inspektions-Scope reduzieren, Stillstand verkürzen, Überraschungen vermeiden – mit der ELIOS 3
Drohneninspektion im Turnaround – ohne Gerüst, ohne Zeitverlust
Turnarounds: Warum jeder Tag zählt
Die ELIOS 3 entschärft den Inspektions-Bottleneck auf drei Ebenen:
Jeder zusätzliche Tag Stillstand kostet fünf- bis sechsstellige Beträge. Die ELIOS 3 reduziert den Inspektions-Bottleneck: Pre-TAR, Scope-Reduktion und parallele Inspektion.
Geplante Stillstände in Großanlagen – ob im CHEMPARK Dormagen, bei BASF in Ludwigshafen oder in Raffinerien in Karlsruhe – erfordern präzise Inspektionsplanung.
Weiterführende Informationen von Flyability
- → Oil & Gas Inspections – Flyability's Lösungen für Öl & Gas
- → Benefits in Oil & Gas – Vorteile bei Turnarounds und Stillständen
Pre-TAR Inspektion
Vorab-Inspektion vor dem Stillstand – wissen, was Sie erwartet, bevor der TAR beginnt.
Scope-Reduktion
Weniger Gerüst, weniger Befahrung, weniger manuelle Prüfung – gezielt reduzierter Inspektionsumfang.
Parallele Inspektion
Die Drohne inspiziert Equipment, während andere Gewerke parallel arbeiten.
Die drei Phasen: Vor, während und nach dem TAR
Phase 1: Pre-TAR
Schornsteine, zugängliche Tanks und Strukturen werden vorab per Drohne inspiziert. Ergebnis: Keine Überraschungen nach dem Öffnen. Inspektionsplan validiert, Material bestellt, Personal bedarfsgerecht eingeplant.
Phase 2: Im TAR
Drohne als erstes Werkzeug nach Öffnung/Freigabe. Kein Gerüst, kein Personeneinstieg. Die Drohne identifiziert Schadensstellen im 3D-Modell – der Prüfer geht nur gezielt an kritische Stellen (Hybridinspektion).
Phase 3: Dokumentation
4K-Video, LiDAR-3D-Modell mit Colorization, Thermografie-Overlay. Jeder Befund dreidimensional lokalisiert. Referenzdatensatz für den nächsten TAR – Schadensfortschrittskontrolle inklusive.
Welches Equipment wird im TAR per Drohne inspiziert?
Tanks & Lagerbehälter
Innenwandkorrosion, Bodenplatten, Dachkonstruktion, Beschichtungszustand. Passt durch DN 600 Mannlöcher.
Kessel & Dampferzeuger
Prallbleche, Rohrwände, Heizflächen, Ausmauerung. VT + Thermografie identifizieren Refractory-Schäden.
Kolonnen & Reaktoren
Böden, Packungen, Verteiler, Innenwandkorrosion – Zustand der Einbauten bestimmt den Instandhaltungs-Scope.
Schornsteine & Kamine
Ausmauerung, Zuganker, Kondensatbereiche. Können oft schon vor dem eigentlichen TAR inspiziert werden.
Wärmetauscher & Kondensatoren
Rohrbündelkopf, Rohrboden, Schwallblech – visuell. Bei größeren Einheiten: LiDAR für Geometrie.
Kühlwassersysteme & Kühltürme
Einbauten, Tropfenabscheider, Wasserverteilung, Betonmantel – ohne Gerüst inspizierbar.
Wo genau entsteht die Zeitersparnis?
Kein Gerüstaufbau/-abbau
Gerüstbau in einem großen Tank oder Kessel dauert Tage. Die Drohne braucht keine Installation.
Schnellere Befunderhebung
Ein Drohnenflug erfasst in Minuten, wofür eine Begehung Stunden braucht. Mehrere Equipment-Units am selben Tag.
Paralleles Arbeiten
Die Drohne blockiert keine anderen Gewerke. Inspektion Tank A, Reinigung Tank B, Reparatur Tank C – gleichzeitig.
Weniger DGUV-Aufwand
Kein Personeneinstieg = keine Rettungskette (Sicherungsposten, Atemschutz, Rettungsgerät). Spart Zeit und Personal.
Turnaround-Planung: So integrieren Sie die Drohne
Transparent, planbar, unkompliziert
Erstberatung
Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.
Terminplanung
Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.
Vor-Ort-Inspektion
Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.
Auswertung & Bericht
Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.
Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
– rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Unsere Einsatzstandorte
An diesen Standorten in Deutschland setzen wir Drohneninspektionen in den relevanten Branchen ein — vor Ort und mit lokaler Einsatzplanung.
Energie & Kraftwerke
Häufige Fragen: Drohne im Turnaround
Was ist Turnaround-Management und warum ist die Inspektionsplanung entscheidend?
Turnaround-Management (TAR) bezeichnet die strukturierte Planung, Durchführung und Nachbereitung geplanter Anlagenstillstände – bei Raffinerien, Chemieanlagen oder Kraftwerken typischerweise alle 3–6 Jahre. Der Stillstand ist die einzige Gelegenheit, Confined Spaces von innen zu prüfen. Jeder zusätzliche Stillstandstag kostet bei großen Anlagen fünf- bis sechsstellige Beträge, weshalb eine effiziente Inspektionsplanung direkt die Wirtschaftlichkeit des TAR beeinflusst. Drohneninspektion verkürzt den Inspektions-Bottleneck messbar – durch Pre-TAR-Erkenntnisse, Scope-Reduktion und parallele Flüge während laufender Gewerke.
Wie kurzfristig kann ein Drohneneinsatz im TAR geplant werden?
Wir empfehlen eine Einbindung spätestens 3–6 Monate vor dem TAR, damit Pre-TAR-Ergebnisse noch in die Scope- und Materialplanung einfließen können. In dringenden Fällen sind auch kurzfristigere Einsätze möglich – dann entfällt die Pre-TAR-Phase, aber die Scope-Reduktion und parallele Inspektion im TAR selbst bleiben bestehen. Je mehr wir vorab über Anlage und Equipment wissen, desto effizienter der Einsatz. Sprechen Sie uns an – Kessel- und Tank-Inspektionen im TAR sind unser Kerngeschäft.
Kann die Drohne auch nachts oder im Schichtbetrieb fliegen?
Ja, die ELIOS 3 fliegt mit eigener 16.000-Lumen-Beleuchtung und ist vollständig von Tageslicht unabhängig. Nachtschicht-Einsätze sind möglich und in Turnarounds oft sinnvoll, weil tagsüber die meisten Gewerke parallel arbeiten. Die Drohne hat keinen erhöhten Sicherheitsaufwand im Dunkelflug – das Piloten-Team braucht lediglich ausreichend Lichtverhältnisse vor dem Mannloch.
Wie schnell sind die Inspektionsergebnisse verfügbar?
4K-Video und erste visuelle Befunde stehen sofort nach dem Flug bereit – der Sachverständige oder Instandhaltungsleiter kann noch am selben Tag Entscheidungen treffen. LiDAR-3D-Modelle und vollständige Inspektionsberichte benötigen wenige Arbeitstage. Für kritische Sofort-Entscheidungen liefern wir priorisierte Vorab-Bewertungen der wichtigsten Befunde.
Stört die Drohne andere Gewerke im Turnaround?
Nein. Die Drohne operiert vollständig im Inneren des Equipment und blockiert keine externen Arbeiten. Das Piloten-Team steht vor dem Mannloch – der Platzbedarf ist minimal. Das erlaubt echte Parallelisierung: Während die Drohne Tank A inspiziert, reinigt ein anderes Team Tank B und beginnt die Reparatur an Tank C. Diese Hybridinspektion ist der effizienteste Ansatz für Turnarounds mit mehreren Equipment-Units.
Was kostet eine Drohneninspektion im Turnaround?
Die Kosten hängen von der Anzahl der Equipment-Units, dem Inspektionsumfang und den benötigten Sensoren (VT, Thermografie, LiDAR) ab. In der Praxis amortisiert sich die Drohneninvestition schon bei einem einzigen eingesparten Gerüsttag. Für eine konkrete Einschätzung empfehlen wir den Vergleich der Gesamtkosten – unser Leitfaden zu Drohneninspektionskosten gibt Orientierung. Für Ihr konkretes Equipment können wir eine kostenlose Erstbewertung erstellen.
Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.
Eine Auswahl unserer Kunden und Partner
Turnaround-Planung läuft? Drohneninspektion jetzt einkalkulieren.
Wir prüfen kostenlos, welche Ihrer Equipment-Units per Drohne effizienter inspiziert werden können – und schätzen, wie viel Stillstandszeit Sie einsparen. Inspektionsplan einsenden, wir melden uns.

