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    Turnaround-Management: Drohneninspektion für geplante Stillstände

    • Inspektions-Scope reduzieren, Stillstand verkürzen, Überraschungen vermeiden – mit der ELIOS 3
    Christian Engelke

    Christian Engelke

    Als EU-zertifizierter Drohnenpilot und Gründer von Kopterflug steht Christian Engelke für praxisnahe Drohneninspektionen in der Industrie. Mit über 10 Jahren Erfahrung und hunderten Einsätzen in Confined Spaces, Behältern und komplexen Anlagen – auch international – kennt er die Anforderungen aus der Praxis.

    Turnarounds: Warum jeder Tag zählt

    Drohneninspektion im Turnaround – ohne Gerüst, ohne Zeitverlust

    Turnarounds: Warum jeder Tag zählt

    Ein geplanter Anlagenstillstand (Turnaround/TAR) ist das teuerste wiederkehrende Ereignis im Leben einer Prozessanlage. Gleichzeitig ist er die einzige Gelegenheit, Confined Spaces wie Tanks, Kessel und Kolonnen von innen zu inspizieren.

    Die ELIOS 3 entschärft den Inspektions-Bottleneck auf drei Ebenen:

    Jeder zusätzliche Tag Stillstand kostet fünf- bis sechsstellige Beträge. Die ELIOS 3 reduziert den Inspektions-Bottleneck: Pre-TAR, Scope-Reduktion und parallele Inspektion.

    Geplante Stillstände in Großanlagen – ob im CHEMPARK Dormagen, bei BASF in Ludwigshafen oder in Raffinerien in Karlsruhe – erfordern präzise Inspektionsplanung.

    Pre-TAR Inspektion

    Vorab-Inspektion vor dem Stillstand – wissen, was Sie erwartet, bevor der TAR beginnt.

    Scope-Reduktion

    Weniger Gerüst, weniger Befahrung, weniger manuelle Prüfung – gezielt reduzierter Inspektionsumfang.

    Parallele Inspektion

    Die Drohne inspiziert Equipment, während andere Gewerke parallel arbeiten.

    Die drei Phasen: Vor, während und nach dem TAR

    Die Drohne wirkt in jeder Phase des Turnarounds – nicht nur während der Inspektion selbst.

    Phase 1: Pre-TAR

    Schornsteine, zugängliche Tanks und Strukturen werden vorab per Drohne inspiziert. Ergebnis: Keine Überraschungen nach dem Öffnen. Inspektionsplan validiert, Material bestellt, Personal bedarfsgerecht eingeplant.

    Phase 2: Im TAR

    Drohne als erstes Werkzeug nach Öffnung/Freigabe. Kein Gerüst, kein Personeneinstieg. Die Drohne identifiziert Schadensstellen im 3D-Modell – der Prüfer geht nur gezielt an kritische Stellen (Hybridinspektion).

    Phase 3: Dokumentation

    4K-Video, LiDAR-3D-Modell mit Colorization, Thermografie-Overlay. Jeder Befund dreidimensional lokalisiert. Referenzdatensatz für den nächsten TAR – Schadensfortschrittskontrolle inklusive.

    Raffinerie-Turnaround – Drohneninspektion im geplanten Anlagenstillstand

    Welches Equipment wird im TAR per Drohne inspiziert?

    Die ELIOS 3 kommt bei zahlreichen Equipment-Typen zum Einsatz – ohne Gerüstbau, ohne Personeneinstieg in den Confined Space:

    Tanks & Lagerbehälter

    Innenwandkorrosion, Bodenplatten, Dachkonstruktion, Beschichtungszustand. Passt durch DN 600 Mannlöcher.

    Kessel & Dampferzeuger

    Prallbleche, Rohrwände, Heizflächen, Ausmauerung. VT + Thermografie identifizieren Refractory-Schäden.

    Kolonnen & Reaktoren

    Böden, Packungen, Verteiler, Innenwandkorrosion – Zustand der Einbauten bestimmt den Instandhaltungs-Scope.

    Schornsteine & Kamine

    Ausmauerung, Zuganker, Kondensatbereiche. Können oft schon vor dem eigentlichen TAR inspiziert werden.

    Wärmetauscher & Kondensatoren

    Rohrbündelkopf, Rohrboden, Schwallblech – visuell. Bei größeren Einheiten: LiDAR für Geometrie.

    Kühlwassersysteme & Kühltürme

    Einbauten, Tropfenabscheider, Wasserverteilung, Betonmantel – ohne Gerüst inspizierbar.

    Wo genau entsteht die Zeitersparnis?

    Die Zeitersparnis entsteht nicht nur bei der Inspektion selbst – sondern vor allem beim Wegfall von Vorbereitungs- und Sicherheitsaufwand. Ein Vergleich der Drohne vs. Gerüst und Seilzugang zeigt, wo die größten Einsparungen entstehen.

    Kein Gerüstaufbau/-abbau

    Gerüstbau in einem großen Tank oder Kessel dauert Tage. Die Drohne braucht keine Installation.

    Schnellere Befunderhebung

    Ein Drohnenflug erfasst in Minuten, wofür eine Begehung Stunden braucht. Mehrere Equipment-Units am selben Tag.

    Paralleles Arbeiten

    Die Drohne blockiert keine anderen Gewerke. Inspektion Tank A, Reinigung Tank B, Reparatur Tank C – gleichzeitig.

    Weniger DGUV-Aufwand

    Kein Personeneinstieg = keine Rettungskette (Sicherungsposten, Atemschutz, Rettungsgerät). Spart Zeit und Personal.

    LiDAR-3D-Scan im Kraftwerks-Kesselhaus – Dokumentation für Turnaround-Planung

    Turnaround-Planung: So integrieren Sie die Drohne

    Transparent, planbar, unkompliziert

    1

    Erstberatung

    Wir analysieren Ihre Anforderungen und beraten Sie kostenfrei zu allen technischen und organisatorischen Fragen.

    2

    Terminplanung

    Gemeinsam finden wir einen passenden Termin, der sich optimal in Ihren Betriebsablauf integriert.

    3

    Vor-Ort-Inspektion

    Unsere Experten führen die Inspektion mit modernster Drohnentechnologie durch – professionell und zügig.

    4

    Auswertung & Bericht

    Sie erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Bildern, Bewertung und systematischer Befundübersicht.

    Der erste Schritt ist ein kurzes Gespräch
    – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

    Unsere Einsatzstandorte

    An diesen Standorten in Deutschland setzen wir Drohneninspektionen in den relevanten Branchen ein — vor Ort und mit lokaler Einsatzplanung.

    Raffinerien

    Häufige Fragen: Drohne im Turnaround

    Was ist Turnaround-Management und warum ist die Inspektionsplanung entscheidend?

    Turnaround-Management (TAR) bezeichnet die strukturierte Planung, Durchführung und Nachbereitung geplanter Anlagenstillstände – bei Raffinerien, Chemieanlagen oder Kraftwerken typischerweise alle 3–6 Jahre. Der Stillstand ist die einzige Gelegenheit, Confined Spaces von innen zu prüfen. Jeder zusätzliche Stillstandstag kostet bei großen Anlagen fünf- bis sechsstellige Beträge, weshalb eine effiziente Inspektionsplanung direkt die Wirtschaftlichkeit des TAR beeinflusst. Drohneninspektion verkürzt den Inspektions-Bottleneck messbar – durch Pre-TAR-Erkenntnisse, Scope-Reduktion und parallele Flüge während laufender Gewerke.

    Wie kurzfristig kann ein Drohneneinsatz im TAR geplant werden?

    Wir empfehlen eine Einbindung spätestens 3–6 Monate vor dem TAR, damit Pre-TAR-Ergebnisse noch in die Scope- und Materialplanung einfließen können. In dringenden Fällen sind auch kurzfristigere Einsätze möglich – dann entfällt die Pre-TAR-Phase, aber die Scope-Reduktion und parallele Inspektion im TAR selbst bleiben bestehen. Je mehr wir vorab über Anlage und Equipment wissen, desto effizienter der Einsatz. Sprechen Sie uns an – Kessel- und Tank-Inspektionen im TAR sind unser Kerngeschäft.

    Kann die Drohne auch nachts oder im Schichtbetrieb fliegen?

    Ja, die ELIOS 3 fliegt mit eigener 16.000-Lumen-Beleuchtung und ist vollständig von Tageslicht unabhängig. Nachtschicht-Einsätze sind möglich und in Turnarounds oft sinnvoll, weil tagsüber die meisten Gewerke parallel arbeiten. Die Drohne hat keinen erhöhten Sicherheitsaufwand im Dunkelflug – das Piloten-Team braucht lediglich ausreichend Lichtverhältnisse vor dem Mannloch.

    Wie schnell sind die Inspektionsergebnisse verfügbar?

    4K-Video und erste visuelle Befunde stehen sofort nach dem Flug bereit – der Sachverständige oder Instandhaltungsleiter kann noch am selben Tag Entscheidungen treffen. LiDAR-3D-Modelle und vollständige Inspektionsberichte benötigen wenige Arbeitstage. Für kritische Sofort-Entscheidungen liefern wir priorisierte Vorab-Bewertungen der wichtigsten Befunde.

    Stört die Drohne andere Gewerke im Turnaround?

    Nein. Die Drohne operiert vollständig im Inneren des Equipment und blockiert keine externen Arbeiten. Das Piloten-Team steht vor dem Mannloch – der Platzbedarf ist minimal. Das erlaubt echte Parallelisierung: Während die Drohne Tank A inspiziert, reinigt ein anderes Team Tank B und beginnt die Reparatur an Tank C. Diese Hybridinspektion ist der effizienteste Ansatz für Turnarounds mit mehreren Equipment-Units.

    Was kostet eine Drohneninspektion im Turnaround?

    Die Kosten hängen von der Anzahl der Equipment-Units, dem Inspektionsumfang und den benötigten Sensoren (VT, Thermografie, LiDAR) ab. In der Praxis amortisiert sich die Drohneninvestition schon bei einem einzigen eingesparten Gerüsttag. Für eine konkrete Einschätzung empfehlen wir den Vergleich der Gesamtkosten – unser Leitfaden zu Drohneninspektionskosten gibt Orientierung. Für Ihr konkretes Equipment können wir eine kostenlose Erstbewertung erstellen.

    Professionelle Inspektion mit der ELIOS 3 — deutschlandweit verfügbar.

    Eine Auswahl unserer Kunden und Partner

    Turnaround-Planung läuft? Drohneninspektion jetzt einkalkulieren.

    Wir prüfen kostenlos, welche Ihrer Equipment-Units per Drohne effizienter inspiziert werden können – und schätzen, wie viel Stillstandszeit Sie einsparen. Inspektionsplan einsenden, wir melden uns.

    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke
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    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Dipl.-Ing. Karsten Lehrke

    Gründer & Geschäftsführer · Dipl.-Ing. Maschinenbau mit langjähriger Erfahrung in der Projektplanung.

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    Planbare Einsätze haben in der Regel eine Vorlaufzeit von 2–4 Wochen.

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